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    Vorbereiten

Gute Vorbereitung ist die halbe Miete

Wie bei vielen Dingen im Leben, ist auch beim Heimwerken eine vorausschauende Planung der Grundstein für erfolgreiche Projekte. In dieser Kategorie dreht sich alles um das Thema „Vorbereiten“. Wir zeigen dir unter anderem, wie du das Mischungsverhältnis berechnest, den Untergrund prüfst, Fugen streichst, auf Raufaser tapezierst oder Acrylglas abdichtest. Ganz nach dem Motto: Gute Vorbereitung ist die halbe Miete!

Fugenfüllprofil, Rundschnur und Hinterfüllprofil benutzen

Eine Rundschnur oder ein Fugenfüllprofil ist ein plastisches Rundprofil zur Hinterfüllung von zu tiefen Dehnungs- und Anschlussfugen u.a. an Fenstern und Türen. de

Eine Rundschnur oder ein Fugenfüllprofil ist ein geschlossenzelliges, plastisches Rundprofil zur notwendigen Hinterfüllung von zu tiefen Dehnungs- und Anschlussfugen an Fenstern, Türen, Wänden und Decken. Ein solches Hinterfüllprofil garantiert die Tiefenbegrenzung der Fuge und bildet ein gutes Widerlager, außerdem wird Dichtstoff eingespart. Die Fuge wird dank Rundschnur oder Fugenfüllprofil stabiler und Risse werden vermieden, da die notwendige Zwei-Flankenhaftung des Dichtstoffes unterstützt wird.

Tipp: Für den Innen- und Außenbereich ist eine geschlossenzellige PE-Rundschnur empfehlenswert, die eine Dreiflankenhaftung und Ausgasungen in den Dichtstoff vermeidet. Auch für Fugen an Badewannen und Duschtassen kannst Du sie gut benutzen.

Mischungsverhältnis berechnen

Hier erklären wir dir, wie du das Mischungsverhältnis berechnen kannst. Erfahre mehr über den richtigen Materialeinsatz und die erforderliche Wassermenge. de

Das Mischungsverhältnis wird durch den sogenannten "Ansatz" angegeben. Dieser besteht aus Angaben wie "1:20". Die erste Zahl steht dabei immer für das verwendete Material, z.B. Mörtel oder Kleister, während die zweite Zahl für die Menge an Wasser steht, die man benötigt, um für eine bestimmte Menge anmischen zu können. Zum besseren Verständnis erklären wir dir hier an einem Beispiel, wie du das Mischungsverhältnis berechnen kannst.

Ausgangssituation: Eine Packung Kleister beinhaltet 200g. Der Ansatz auf dem Paket lautet "1:20".
Mischungsverhältnis berechnen: „1:20“ bedeutet, dass du für das ganze Paket Kleister das 20-fache an Wasser brauchst, die Rechnung lautet demnach: 200g x 20 = 4000g. Ein Liter Wasser wiegt 1000g, also nimmst du für die ganze Packung 4 Liter.
 
Auf diese Weise kannst du nicht nur die Wassermenge für Kleister, sondern auch jedes andere Mischungsverhältnis berechnen. Noch ein Tipp: Bringe das Wasser schon vor dem Zusammenmischen durch Rühren zum Kreisen. Erst dann fügst du den Mörtel, Kleister oder Zement zum Wasser hinzu.

Tapete auf Tapete tapezieren

Wir können aus technischer Sicht nicht empfehlen, Tapete auf Tapete zu kleben. Folge unseren Tipps, um ein langlebiges Ergebnis sicherzustellen. de

Aus technischer Sicht können wir dir nicht empfehlen, Tapete auf Tapete zu kleben. Diese Anwendung kann zwar funktionieren – das beste Beispiel sind die vielen Tapetenschichten in manchen Mietwohnungen – jedoch ist das Risiko unkalkulierbar: Durch die große Menge an Feuchtigkeit des neuen Kleisters wird die alte Tapete und auch deren Kleister aufgeweicht, so dass es zu Nahtöffnungen und Blasenbildung kommen kann. An diesem Problem ändern auch Grundierungen nichts.

Deshalb empfehlen wir dir, nicht Tapete auf Tapete anzubringen, sondern lieber die Mehrarbeit für das Entfernen des alten Wandbehangs in Kauf zu nehmen. So stellst du ein schönes und auch langlebiges Ergebnis sicher.

Tapetenrechner

Der Tapetenrechner sagt dir genau, welche Tapeten- und Kleistermenge du brauchst de
benoetigte tapete berechnen

Nimm den Tapetenrechner, wenn du die Wände in deiner Wohnung mit neuen Tapeten ausstatten möchtest. Denn du benötigst diese drei wichtigen Informationen:

  • Wie viele Rollen Tapete musst du kaufen?
  • Welcher Kleister ist der richtige?
  • Und: Wie viel von diesem Kleister brauchst du?
     
    Hier ist der Link zum Tapetenrechner, der dir all diese Fragen beantworten kann.

Naturstein verlegen

Willst du Naturstein verlegen gibt es drei Methoden. Hier stellen wir sie dir vor. de
naturstein verlegen

Willst Du Naturstein verlegen, bieten sich drei verschiedene Methoden an: Die Verlegung im Dünnbett, im Mittelbett und im Dickbett. Hier erläutern wir Dir die drei Verfahren in Kürze:

Für das Verlegen im Dünnbett brauchst Du einen geraden, wirklich ebenen Untergrund und kalibrierte Fliesen, da ein Höhenausgleich bei dieser Methode nicht möglich ist. Als Kleber eignen sich Dispersions-, Pulver- und Zwei-Komponenten-Epoxydharzkleber, sie sollten allerdings speziell für Mamor oder Naturstein geeignet sein. Das heißt sie müssen schnell abbinden und vergütet werden.
Tipp: Bei hellem Mamor ist es sinnvoll die Rückseite vor dem Verlegen mit einem Dichtschlamm zu schützen.

Wenn der Kleber angemischt ist solltest du ihn auf eine Teilfläche auftragen (1-1,5 m²)  und gleichmäßig durchkämmen. Dabei bestimmt zum einen die Zahnung und zum anderen der Haltewinkel der Zahnkelle den Mengenauftrag pro m². Die Zahnung muss zum verwendeten Kleber und zur Struktur der Fliesenrückseite passen (Herstelleranweisungen beachten!).
Anschließend kannst du den Naturstein verlegen. Drücke dazu die Fliesen mit einer leicht drehenden Bewegung in das frische Kleberbett und richte sie aus. Fliesenlegerkreuze können dabei helfen ein gleichmäßiges Fugenbild zu erhalten.

Die Verlegung im Mittelbett ist eine Kombination aus Dünn- und Dickbetttechnik. Verwende sie, wenn du unterschiedliche Plattenstärken oder Estrich-Unebenheiten ausgleichen musst oder wenn du im Außenbereich Naturstein verlegen möchtest.
Wie schon bei der Dünnbettmethode ziehst du den Kleber auf den Boden auf und durchkämmst die Schicht. Achte aber darauf, dass das Klebebett zwischen 6 und 20 mm dick ist und du einen speziellen Klebemörtel sowie eine gröbere Zahnung verwendest.
Zudem gibst du eine etwa 1 cm Schicht des Klebers auf die Rückseiten der Fliesen, bevor du sie verlegst. So werden eine vollflächige Haftung am Boden erzielt und Hohlräume vermieden, in die sonst Wasser eindringen könnte.
Das Verfahren ist auch als Buttering-Floating-Verfahren bekannt.

Bei der Verlegung im Dickbett ist noch kein Estrich vorhanden und die Belagskonstruktion soll in einem Arbeitsgang hergestellt werden. Es ist die klassischste Methode um Naturstein zu verlegen, allerdings wird sie in der Regel nur von Profis angewendet. Wichtig bei dieser Technik ist, dass der Untergrund haftfähig ist. Saugende Untergründe werden vorgenässt oder mit geeigneten Produkten vorbehandelt.
Tauche die Fliesen zunächst in sauberes Wasser und trage dann rückseitig mit einer Kelle den Verlegemörtel etwa 2,5 cm dick auf, danach kannst du den Naturstein verlegen: Schräge dazu die Kanten ringsum mit der Kelle an, bevor du sie andrückst und ausrichtest, denn erst so entsteht der nötige Verdrängungsraum. Dann werden die Fliesen mit einem Hammerstiel angeklopft. Das Abbinden dauert etwa einen Tag.

Strukturtapeten und Relieftapeten

Strukturtapeten können ein echter Hingucker sein. Hier zeigen wir dir, wie du sie anbringst und entfernst. de

Durch ihre Oberflächenstruktur entsteht bei Strukturtapeten ein Wechselspiel aus Licht und Schatten, wodurch die Wände besonders reizvoll und lebendig wirken. Deshalb ist Strukturtapete besonders beliebt, wenn man sich eine zwar einfarbige, aber dennoch eindrucksvolle Wand wünscht.
Die Strukturtapeten sind auch als Relieftapeten bekannt. Dies hängt mit der reliefartigen Oberflächenstruktur zusammen. Relieftapeten sind in vielen unterschiedlichen Strukturen und verschiedenen Farben erhältlich. Du kannst sie auch überstreichen.
Strukturtapeten kommen zudem in zwei verschiedenen Ausführungen daher, die sich durch den Tapetenrücken unterscheiden: entweder auf Vliesrücken-Basis oder mit einem Papierträger als Tapetenrücken. Beide Varianten verfügen über eine hohe Wasch- und Lichtbeständigkeit.

Halte dich beim Tapezieren am besten an die Anleitung des Tapetenherstellers. Bei einigen dieser Tapeten wird der Zusatz eines Dispersionsklebers empfohlen. Dadurch wird die Klebekraft und die Feuchtfestigkeit erhöht, was nötig ist, damit die Makulatur/Untertapete beim "Trockenabziehen" auf der Wand bleibt. Sollte vom Tapetenhersteller kein Zusatz eines Dispersionsklebers empfohlen werden, kannst du dich bei Strukturtapeten auch an die Anleitungen zu Raufaser- oder Vliestapeten halten.

Möchtest du deine Strukturtapeten später wieder entfernen, stellt dies kein Problem dar. Du musst nur wissen, welchen Tapetenrücken die Tapete besitzt. Ist der Tapetenrücken auf Vliestapeten-Basis, lässt sich die gesamte Tapete ganz einfach und restlos abziehen.

Feuchte Wände

Feuchte Wände – Hier geben wir einen Überblick über mögliche Schadensursachen. de
feuchte waende

Feuchte Wände können verschiedene Ursachen haben. Deshalb ist es zuerst wichtig festzustellen, ob es sich nur um oberflächliche Feuchtigkeit handelt oder ob die Feuchtigkeit bereits in das Mauerwerk eingedrungen ist.

 

Zunächst solltest du aber verstehen wie der Feuchtigkeitstransport im Mauerwerk abläuft:  Grundsätzlich enthält jeder Baustoff Wasser, das zum Beispiel beim Mischen von Mörtel oder beim Streichen der Fassade in ihn eindringt. Diese sogenannte Baufeuchte wird in der Regel wieder an die Außenluft abgegeben. Kann sie jedoch aufgrund von Baumängeln nicht nach außen entweichen, sammelt sich die Feuchtigkeit in den Baustoffen und es entstehen Feuchtigkeitsschäden und feuchte Wände.

Von unten aufsteigende Feuchtigkeit in Wänden mit Boden- bzw. Erdkontakt, zum Beispiel im Keller
Kellerwände sind besonders anfällig für Feuchtigkeitsschäden. Durch eine mangelhafte Abdichtung dringt Grund-, Sicker- und Regenwasser sowohl von unten als auch von außen in das Mauerwerk ein, sammelt sich in den Baustoffen und steigt nach oben, um oberhalb des Erdbodens zu verdunsten. Feuchte Wände mit Schimmel, Salzausblühungen bis hin zu schweren Bauwerksschäden sind die Folgen.
Zur Abdichtung werden im Sockelbereich häufig Dichtungsschlämme aufgetragen, die die Durchlässigkeit verringern. Gleiches gilt für wassersperrende Anstriche und Keramikverblendungen. Werden diese unsachgemäß durchgeführt, wird die Diffusionsfähigkeit der Wände stark beeinträchtigt und die Feuchtigkeit kann nicht mehr nach außen abgegeben werden. Dadurch steigt sie im Mauerwerk höher, bevor sie verdunstet. Dabei kristallisieren die im Wasser gelösten Salze und bilden sichtbare Salzausblühungen, die wiederum Feuchtigkeit binden. Dadurch steigt Feuchtigkeit im Mauerwerk weiter nach oben und führt zu einer Versalzung des Mauerwerks und Putzes, die langfristig die Baustoffe zerstört. Aus diesem Grund ist es wichtig, bereits beim Bau auf eine ordnungsgemäße Abdichtung zu achten. Treten dennoch feuchte Wände auf, kann man den Keller auch nachträglich abdichten.

Feuchtigkeit an seitlichen Bauteiloberflächen
Auch können feuchte Wände durch eine fehlerhafte Wärmedämmung oder eine unsachgemäß ausgeführte Dampfbremse entstehen. Dabei kondensiert der Wasserdampf aus den Innenräumen an der äußeren Dämmschicht oder dringt bis in die äußeren Schichten des Mauerwerks vor und sammelt sich dort. Infolgedessen erhöht sich die Materialfeuchte, während die Dämmung abnimmt und sich Schimmel bildet.
Außerdem kommt es in Feuchträumen, wie Küche und Badezimmer, zu einer hohen Feuchtigkeitsaufnahme. Bei einer unzureichenden Lüftung des Raumes kondensiert der Wasserdampf an den Wänden und wird von ihnen aufgenommen. Passiert dies regelmäßig, bildet sich Schimmel an den Innenwänden und der Tapete oder Anstriche lösen sich.

Feuchtigkeitsschäden durch Niederschlagswasser
Dach und Anschlussfugen an weiteren Gebäudeteilen sind ständig Niederschlägen, Hagel und Schnee ausgesetzt. Feuchte Wände und andere Schäden können an diesen Stellen als Folge von Baumängeln und unzureichender Dachentwässerung auftauchen, weil Regen- und Tauwasser hier in das Mauerwerk eindringen können. Auch Dämmmaterialien und Holzbauteile im Dachstuhl, metallene Verankerungen sowie verlegte Fliesen auf Balkonen und Terrassen und Fenster- und Türrahmen können von der Feuchtigkeit angegriffen werden. Schäden zeigen sich dann in Form von faulendem Holz, Schädlingsbefall, Frostschäden oder Rost.

Wasserschäden bei defekten Wasserleitungen
Eine der häufigsten Ursachen für feuchte Wände ist ein Rohrbruch oder eine defekte Wasserleitung. Dabei tritt Wasser aus dem Rohr oder Schlauch aus, beispielsweise einer Waschmaschine, und beschädigt nicht nur den Bodenbelag und die Einrichtung sondern auch das Mauerwerk. Entgegenwirken kann man diesen Schäden, indem Wasch- sowie Spülmaschine regelmäßig kontrolliert und Wasserleitungen in unbeheizten Räumen vor dem ersten Frost entleert werden. Kommt es dennoch zu einem Rohrbruch, sollte man den Schaden sofort beseitigen lassen.

Durchfeuchtung von wärmegedämmten Bauteilen
Viele Baustoffe sind diffusionsoffen, sodass sie die Raumfeuchtigkeit aufnehmen und nach außen wieder abgeben. Der in der Luft enthaltene Wasserdampf schlägt sich an den kalten Außenflächen nieder. Bei einer unzureichenden Luftzirkulation sammelt sich das Kondenswasser an bestimmten Stellen und durchfeuchtet die Baustoffe. Feuchte Wände sind nicht das einzige Problem, was so entsteht – es kann auch zu einer mangelnden Wärmedämmung und Schimmelbildung kommen. Je nach Umfang des Schadens hilft hier nur eine vollständige Sanierung des Dachstuhls, die von Fachleuten durchgeführt werden sollte.

Silikon lagern

Wie lange kann man Silikon lagern? Hier verraten wir es dir und auch, wie du es am besten anstellst. de

Willst du Silikon lagern, solltest du das am besten in verschlossenen Originalverpackungen tun. Doch auch dann ist es nicht unbegrenzt haltbar. Je nach Typ kannst du es so 12 - 24 Monate aufbewahren, genaue Auskunft darüber gibt das Mindesthaltbarkeitsdatum.
Steht kein lesbares Datum auf der Verpackung, solltest du diesen kleinen Test anwenden:

  • Trage etwas Silikon auf ein Stück Papier auf und glätte es mit dem nassen Finger. Nach spätestens 50 Minuten sollte sich eine klebfreie Haut auf der Oberfläche gebildet haben.

  • Passiert das nicht, ist das Silikon überlagert. Dann härtet es nicht mehr durch, sondern bleibt pastös und klebrig. In diesem Fall kann es nur noch entsorgt werden.

 

Ursachen für Schimmel

Hier erläutern wir Ursachen für Schimmel und was du dagegen tun kannst. de

Die primären Ursachen für Schimmel sind Feuchtigkeit und Pilznährstoffe. Als Nahrung dienen dem Schimmelpilz in der Regel alle organischen Stoffe, von Seifenpartikeln in Bad und Küche, über den Tapetenkleister an der Wand bis hin zu Holz und Lebensmitteln in Küche und Lagerraum. Besonders viel Feuchtigkeit entsteht beim Duschen oder Baden, Putzen und Kochen, denn hier verdampft oder verdunstet Wasser in die Raumluft. Jeder Bewohner gibt zudem Feuchtigkeit an die Umluft ab. So entsteht ein ideales Klima für den Schimmelpilz.
Hat sich erst einmal ein Schimmelmyzel gebildet, entwickeln sich bald Fruchtkörper, die Sporen an die Raumluft abgeben und sich so auch in anderen Räumen verteilen – ein Kreislauf wird in Gang gesetzt.
Besonders oft findet man den Schimmel dann an den feuchtesten Stellen der Wohnung. Sie entstehen entweder durch Wasserschäden oder durch Kondenswasser, das sich an Wärmebrücken niederschlägt, zum Beispiel in Zimmerecken, Kragplatten und unzureichend gedämmten Außenwänden. Selbst längst vergessene Wasserunfälle wie ein undichter Heizkörper, die übergelaufene Badewanne oder der geplatzte Spülmaschinenschlauch können zu Ursachen für Schimmel, denn die hierbei entstandene Feuchtigkeit kann in angrenzende Mauern eingezogen sein.

Schimmelbeseitigung
Die Ursache der Schimmelbildung muss ermittelt und der Schimmel beseitigt werden, sonst ist keine Schimmelsanierung dauerhaft wirksam. Unkenntnis bei der Ursachenanalyse führt allerdings häufig zu Fehldiagnosen und damit auch zur gesundheitlichen Gefährdung. In einem solchen Fall sollte unbedingt ein Fachmann zur Rate gezogen werden. Dieser sollte seine Qualifikation durch ein Sachkundeseminar zur Schimmelpilzsanierung belegen können!
 
Vorbeugende Maßnahmen gegen Schimmelbildung
Prävention ist das wirksamste Mittel gegen den unerwünschten Pilzbefall, denn lässt man die Ursachen für Schimmel gar nicht erst entstehen, kann er sich auch nicht bilden. Am wichtigsten sind das regelmäßige Lüften mit wirksamer Feuchtigkeitsableitung nach draußen und kontrolliertes Heizen zum Absenken der relativen Luftfeuchte. Dies vermindert den Feuchtigkeitsniederschlag, und dem Schimmelpilz wird eine wesentliche Lebensgrundlage entzogen.
Schimmel an Silikonfugen im Badezimmer kannst du durch die Verwendung eines speziellen schimmelhemmenden Silikons unterbinden. Dennoch solltest du auch den Nassbereich regelmäßig lüften und es lohnt sich zusätzlich nach dem Duschen oder Baden die Silikonfugen abzutrocknen. Auch der Einsatz eines Luftentfeuchters kann sehr sinnvoll sein.

Wartungsfuge

Was ist eine Wartungsfuge? Der Begriff ist viel zitiert. Hier erklären wir dir, was er bedeutet. de

Der Begriff der Wartungsfuge ist für den Heimwerker zwar weniger relevant, wird aber zur Einschränkung der Gewährleistung von ausführenden Handwerkern und Herstellern gern zitiert und führt daher immer wieder zu Unstimmigkeiten. Daher soll sie auch hier kurz behandelt werden.

Nach DIN 52 460 definiert sie sich wie folgt:
Die Wartungsfuge ist eine starken chemischen und/oder physikalischen Einflüssen ausgesetzte Fuge, deren Dichtstoff in regelmäßigen Zeitabständen überprüft und gegebenenfalls erneuert werden muss um Folgeschäden zu vermeiden. Dichtstoffe haben in ihrer Belastbarkeit Grenzen, die bei normaler Nutzung meist aber nicht erreicht oder gar überschritten werden. Es gibt jedoch Einsatzgebiete oder Einzelfälle, bei denen von vornherein mit einer Überbelastung und damit Schädigung des Dichtstoffes und somit, abhängig von der jeweiligen Beanspruchung, stark beeinträchtigten Gebrauchsdauer gerechnet werden muss.
 
Aus diesem Grund unterliegt die Wartungsfuge nicht der Gewährleistung üblicher Verfugungsarbeiten. Dies hat zur Konsequenz, dass Wartungsfugen bereits vor der Ausführung benannt und festgelegt sein müssen. Welche Fuge als Wartungsfuge eingestuft werden soll, muss also schon im Angebot festgeschrieben, aber auch begründet werden. Eine nachträgliche Veränderung im Schadensfall ist nicht möglich.
 
Ein klassisches und wohl unstrittiges Beispiel für eine Wartungsfuge ist die Sanitärfuge. Bei Schäden in diesem Bereich, z. B. Schimmelbildung, handelt es sich in der Regel nicht um Material- oder Verarbeitungsfehler, sondern um Schäden, die zwar vorauszusehen, aber nicht zu vermeiden sind.

Tapetenarten

Verschiedenen Tapetenarten – In diesem kleinen Überblick stellen wir sie dir vor und erläutern die Unterschiede de

Verschiedene Tapetenarten – Hier geben wir dir einen kleinen Überblick. Vorher aber noch ein kleiner Tipp: Achte beim Kauf unbedingt auf die Artikel- und Anfertigungsnummer der einzelnen Tapetenrollen. Sie muss auf allen verwendeten Rollen übereinstimmen. Unterschiedliche Zahlen oder Buchstaben bedeuten, dass die Rollen nicht aus demselben Druckgang kommen. Dann besteht die Gefahr einer Farbtonabweichung. Tapetenbahnen aus Rollen mit verschiedenen Anfertigungsnummern sollten nicht auf derselben Fläche verarbeitet werden.

Papiertapeten

Bei Papiertapeten gibt es eine große Vielfalt unterschiedlichster Farben, Dessins und Qualitäten. Man unterscheidet verschiedene Stärken, leichte, mittlere und schwere Papierqualitäten, die im Flächengewicht von 90 g/m² bis ca. 180 g/m² variieren. Außerdem wird die Vielfalt durch Spezialpapiere bereichert.

Vliestapeten
Wandbekleidungen mit Vliesträger liegen im Trend. Besonders wegen ihrer positiven Eigenschaften, wie der Dimensionsstabilität – sie bedeutet: keine Weichzeiten, daher keine Trockenspannung sowie einfachste Verklebung. Außerdem sind sie sehr schnittstabil und lassen sich beim Renovieren restlos trocken abziehen.

Strukturtapeten
Strukturtapeten auf Vlies- oder Papierträger besitzen eine reliefartige Oberfläche, die im Wechselspiel von Licht und Schatten besonders reizvoll und lebendig wirkt. Die meisten Strukturtapeten sind hoch wasch- und lichtbeständig. Strukturtapeten auf Vliesträger sind restlos trocken abziehbar. Strukturtapeten auf Papierträger sind spaltbar, was die spätere Renovierung erleichtert.

Textiltapeten
Textiltapeten bestehen aus einem Verbund von textilen Fadensystemen auf glatten oder gekreppten Papierträgern, neuerdings auch auf Vliesträgern. Die Oberfläche setzt sich zusammen aus unverwebten Garnen, Zwirnen, Schnüren oder aus Geweben, Gewirken, Filzen oder ähnlichen Stoffen, die aus natürlichen oder synthetischen Fasern hergestellt sind.
Textiltapeten gehören zu den Tapetenarten, an die die Anforderungen in den letzten Jahren ständig gestiegen sind. Standen bisher das modische Aussehen und eine problemlose Verarbeitung im Vordergrund, sind heute die Anforderungen an Obermaterial, Webtechnik, Farben und Trägermaterial gleichberechtigte Qualitätsmerkmale. Als textiles Obermaterial eignen sich hochwertige Fasern aus Jute, Leinen, Baumwolle, Seide, Kunstseide, Viskose oder Glasfaser.

Vinyltapeten
Diese Tapeten bestehen aus einem Papier- oder Vliesträger mit Vinylbeschichtung. Vinylwandbekleidungen werden vorzugsweise in Bereichen eingesetzt, wo eine außerordentliche Strapazierfähigkeit der Oberfläche erforderlich ist (beispielsweise in Feuchträumen).
Auch die Schwerentflammbarkeit spielt eine wichtige Rolle. Bitte beachten: Nach dem Einkleistern die Bahn zusammenlegen und nochmals aufrollen, damit sich während der Weichzeit von 5-10 Minuten die Bahnenkanten nicht hochstellen und austrocknen. Bei Verklebung von Vinyltapeten auf schwach saugfähigen Untergründen empfiehlt sich vorher die Verklebung einer Rollenmakulatur. Bei einer späteren Renovierung lässt sich die obere Vinylschicht trocken abziehen.

Metalltapeten
Bei Metalltapeten ist meist eine Aluminiumfolie auf Papier- oder Vliesbahnen kaschiert. Sie wird bedruckt bzw. in Handarbeit mit lasierenden Farbaufträgen versehen. Weitere Varianten können geätzt, oxidiert, glatt, leicht geprägt oder geriffelt sein. An den Klebstoff werden hier besondere Ansprüche gestellt. Meist empfiehlt sich ein wasserarmer Dispersionsklebstoff. Der Untergrund muss bei Metalltapeten besonders sorgfältig vorbereitet werden.

Raufaser
Die Raufaser gehört zu den meistverkauften Tapetenarten. Ihre Struktur wird von gleichmäßig eingearbeiteten Holzfasern gebildet, deren Größe und Form auf die jeweilige Raufasersorte abgestimmt ist. Die Holzfasern, eingebunden in eine Papiermasse, werden zwischen die zwei Papierlagen gebracht. Auf der Maschine verbinden sich die Lagen durch den Druck von Presswalzen, bevor die Restfeuchtigkeit in einer Trockenzone entzogen wird.
Wegen der Zusammensetzung der bei der Herstellung eingesetzten Rohstoffe sind Raufasertapeten als biologisch verträgliches Bauprodukt anerkannt.

Unbedruckte Papierprägetapeten

Weiße Papierprägetapeten gibt es in unterschiedlichen Strukturen und Qualitäten. Sie werden überwiegend als duplierte (aus zwei Lagen bestehende) Wandbekleidungen angeboten. Ihr Einsatzgebiet ist überall dort, wo unifarbene strukturierte Decken und Wände gewünscht werden. Es ist unbedingt darauf zu achten, dass alle eingekleisterten Bahnen gleich lange weichen, um Rapportverschiebungen zu vermeiden.
Die Verklebung erfolgt auf Stoß. Zum Andrücken verwendet man eine weiche Tapezierbürste. Gummi-/Nahtroller dürfen nicht eingesetzt werden.

Glasgewebe
Glasgewebe sind Wandbekleidungen aus rein mineralischen Rohstoffen. Das für die Gewebeherstellung verwendete Glas wird aus Quarzsand, Kalk, Dolomit und Soda bei 1400 °C verschmolzen und durch feinste Platindüsen zu Fasern gezogen. Auf speziellen Webstühlen lassen sich verschiedene Glasfasergewebe mit unterschiedlicher Struktur und Dichte herstellen. Sie erhalten anschließend eine Appretur, die das Gewebe verschiebefest macht, Einzelfasern bindet, die Gewebeoberfläche glättet und die Saugfähigkeit reduziert. Die so konfektionierten Glasgewebe lassen sich sowohl in der Wandklebetechnik als auch mit dem Kleistergerät verarbeiten. Eine weitere Variante sind Glasgewebetapeten mit aufkaschiertem Papier- oder Vliesrücken.

Untergrund vorbereiten

Willst du dein Bad fliesen, musst du zunächst den Untergrund vorbereiten. Wir zeigen dir wie es geht. de
bad fliesen untergrund vorbereiten

Willst du dein Bad fliesen, dann musst du zunächst den Untergrund vorbereiten. Das gleiche gilt für die Küche und andere Nassbereiche im Haus. Denn eindringendes Wasser kann mit der Zeit zu schweren Bauschäden führen, da die Bausubstanz immer wieder durchfeuchtet wird, ohne dass sie austrocknen kann. Dies führt neben den Schäden im Mauerwerk und dem Verlust von Stabilität auch zu gesundheitlichen Gefahren durch Schimmel oder Pilzbefall. Von den ästhetischen Problemen wie sich ablösende Fliesen einmal ganz abgesehen.

Gehe hierbei ganz einfach vor wie in unserem Artikel Bad abdichten.

Nun ist der Untergrund vorbereitet und du kannst dein Bad fliesen.

Glättmittel

in Glättmittel brauchst du um Silikonfugen sauber abzuschließen. Aber was ist das und wie wird es angewendet? de

Als Glättmittel werden flüssige Verarbeitungsmittel zum Glätten der Oberflächen von Dichtstoffen bezeichnet. Die Verwendung eines Glättmittels sollte aber stets mit dem Dichtstoffhersteller abgestimmt werden, da bei ungeeigneten Produkten Auswaschungen, Verfärbungen oder Vernetzungsstörungen des Dichtstoffes auftreten können. Durch das Glättmittel lässt sich die Oberfläche des Dichtstoffes besser bearbeiten bzw. glätten. Werkzeuge und Hände lassen sich besser vom Dichtstoff reinigen.

So wendest du Glättmittel richtig an
Befeuchte den Glätt-Cutter mit Spülmittel-Wasser und ziehe die überschüssige Dichtmasse ab. Entferne das Klebeband sofort. Falls nötig, kannst du die Oberfläche vorsichtig nachglätten oder nachmodellieren – am besten mit einem in Spülmittel-Wasser angefeuchteten Finger oder einem Pinsel. Es kann hilfreich sein, die Fuge oder den frisch eingebrachten Dichtstoff leicht mit Glättmittel zu besprühen.

Tipp:
Mit dem Glättmittel solltest du grundsätzlich sparsam umgehen. Zu viel Glättmittel kann die Haftfläche unterwandern und besonders im Randbereich des Dichtstoffs zu Haftverlust führen. Es kann aber auch Silikon-Bestandteile aus dem noch frischen Dichtstoff herauslösen und im angrenzenden Bereich zu Verlaufsstörungen führen, wenn dieser Bereich später überstrichen wird.
 
Es ist deshalb empfehlenswert, die Glättwerkzeuge nur mit Glättmittel zu benetzen und die Fuge oder den frisch eingebrachten Dichtstoff nur leicht zu besprühen.
 
Welche Glättmittel für welche Dichtstoffe?
 
Achtung: Immer die Angaben des Dichtstoffherstellers auf der Kartusche beachten!
Acrylate, Dispersionskleber und wasserbasierte Silikone glätten mit Wasser. Polymere sowie neutralvernetzende und sauervernetzende Silikone glätten mit Spülmittelwasser.
 
Wichtig:
Bei der Verwendung von Glättmitteln musst du entstehende Wasserstreifen sofort nach der Versiegelung entfernen. Wird erst zu einem späteren Zeitpunkt gereinigt, können dauerhaft Schlieren zurückbleiben. Vor Gebrauch solltest du die Verträglichkeit mit angrenzenden Oberflächen wie Naturstein oder Holz durch Vorversuche sicherstellen.

Fliesen auf Holz

Willst du Fliesen auf Holz verlegen, musst du ein paar Dinge beachten. Wir zeigen dir hier, wie es geht. de

Fliesen auf Holz zu verlegen funktioniert. Allerdings nicht, ohne vorher mit einem Bodenausgleich einen ebenen Untergrund zu schaffen. Zudem ist die Anwendung wegen der zu erwartenden Bewegungen der Dielen kritisch. Entscheidend sind die Biegesteifigkeit und eine konstruktiv einwandfreie Ausführung des Dielenbodens. Nur unter diesen Voraussetzungen lässt sich der Boden erfolgreich ausgleichen. Sieh dir den Boden also genau an.
 
Die Dielen müssen fest aufliegen und gegebenenfalls nachgeschraubt werden, wenn du Fliesen auf Holz verlegen willst. Ihre Stärke muss mindestens 20 mm betragen, bei einem Balkenabstand von maximal 70 cm. Rundherum muss eine Dehnungsfuge vorhanden sein, damit der Dielenbelag nicht unter Spannung gerät.


Wir empfehlen dann folgenden Aufbau:

  • Dielen nachschrauben
  • Dielen gründlich reinigen. Ein alter, festsitzender Anstrich muss angeschliffen, lose Teile müssen entfernt werden.
  • Fugen zwischen den Dielen mit einem Acryl-Dichtstoff füllen.
  • Mit Haftgrund grundieren
  • Estrich-Randstreifen einlegen und Bodenausgleich auftragen. Wichtig: Die Mindestauftragstärke beträgt 5 mm. Nur mit dieser Schichtstärke können die immer noch zwangsläufig auftretenden Bewegungen aufgefangen werden.
  • Nach dem Trocknen (3 Tage aufgrund der hohen Schichtstärke) kannst du mit einem hochflexiblen Fliesenkleber die Fliesen verlegen. Zum Verfugen solltest Du einen flexiblen Fugenmörtel verwenden.
  • Zum Schluss versiegelst du die Anschlussfugen mit einem dauerelastischen Silikon-Dichtstoff

Verbrauchsrechner

Lies deinen Silikonverbrauch einfach in der Tabelle ab. de
verbrauchsrechner silikon

Mit diesem Verbrauchsrechner berechnest du einfach deinen Silikonverbrauch, damit du die entsprechende Menge an Silikon einkaufen kannst.
Bei einer Zweiflankenhaftung und einem Fugenquerschnitt von 5 x 5 mm reicht eine 300-ml-Kartusche für ca. 12 m Fuge. Für andere Fugendimensionen schau in die Tabelle. Dort kannst Du den erwarteten Silikonverbrauch ablesen:

Untergrundprüfung

Bevor du mit dem Tapezieren beginnst, steht eine Untergrundprüfung an. Lies hier, wie du sicher gehst, dass die Tapete lange hält. de
untergrundpruefung

Die Untergrundprüfung ist eine Voraussetzung für die richtige Vorbehandlung vor dem Tapezieren. Damit bekommst du notwendige Informationen über die Beschaffenheit des Untergrundes, bevor du mit dem Tapezieren beginnst.

 

  • Neue Putze sind Maschinengipsputzflächen in neu gebauten Wohnungen oder Häusern. Sie sind sehr hell, glatt und Ihre Saugfähigkeit variiert stark. Zur Untergrundprüfung kannst du sie mit Wasser benetzten, daran erkennst du, wie stark die Saugfähigkeit ausgeprägt ist.

  • Bei alten Putzen empfiehlt sich zur Untergrundprüfung die Kratz- oder Druckprobe: Treten beim Kratzen mit einem harten, kantigen Gegenstand (einem Spachtel, der Spitze eines Schraubendrehers etc.) bei mäßigem Druck Beschädigungen wie ein Ausplatzen der Kratzstelle auf, dann ist die Oberfläche zu weich. Das ist auch der Fall, wenn sich bei einer Druckprobe mit dem Daumennagel die Druckstelle sichtbar markiert. Wird beim Reiben mit der Hand über den Untergrund ein kreidender Abrieb festgestellt, muss diese Fläche gründlich mit Wasser abgewaschen und gegebenenfalls mit einer geeigneten Tapeziergrundierung verfestigt werden.

  • Zur Untergrundprüfung von alten Dispersionsfarbanstrichen kannst du den Klebebandtest durchführen. So stellst du fest, wie tragfähig sie sind: Drücke dazu einen Streifen Klebeband fest auf die Anstrichfläche und ziehe ihn ruckartig ab. Splittern bereits beim Abziehen Anstrichteile ab oder bleiben am abgezogenen Band deutliche Anhaftungen hängen, sollte dieser Anstrich entfernt werden.

  • Hast du es mit einem fleckigen oder verschiedenfarbigen Untergrund zu tun, halte die neue Tapete einfach gegen Licht. Erkennst Du deine Hand dahinter, muss der Untergrund vor dem Tapezieren unbedingt in einem einheitlichen, hellen Farbton grundiert werden.

  • Bist Du nicht sicher, ob der Untergrund saugfähig ist, benetze ihn mit etwas Wasser. Auf nicht saugfähigen Untergründen perlt das Wasser stark ab. Zeigt sich eine rasche Wasseraufnahme und eine deutliche Dunkelfärbung, ist dies ein Hinweis für einen stark saugfähigen Untergrund. Dann muss der Untergrund mit einer Grundierung vorbehandelt werden.

Fliesenarten

Verschiedene Fliesenarten – hier findest du einen Überblick de

An dieser Stelle möchten wir dir einige Fliesenarten vorstellen. Vielleicht ist auch das Richtige für dein Heimwerkerprojekt dabei.

Steingut

Qualität und Gebrauchsfähigkeit werden primär durch Beschaffenheit und Struktur des sogenannten Scherbens bestimmt, also des eigentlichen Fliesenkörpers. Die Mischung aus Quarz/Lehm/Ton und die Brenntemperatur entscheiden über die Dichte seines Gefüges. Durch die hohe Porosität und Wasseraufnahme gehört Steingut zu den Fliesenarten, die nur im Innenbereich einsetzbar sind.
 
Steinzeug

Diese Feinkeramik erhält ihre hohe Festigkeit und geringe Porosität durch die extrem hohe Brenntemperatur. Wichtigste Vorzüge sind Frostsicherheit und Abriebsfestigkeit. Steinzeug wird glasiert und unglasiert angeboten. Unglasierte Fliesen sind sehr strapazierfähig.
 
Feinsteinzeug
Feinsteinzeug hat durch ein besonders festes Gefüge und eine extrem geringe Wasseraufnahme noch bessere Gebrauchseigenschaften. Die unglasierte Keramik genügt höchsten Anforderungen.
 
Naturstein
Man unterscheidet drei Gruppen von Natursteinen: Erstarrungsgestein wie Basalt und Granit sind hoch widerstandsfähig. Sediment- oder Ablagerungsgestein wie Jura-Kalk oder Solnhofener Plattenkalk besitzen eine mittlere Härte. Die dritte Gruppe umfasst Umwandlungsgestein wie Marmor, Schiefergestein und Gneise.
 
Cotto
Ein atmungsaktives Produkt, das aus einem roten Tonmaterial besteht. Die Oberfläche ist in den meisten Fällen unbehandelt und gehört zu den Fliesenarten, die nach dem Verlegen imprägniert werden. Teilweise werden die Platten aber auch imprägniert angeboten.

Glasfliesen
Glasfliesen gibt es in vielen Farben. Dadurch bieten sich dem Heimwerker neue Möglichkeiten, bei der Raumgestaltung mit Farben zu spielen. Glasfliesen weisen höchste mechanische und chemische Widerstandsfähigkeit auf, sind allerdings relativ teuer und benötigen spezielle Fliesenkleber.

Acrylglas dichten

Du willst Acrylglas oder Polycarbonat abdichten? Wir zeigen dir hier, wie das am besten funktioniert. de

Nicht jedes Silikon ist für PMMA (Acrylglas) und Polycarbonat (PC) geeignet. Gerade Polycarbonat, daraus bestehen zum Beispiel Doppelstegplatten, ist sehr empfindlich und neigt schnell zu Micro-Rissen. Diese verlaufen dann durch die ganze Platte. Neutral vernetzende Silikone sind meist verträglich und haften gut.

Sicherheit bei Elektroarbeiten

Willst du eine Lampe anschließen oder eine Steckdose einbauen, musst du einige Sicherheitsregeln beachten. Wir zeigen dir, wie Elektroarbeiten sicher sind. de
elektroarbeiten sicherheit

Willst du als Heimwerker Elektroarbeiten selbst ausführen, musst du zwei Dinge unbedingt beachten: Habe Respekt vor der tödlichen Gefahr des elektrischen Stroms und beachte die grundlegenden physikalischen Gesetze über Stromkreise. Strom kann tödlich sein!

 

Deshalb gibt es Arbeiten an der elektrischen Installation, die du unbedingt den Profis (mit Rechnung) überlassen solltest, denn für resultierende Schäden oder Brände haftet sonst keine Versicherung. Dazu gehören beispielsweise die Arbeiten an Elektroherd, Durchlauferhitzer, Nachtspeicheröfen sowie Sicherungs- und Verteilerkästen.
Einfache Arbeiten, wie eine Lampe anschließen, kannst du aber auch selbst erledigen, sofern du einige Sicherheitsregeln beachtest. Dazu gehört auch der Einsatz geeigneten Werkzeugs.

Bleiben wir bei diesem Beispiel: Willst du eine Lampe anschließen, lege dir vorher folgendes Werkzeug bereit:

  • Zweipoliger Spannungsprüfer (Duspol)
  • Isolierte Schraubendreher
  • Seitenschneider
  • Abisolierzange

Achte beim Kauf der Werkzeuge auf die Qualität. Der zweipolige Spannungsprüfer, auch Duspol genannt, bietet eine größere Sicherheit als einpolige Schraubenzieher-Spannungsprüfer vom Grabbeltisch. Wenn hier die Glimmlampe defekt ist oder bei der Elektroinstallation die Kabelfarben vertauscht wurden, kann es zu elektrischen Schlägen kommen. Auch dient der Duspol der Feststellung der richtigen Verkabelung.

Fünf Sicherheitsregeln zur Vermeidung von Stromunfällen:

  1. Freischalten: Die elektrische Anlage muss an allen Polen getrennt werden. Im Haushalt heißt das: Schalte alle Sicherungen des Arbeitsraumes aus. Zur Sicherheit kann auch die Hauptsicherung am Hausanschluss ausgeschaltet werden.

  2. Gegen Wiedereinschalten sichern: Am Sicherungs- bzw. an der Unterverteilung wird ein Schild befestigt, dass eindeutig auf momentane Elektroarbeiten hinweist und das Wiedereinschalten der Sicherungen klar verbietet. Zusätzlich muss bei von fremden Personen erreichbaren Sicherungs- bzw. Unterverteilungskästen eine Schaltsperre montiert werden, die sich nur mit Werkzeug entfernen lässt.

  3. Spannungsfreiheit feststellen: Prüfe Die Stromfreiheit der Leitung an ALLEN Polen mit dem Spannungsprüfer (Duspol). Zuvor solltest Du ihn aber an einer spannungsführenden Leitung auf Funktion getestet werden.

  4. Erden und Kurzschließen: Diese Regel ist nur bei Anlagen über 1000 V erforderlich. Da im Haushalt diese Spannungen nicht vorkommen, entfällt diese Regel für Heimwerker. An Anlagen über 1000 Volt dürfen Heimwerker NIEMALS Hand anlegen.

  5. Benachbarte, unter Spannung stehende Teile abdecken oder abschranken: Diese Maßnahme ist eigentlich für Anlagen über 1000 Volt gedacht, schadet aber auch bei Elektroarbeiten für Heimwerker nicht. Sollte in einem Raum die Spannung aus irgendeinem Grund eingeschaltet bleiben, muss dies deutlich an der Tür oder an den freiliegenden Anschlüssen gekennzeichnet werden. Diese Maßnahme ist als Gedächtnisstütze und für helfende Personen lebenswichtig!

Grundlegende elektrotechnische Kenntnisse:
Willst du selbst eine Steckdose einbauen oder eine Lampe anschließen, solltest du die Kabelfarben kennen. Bei Unklarheiten bezüglich der Kabelfarben muss ein Fachmann hinzugezogen werden!

Prüfung der Kabelfarben und Anschlüsse:
Nach dem Einbau einer Steckdose oder der Montage eines Schalters muss die korrekte Verkabelung geprüft werden. Der Außenleiter (Phase) wird üblicherweise auf der rechten Seite einer Steckdose angeklemmt. Sollte die Lage der Phase bei den umgebenden Steckdosen auf der linken Seite sein, wird sie auch in der neuen Steckdose links montiert, um Verwechslungen zu vermeiden.
 
Zur Prüfung wird der Duspol wie folgt an die Klemmen der Steckdose angehalten:
Außenleiter (rechter oder linker Kontakt) gegen den Neutralleiter (rechter oder linker Kontakt): Hier muss Spannung anliegen!
Außenleiter (rechter oder linker Kontakt) gegen den Schutzleiter (Erdungsklemme in Schutzkontakt-Steckdosen): Hier muss ebenfalls Spannung anliegen!
Neutralleiter gegen Schutzleiter: Hier darf keine Spannung anliegen!

Auf Raufaser tapezieren

Auf Raufaser tapezieren ist keine gute Idee. Hier kannst du lesen, wieso nicht. de

Du möchtest auf Raufaser tapezieren? Wir können dir nur dringend dazu raten, die alte Raufaser zu entfernen!
Zum einen ist durch die Raufaser-Struktur keine ausreichende Klebefläche vorhanden, weil der Untergrund nicht eben ist. Zum anderen ist der Untergrund durch die verschiedenen Farbschichten auch nicht saugfähig, also abgesperrt. Du solltest deshalb nicht auf Raufaser tapezieren, denn darauf findet auch ein noch so guter Kleister keine ausreichende Haftung. Anschleifen, Grundieren oder ähnliches ändert diese Problematik nicht.

Boden ausgleichen

Boden ausgleichen auf Spanplatten – hier zeigen wir dir, wie es geht. de

Du willst einen Boden ausgleichen, auf dem Spanplatten liegen? Wir empfehlen, dafür keine Bodenausgleichsmassen zu verwenden, egal ob flexibel oder nicht.
Der Grund ist einfach: Sind die Spanplattenkorrekt auf dem Boden verlegt, wird absolut keine Spachtelung benötigt. Anderenfalls deutet dies auf Verlegefehler hin, die in der Regel zu stärkeren Bewegungen in der gesamten Konstruktion führen. Ein Schaden ist so in vielen Fällen programmiert. Wir raten also von einem Einsatz ab.
Bist Du jedoch nicht von dem Vorhaben abzubringen und willst unbedingt den Boden ausgleichen, dann greife bitte auf eine flexible Bodenausgleichsmasse zurück.

In diesem Artikel kannst du nachlesen, wie der Bodenausgleich auf andere Böden funktioniert.

Klebstoffe in der Übersicht

Welcher Klebstoff ist wofür geeignet? Verschaffe dir hier einen Überblick. de

Hier bieten wir dir eine kleine Übersicht über verschiedene Klebstoffe:

Bastelkleber
Bastelkleber wird immer dann verwendet, wenn typische Bastelarbeiten anstehen. Besonders für Papier und Pappe sind diese Klebstoffe hervorragend geeignet und können, sofern sie lösungsmittelfrei sind, auch in Kinderhänden keinen Schaden anrichten.

Korrekturkleber
Korrekturkleber kann zur Korrektur auf Papier verwendet werden und ist eine sehr gute Alternative zu flüssigen Korrekturmitteln.

Kontaktkleber
Bei dichten Stoffen wie Kunststoff, Glas oder Keramik kann die Flüssigkeit im Kleber nur schwer verdunsten, deshalb sind wasser- oder lösemittelhaltige Klebstoffe nicht geeignet. Verwende in solchen Fällen besser einen Kontaktkleber.

Kunststoffkleber
Es gibt keinen universellen Kunststoffkleber für alle Arten von Kunststoffen. Je nach Anwendung brauchst du verschiedene Klebstoffe.

Montagekleber
Das Anwendungsgebiet für Montagekleber sind nahezu alle Werkstoffe.

Sekundenkleber
Soll etwas schnell verklebt werden, wird oft zu Sekundenkleber gegriffen. Wie der Name schon sagt, reagiert das im Klebstoff enthaltene Cyanacrylat mit der Oberflächenfeuchtigkeit der zu verbindenden Gegenstände innerhalb von Sekunden und härtet direkt aus.

Zwei-Komponenten-Kleber
Ist ein hoch belastbarer Kontakt gewünscht, kann Zwei-Komponenten-Kleber eingesetzt werden. Die Komponenten (Härter und Binder) gehen in einer chemischen Reaktion eine Verbindung ein und verkleben damit auch harte Stoffe.

Silikonfugen

Wie lange Silikonfugen halten hängt von Belastung und Pflege ab. Lies hier worauf es dabei ankommt. de

Grundsätzlich sind Silikone sehr alterungsbeständig, rein theoretisch könnten sie ewig halten. In der Praxis sieht das aber deutlich anders aus, denn je nach Einsatzort, der dortigen Belastung und der Pflege variiert die Haltbarkeit von Silikonfugen zwischen 2 und 15 Jahren.

Dies ist eine sehr weite Spanne, die sich aber erklären lässt: Im Badezimmer etwa, werden Silikonfugen sehr stark beansprucht. Durch die permanente Feuchtigkeit bildet sich schnell Schimmel auf ihnen, sodass sie schon nach wenigen Jahren erneuert werden müssen. Diese Fugen nennt man deshalb auch „Wartungsfugen“.

Im Gegensatz dazu halten Glasversiegelung an Fenstern oder Türen wesentlich länger. Silikonfugen aus hochwertigem Material können hier trotz UV-Strahlung, Temperaturwechsel und Feuchtigkeit durchaus 10 Jahre und länger unbeschadet überstehen. 

Tapetensymbole

Zahlreiche Tapetensymbole finden sich auf den einzelnen Rollen. Hier haben wir eine Übersicht mit den wichtigsten Symbolen und Bedeutungen. de

Qualitätsmerkmale und Verarbeitungshinweise werden auf Tapeten meistens mit Symbolen dargestellt. Manche Tapetensymbole sind selbsterklärend, doch einige laden zum Rätselraten ein. Deshalb haben wir hier eine kleine Legende für dich vorbereitet, denn wenn du die Zeichen kennst, schleichen sich lästige Fehler, die oft zu nervigen Zusatzarbeiten führen können, gar nicht erst ein.
Die Tapetensymbole wurden vom Deutschen Tapeten-Institut gemeinsam mit internationalen Herstellern vereinbart und finden sich jeweils am Anfang und am Ende einer Rolle.

 

 

Pflegeeigenschaften

 

Wasserbeständig: Frische Kleisterflecken auf dieser Tapete können vorsichtig mit einem weichen, feuchten Schwamm weggetupft werden.

 

Waschbeständig: Leichte Verschmutzungen kannst du hier vorsichtig mit einem feuchten Schwamm oder einem Tuch und ein wenig Wasser entfernen.

Hochwaschbeständig: Verschmutzungen auf dieser Tapete können sogar mit einem Schwamm und einer leichten Seifenlauge entfernt werden. Das gilt jedoch nicht für Öle, Fette und Flecken, die Lösemittel enthalten.

Scheuerbeständig: Bei wasserlösliche Verschmutzungen auf der Tapete kannst du sie mit einem Schwamm oder einer weichen Bürste und milder Seifenlauge oder einem milden Scheuermittel reinigen. Auch frische Fettflecken und lösungsmittelhaltige Verunreinigungen kannst du so entfernen.

Hochscheuerbeständig: Wasserlösliche Verschmutzungen auf der Tapete können mit einer Bürste und Seifenlauge oder Scheuermittel entfernt werden.

 

 

Farbbeständigkeit gegen Licht

 

Ausreichende Lichtbeständigkeit: Die Farbbeständigkeit der Tapete gegenüber normalem Licht ist ausreichend. Bei längerer, direkter Sonneneinstrahlung kann es aber zur Vergilbung der Tapete kommen.

Befriedigende Lichtbeständigkeit: Die Farbbeständigkeit der Tapete gegenüber normalem Licht ist befriedigend. Sie ist etwas unempfindlicher als eine Tapete mit nur ausreichender Lichtbeständigkeit. Es kann jedoch auch hier bei längerer, direkter Sonneneinstrahlung zur Vergilbung der Tapete kommen.

Gute Lichtbeständigkeit: Die Farbbeständigkeit der Tapete gegenüber normalem Licht ist gut. Die Tapete vergilbt erst bei sehr langer, dauerhafter und direkter Sonneneinstrahlung.

 

Sehr gute Lichtbeständigkeit: Die Farbbeständigkeit der Tapete gegenüber normalem Licht ist sehr gut. Auch bei direkter Sonneneinstrahlung bleibt sie lange Zeit farbecht.

Ausgezeichnete Lichtbeständigkeit: Die Farbbeständigkeit dieser Tapete gegenüber normalem Licht ist ausgezeichnet. Selbst bei direkter Sonneneinstrahlung bleibt sie dauerhaft farbecht.

 

 

 

Ansatz des Musters

 

 

Ansatzfrei: Beim Tapezieren benachbarter Bahnen muss kein Ansatzmuster beachtet werden.

 

Gerader Ansatz: Beim Tapezieren benachbarter Bahnen musst Du das Muster auf die gleiche Höhe kleben.

Versetzter Ansatz: Benachbarte Bahnen musst du jeweils eine halbe Musterhöhe nach oben oder unten versetzt anbringen.

Gestürztes Kleben: Bei dieser Tapete müssen benachbarten Bahnen jeweils gegenläufig geklebt werden. Das bedeutet, dass du jede zweite Bahn auf den Kopf stellen musst.

 

 

Verarbeitung



Tapete einkleistern: Hierbei musst du nur die Tapete, nicht die Wand einkleistern.

Wand einkleistern:  Bei Tapeten mit diesem Symbol, musst du nur die Wand und nicht die Tapete einkleistern.

Vorgekleistert
: Die Rückseite dieser Tapete ist mit einem Kleister vorbeschichtet. Durch Wasser wird er klebefähig, ähnlich wie bei einer Briefmarke.

 

 

Verfahren für das Entfernen



Restlos trocken abziehbar: Beim Entfernen der Tapete lässt sich diese trocken und ohne Rückstände von der Wand oder Decke entfernen.

Spaltbar trocken abziehbar: Beim Entfernen kannst du nur die obere Schicht dieser zweischichtigen Tapete trocken abziehen. Die untere Schicht bleibt als Makulatur – eine Untertapete, welche die Saugfähigkeit des Untergrundes reduziert und Unebenheiten in der Wand ausgleicht – auf der Wand oder Decke kleben.

Nass zu entfernen: Vor dem Entfernen musst du die Tapete gründlich mit Wasser einweichen, damit du sie mit einem Spachtel ablösen kannst.

 

 

Verschiedenes

 

Dupliert: Hierbei handelt es sich um eine hochwertige Prägetapete aus zwei gegeneinander kaschierten Papierschichten. Die Prägung bleibt beim Tapezieren erhalten.

Doppelnahtschnitt: Beim Tapezieren von ansatzfreien, schweren Wandbelägen werden die Nähte der Bahnen um ca. 5 bis 8 cm überlappt angeklebt und nachher mit einen Cuttermesser abgeschnitten.

Stoßfest: Die Tapete hat eine besonders widerstandsfähige, hart-elastische Oberfläche.
 

Flüssig-Kleister

Die schnellste Art Kleister anzurühren: anstatt mit Pulver Flüssigkonzentrat verwenden. Hier erläutern wir dir die Vorteile. de

Die meisten Kleister sind in Pulverform erhältlich, doch mittlerweile gibt es auch Flüssig-Kleister-Konzentrat zum Anmischen. Der Vorteil gegenüber Kleister aus Pulver liegt auf der Hand: Da es bereits flüssig ist, kann es nicht verklumpen, wenn Du es ins Wasser gibst.
Hast Du das Konzentrat ins (bewegte!) Wasser geschüttet und umgerührt dauert es nur zwei Minuten, dann ist der Kleister schon gebrauchsfertig. So kannst du ohne weitere Verzögerung mit der Arbeit beginnen. Zudem klebt dieser Kleister alle Sorten von Tapeten, egal ob Raufaser oder Strukturtapete. Entscheidend dabei ist allerdings das Ansatzverhältnis.  
Der fertige Kleister kann entweder auf die Tapete oder auf die Wand aufgetragen werden. Anschließend kannst du die Bahnen ankleben und sorgfältig andrücken. Zum Schluss streichst du alles glatt und schneidest überstehende Reste vorsichtig ab.

Sanitär-Silikon

Sanitär-Silikon wird häufig für die Fugen im Badezimmer empfohlen. Hier erklären wir dir, wieso es die bessere Wahl ist. de

Sanitär-Silikon ist kein Muss und grundsätzlich kannst du im Bad auch anderes Silikon verwenden, jedoch können wir es nicht empfehlen. Der Grund dafür ist recht einfach:
Das Badezimmer ist ein Feuchtraum und bietet die idealen klimatischen Bedingungen für das Wachstum von Schimmelpilzen. Sanitär-Silikon wird deshalb von den Herstellern mit speziellen pilzhemmenden Bestandteilen (sogenannten Fungiziden) ausgerüstet, die die Schimmelbildung zumindest für einen gewissen Zeitraum verhindern.
Verwendest du zur Abdichtung in Bad und Dusche kein Sanitär-Silikon, wird sich rasend schnell Schimmel bilden und du wirst die Fugen ständig erneuern müssen. Mit Sanitär-Silikon hast du wesentlich länger Ruhe.

Fliesen auf Fliesen kleben

Du kannst Fliesen auf Fliesen kleben, doch dann musst du den Untergrund vorbehandeln. Dies gilt aber nicht, wenn der alte Belag bereits Schäden hat. de

Grundsätzlich kannst du Fliesen auf Fliesen kleben und das gilt auch für Fliesen im Außenbereich. Allerdings solltest du den Untergrund in einem solchen Fall mit einem starken Haftgrund vorbehandeln und für die Verlegung der Fliesen einen hochflexiblen Fliesenkleber verwenden.
Besonders wichtig dabei ist, dass der alte Untergrund konstruktiv einwandfrei ist, das bedeutet er darf nicht schadhaft oder gerissen sein. In einem solchen Fall solltest du niemals Fliesen auf Fliesen kleben!

Ohne die genauen Gegebenheiten vor Ort zu kennen, ist eine Bewertung der Situation kaum möglich. Sollte an deinen Fliesen im Außenbereich bereits ein Schaden vorliegen ist es zunächst wichtig die Ursache dafür aufzudecken und gegebenenfalls zu beseitigen. Für die richtige Beurteilung ist meist viel Erfahrung nötig, deshalb solltest du im Zweifel einen Experten konsultieren und danach entsprechende Maßnahmen in Angriff nehmen.

Lese auch hierzu bitte unsere detaillierte Anleitung.

Fugen streichen

In einem umgestalteten Raum willst du vielleicht auch die Fugen streichen. Doch bedenke, dass der Anstrich der Belastung standhalten muss. de

Willst du deine abgedichteten Fugen streichen, fragst du dich wahrscheinlich, welche Fugendichtmasse überhaupt überstreichbar ist. Grundsätzlich sind erst einmal alle Acryl-Fugendichtungsmassen überstreichbar. Jedoch ist das Überstreichen überstreichbarer Dichtstoffe immer kritisch zu sehen, denn nur weil die Farbe prinzipiell auf der Fuge hält, heißt es noch lange nicht, dass sie auch der Belastung standhält.

Das liegt daran, dass der Anstrichfilm – im Vergleich zur Fuge – sehr dünn ist, was bedeutet, dass er schon bei sehr geringen Bewegungen reißen kann. Zwar bleibt die Fuge an sich intakt, doch es bilden sich Risse und Abplatzungen auf dem Anstrich und das sieht meist noch weniger schön aus, als die ungestrichene Fuge. Das solltest du in jedem Fall beachten, wenn du die Fugen streichen willst.

Ist Kleister diffusionsoffen?

Durch Diffusion kann Feuchtigkeit wieder aus den Wänden austreten. Achte deshalb darauf, dass deine Wandbeläge diffusionsoffen sind. de

Getrocknete Kleisterschichten sind absolut offen und beeinträchtigen die Diffusion der Feuchtigkeit nicht.  Raufasertapeten sind zwar nicht diffusionsoffen, zumindest aber hoch diffusionsfähig, sodass die Feuchtigkeit austreten kann.
Mehr Sorgen solltest du dir um die Farben machen, die Du auf Deine Tapeten streichen möchtest. Heutige Dispersionsfarben bilden einen Film, der zwar nicht diffusionsdicht ist, aber dennoch die Diffusion beeinträchtigen kann.

Öl und Silikon

Durch Öl werden die mechanischen Eigenschaften von Silikon beeinträchtigt. Spezielles ölbeständiges Silikon hält ihm länger stand. de

Ist ein normales Silikon permanent mit Öl in Kontakt (zum Beispiel mit Heizöl), wird es dadurch zwar nicht gänzlich zerstört, jedoch kommt es zu Beeinträchtigungen. Zum einen werden die mechanischen Eigenschaften schlechter, zum anderen kommt es im Randbereich zu Abrissen. Wird das Öl entfernt, kann es auch wieder aus dem Silikon herauswandern. Dann verfestigt sich das Silikon zwar wieder, jedoch ist die Dichtung bis dahin meistens durch Flankenabrisse zerstört.

Es gibt spezielle, ölbeständige Silikontypen, die dem Öl zwar wesentlich länger widerstehen, jedoch sind auch sie nicht dauerhaft resistent. Sie werden vorwiegend im industriellen Bereich zur Motoren-, Getriebe- oder Trafoabdichtung verwendet und sind deswegen meist nur im Fachhandel erhältlich.

Teakholz kleben

Teakholz kleben: keine leichte Aufgabe. Hier erklären wir, was du beachten solltest, wenn du Teakmöbel kleben willst. de

Schon bei der Fertigung von Teakmöbeln müssen die Hersteller  das Teakholz kleben. Dazu werden in der Industrie spezielle Holzklebstoffe, sogenannte Resorzinharzleime, verwendet. Diese sind extrem wasserfest, sodass die Möbel der Witterung auch ohne weitere Oberflächenbehandlung ausgesetzt werden können, jedoch sind sie nicht im Holzfachhandel oder Baumarkt zu bekommen.

Als Heimwerker kannst du also nur auf alternative Produkte, wie Holz-Leim, ausweichen, um Teakmöbel zu kleben. Allerdings musst du die Oberfläche dann mit einem deckenden Anstrich versehen, um die Oberfläche vor Wettereinflüssen zu schützen – und das ist ja gerade bei Teakmöbeln meist nicht erwünscht.
Eine Lösung für dieses Problem scheint wasserfester Polyurethan-Leim zu sein. Solche Leime wurden von Heimwerkern bereits mit sehr guten Ergebnissen angewendet um Teakmöbel zu kleben – auch ohne anschließende Beschichtung. Eine Garantie gibt es, vor allem wegen des fehlenden Oberflächenschutzes, jedoch nicht.

Egal womit Du nun Teakholz kleben willst – wichtig ist, das Holz an der Klebefläche kurz vor der Verklebung anzuschleifen und mit Aceton zu entfetten, um die Oberfläche für eine bessere Haftung an dieser Stelle von Öl zu befreien.

Oberflächentemperatur Fußbodenheizung

Bei Bodenbelägen mit Fußbodenheizung solltest du beim Verlegen und Aushärten auf die maximale Oberflächentemperatur achten. de

Willst du auf deiner Fußbodenheizung einen Bodenbelag wie Teppich, Fliesen oder Parkett verkleben, musst du auch die Oberflächentemperatur berücksichtigen. Bei einem Estrich mit Fußbodenheizung sollte diese nicht über 28 °C liegen, sowohl während der Verklebung, als auch während der Aushärtung.

Hitzebeständiges Silikon

Hitzebeständiges Silikon: Du brauchst es für besonders temperaturbelastete Verklebungen. Damit hält auch die Backofenscheibe. de

Im Regelfall ist normales Silikon sehr temperaturbeständig und reicht für die meisten Verklebungen aus. Es gibt jedoch bestimmte Anwendungen, die ein besonders hitzebeständiges Silikon erfordern.
So etwa, wenn du eine Backofenscheibe verkleben willst. Hier wird die Temperatur bei der späteren Nutzung des Geräts die 200°C-Marke regelmäßig deutlich überschreiten. Für solche Fälle solltest du lieber zu einem speziellen Produkt greifen: zu einem Hochtemperatur-Silikon.

Wandbeläge im Vergleich

Wandbeläge im Vergleich: Nun findest du ganz einfach die richtigen Wandbeläge für dein Zuhause. de

Tapeten
Tapeten kennt jedes Kind. Die Unterschiede im Detail, besonders hinsichtlich der Vor- und Nachteile, sind oft jedoch nur Experten bekannt.

Mineralputz
Im Innenbereich sind meist alle Wände mit Putz ausgestattet. Während der Bauphase wird dabei auf das rohe Mauerwerk eine Schicht aus mineralischem Material aufgetragen, sogenannter Haftputz. Dieser wird mit einer Kelle auf die Wand aufgebracht und glattgestrichen – eine Tätigkeit, die durchaus anspruchsvoll ist und Übung und Erfahrung erfordert.
 
Für den Heimwerkerbereich sind meist Rollputze gut geeignet. Diese werden ähnlich wie Wandfarbe aufgetragen und sind in der Verarbeitung deutlich einfacher beherrschbar als die althergebrachte Kellenputzmethode. Darüber hinaus lassen sich Rollputze auch hervorragend abtönen und können so als farblicher Akzent zum Wohnambiente beitragen. Der Rollputz trägt seine Verarbeitungsweise bereits im Namen: Ähnlich wie Wandfarbe wird der Rollputz in Schichten auf die Wand aufgetragen. Dort erzeugt er, je nach Ausgangsmaterial, eine glatte oder raue Oberfläche. Dieser Putz kann, nach erfolgter Durchtrocknung, anschließend gestrichen oder übertapeziert werden. Das Verputzen einer Wand mit Rollputz ist auch für Heimwerker kein Problem und ist ähnlich schnell wie ein guter Anstrich mit Wandfarbe erledigt.
 
Reibeputz
Eine andere Variante, etwas anspruchsvoller in der Verarbeitung, ist der Auftrag eines Reibeputzes. Dieser verleiht der Wand eine Struktur und gibt insbesondere im Außenbereich einen optisch reizvollen Akzent. Reibeputze werden im Renovierungsfall auf vorhandene Haftputze aufgetragen und verbinden sich mineralisch fest mit dem Untergrund. Die Struktur wird in den noch feuchten Putz durch ein spezielles Reibebrett eingearbeitet.

Wandfliesen
Wandfliesen stehen nach wie vor im guten Ruf, vor allem ein funktioneller und abwaschbarer Wandbelag für Sanitärräume zu sein. Ein Blick in aktuelle Fliesenkataloge zeigt das Gegenteil: Oberflächen in Natursteinoptik oder aus echtem Naturstein wirken auch in Wohnräumen gut, eine Sockelleiste aus Fliesen ist in der modernen Innenarchitektur durchaus en vogue.

Wand verputzen

Wand verputzen: Bevor du die Tapete aufbringst, sollte die Wand verputzt werden. de

Bevor du die Tapete aufbringst, verputzt du die Wand.

Rühre die benötigte Menge Füllspachtel (z.B. Metylan Füll Spachtel innen) in einem Eimer mit kaltem Wasser an. Prüfe vorab die Mengen auf der Gebrauchsanweisung.
Rühre weiter, bis eine einheitliche Masse entsteht.

Entnehme die benötigte Menge mit einer Kelle und streiche diese auf die Oberfläche, bis du das gewünschte Ergebnis erzielst.

Für eine perfekt glatte Wand polierst du abschließend die gefüllten Flächen.
Wenn du fertig bist, bitte sofort die Werkzeuge säubern!