Eine Aufgabe kommt selten allein

Sicherlich kennst du diese Situation: Kaum hast du ein Projekt in deinem Zuhause erledigt, da steht schon die nächste Aufgabe vor der Türe. In dieser Kategorie dreht sich alles um das Thema „Umsetzen“. Wir zeigen dir unter anderem, wie du Türen sanierst, hinter der Heizung tapezierst, Teppichboden entfernst, Fensterläden reparierst oder einen Briefkasten anbringst. Mit unseren Tipps wirst du zum wahren Do-it-yourself-Profi!

Türen und Fenster sanieren

Türen und Fenster sanieren – als passionierter Heimwerker willst du das sicher selbst erledigen. Lies hier, wie du dabei vorgehst. de

Türen und Fenster sanieren, das ist eine klassische Heimwerkerarbeit, denn morsche Stellen oder Risse im Rahmen sind keine Seltenheit. Diese Holzelemente können durch eine Sanierung einfach instand gesetzt werden. Sieh selbst:
 
Willst du deine Fenster oder Türen sanieren, schneide zunächst die Fehlstelle mit einem Cuttermesser sorgfältig heraus und entgrate sie. Dann kannst du einen 2-Komponenten-Klebstoff im Verhältnis 1:2 auf eine Mischunterlage geben und gut durchmischen bis der Farbton einheitlich und schlierenfrei ist. Mit dem Spachtel drückst du die Holzersatzmasse in den Riss oder die Fehlstelle. Die Konsistenz der Masse erlaubt auch ein Modellieren fehlender Holzsubstanz.

Nach dem Aushärten kann, je nach Größe der Fehlstelle, mit dem Hobel oder dem Cuttermesser überstehender Spachtel entfernt werden. Mit dem Sandpapier wird die Fehlstelle sorgfältig beigearbeitet.
Mit dem farblich passenden Lack kann nun das Holzfenster oder die Tür gestrichen werden. Es empfiehlt sich, alle der Witterung ausgesetzten Holzbauelemente mit einem schützenden Lack zu versehen, um das Eindringen von Regenwasser zu unterbinden. Dann dauert es länger bis du das nächste Mal Tür oder Fenster sanieren musst. 

Quer tapezieren

Quer tapezieren – so schaffst du unkonventionelle Wände de

Quer tapezieren – wirf alle konservativen Ansichten über Bord. Mit dem richtigen Wandbelagskleber lässt sich eine Tapete auch quer an die Wand kleben und erzeugt so ganz neue Muster- und Raumeffekte. Wichtig ist, dass die vorgesehene Wand sauber, trocken, fett und staubfrei ist.


So geht’s:

  • Rolle zunächst die Tapetenbahn auf links auf und sichere die Rolle mit einem Gummiband – insbesondere Vliestapete rollt sich sonst schnell wieder ab. Anschließend kannst du die Wand mit einem speziellen Kleister bestreichen.

  • Der Kleister wird in einem Kleistereimer mit Wasser angemischt und anschließend mit dem Farbroller quer auf der Wand aufgetragen. Willst du quer tapezieren, achte besonders auf Gleichmäßigkeit an Ecken und Kanten.

  • Anschließend wird die aufgerollte Tapete langsam von links nach rechts auf die Wand gerollt und sofort fest angedrückt. Sollte dabei anfangs etwas schieflaufen, ist die Verklebung natürlich korrigierbar. Langsam füllt sich so, Bahn für Bahn, die Wand mit quer verklebten Tapetenstreifen.

  • Wenn die Wand vollständig bedeckt ist, kann die Tapete in Ruhe trocknen. Ein echter Hingucker für Querdenker! 

PMMA kleben

Wenn du mit PMMA kleben willst, brauchst du einen speziellen Kleber, der den Anforderungen des Materials gerecht wird. Lies hier mehr dazu. de

Du möchtest PMMA kleben? Gehe wie folgt vor:

 

  • Auf dem PMMA wird in der Regel Schutzfolie sein. Ziehe sie ab

  • Nimm ein Stück altes Restholz und umwickle es mit PE-Folie (Hilfskonstruktion). Befestige das zweite Werkstück mit Klemmen an der Hilfskonstruktion und schiebe anschließend einen Streifen Tonkarton zwischen die zu verklebenden Teile, damit ein dünner Spalt entsteht.

  • Wenn du jetzt mit einem entsprechenden Kleber, wie Modellbaukleber, an der Fuge entlang fährst, verschließt der Kleber selbständig die Fuge.

  • Der Kleber sollte ca. 45 Minuten aushärten.

MDF-Platten als Wandpaneelen montieren

Wandpaneelen aus MDF-Platten – hier erklären wir dir, wie du bei diesem Projekt am besten vorgehst. de

Du kannst MDF-Platten als Wandpaneelen montieren. Um ein Quellen des Paneels durch Feuchtigkeit aus dem Montageklebstoff zu verhindern, musst du zur Montage einen wasserfreien Klebstoff verwenden. Voraussetzung für das Abbinden eines solchen Klebstoffs ist die Aufnahme von geringen Mengen Feuchtigkeit aus der Luft oder aus einem der zu verklebenden Materialien. Deshalb können mit diesem silanvernetzenden Montagekleber empfindliche Materialien montiert werden. 

 

Montage von MDF-Paneelenmit Konterlattung

 

Je nach Maß der Wandpaneelen und Ebenheit der Wand ist vor der Montage eine Lattung auf der Wand zu montieren. War die Unterkonstruktion mit einer Lattung notwendig, wird nun der Montagekleber strangförmig vertikal oder punktförmig auf die Latten aufgebracht. Dazu musst du die Kartusche mit einem Cuttermesser oberhalb des Gewindes öffnen und die Spitze aufschrauben. Die Öffnungsweite der Spitze kann durch ein Abschneiden variiert werden.

 

In den Klebstoff werden dann Abstandshalter eingelegt, z. B. Streichholzstücke. Sie verhindern das vollständige Flachdrücken des Klebebetts. Nun werden die MDF-Paneelen in das Klebebett gesetzt und zusammengefügt. Je nach Dicke der Stränge ist die Endfestigkeit nach zwei Tagen erreicht.

Montage von MDF-Paneelen direkt auf die Wand
Ist keine Unterkonstruktion aus Latten notwendig, können die Wandpaneele auch direkt auf die Wand montiert werden. Trage dazu den Montagekleber auf die Rückseite der MDF-Platten, also auf die Klebefläche, auf. Den Klebstoff dazu strangförmig (Abstand ca. 10 cm) auf das zu verklebende Material oder den Untergrund geben.
Dann kannst du die Paneelen an die Wand drücken. Achte darauf, dass die Klebstoffstränge nicht zusammenfließen. Durch das Einbetten von Abstandshaltern (z. B. Zahnstocher) in den Klebstoffstrang kann eine Hinterlüftung gewährleistet werden, also ein mindestens 1 mm großer Abstand der MDF-Platten von der Wand.

Unabhängig davon, ob eine Lattung montiert wurde oder nicht, kann man unter Spannung stehende oder schwere Wandpaneelen – falls erforderlich – abstützen oder mit Stiften oder Klebeband 24 Stunden lang fixieren. 

Tagebuch basteln

Hier zeigen wir dir, wie du ein Tagebuch basteln kannst. Lasse deiner Kreativität freien Lauf! de

Du möchtest ein Tagebuch basteln? Dann zeigen wir dir hier in einer ganz kurzen Anleitung, wie es geht:
Loche zunächst das Papier mit einem Bürolocher. Wenn du mehr Blätter verarbeiten möchten, als der Locher gleichzeitig fasst, solltest du einen Locher mit Anschlag verwenden, damit die Löcher überall exakt an den gleichen Stellen entstehen.
Danach das Band durch die entstandenen Löcher ziehen und verknoten. Zum Schluss kannst
du den Deckel des Tagebuchs dekorieren – fertig ist dein selbst gebasteltes Tagebuch. 

Schimmel im Keller entfernen

Du willst Schimmel im Keller entfernen? Lies hier eine kurze Anleitung, damit dabei nichts schief geht. de
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Du willst Schimmel im Keller entfernen? Hier erklären wir dir wie du am besten vorgehst.
Nasse Wände und Mauern bilden die ideale Grundlage für Schimmel. Schwerer Befall und Feuchtigkeitsschäden müssen von einem Fachmann beseitigt werden. Kleinere Schäden durch Schimmel können versierte Heimwerker dagegen selbst sanieren.

Schimmel in Anschlussfugen
Durch ständige Feuchtigkeit kann es zu Schimmel im Keller bzw. zur Schimmelbildung in den Anschlussfugen kommen. Der Schimmel kann an diesen Anschlussfugen auftreten, da solche Bereiche häufig feucht sind. Wenn die Dichtstoffe Verfärbungen aufweisen, hat sich der Schimmel schon darin festgesetzt und breitet sich aus.

Oft hat der Schimmel im Keller auch das angrenzende Umfeld der Fuge kontaminiert. Dann solltest du den Schimmel entfernen, wobei ein systematisches Vorgehen notwendig ist: Der Raum sollte für die folgenden Arbeitsschritte gut durchlüftet werden, um den Schimmel im Keller optimal und ohne gesundheitliche Bedenken loswerden zu können. Trage dabei Handschuhe und Atemschutz.

So gehst du vor:

  • Von Schimmel befallene Anschlussfuge entfernen.

  • Dekontaminierung des behandelten Bereiches.

  • Fugenfüllprofile für die Anschlussfugen.

  • Neu verfugen.

Sekundenkleber aus Türschloss entfernen

Dein Türschloss ist mit Sekundenkleber verklebt? Hier erklären wir dir, wie du es reinigen kannst. de

Du musst Sekundenkleber aus einem Türschloss entfernen, weil dir jemand einen Streich gespielt hat? Kein Problem. Sekundenkleber sind gegen die üblichen Lösemittel weitestgehend resistent. Erschwerend kommt bei Türschlössern noch hinzu, dass Sekundenkleber sehr dünnflüssig sind und so auch in kleinste Spalten vordringen und zu intensiven Verklebungen führen. Lösemittel gelangen dann nicht mehr zu den Verklebungen.
 
Willst du den Sekundenkleber entfernen, ist eine Wärmebehandlung die einzige wirkungsvolle Methode. Dazu muss das Türschloss allerdings ausgebaut werden: Lege es für etwa 10 Minuten bei 250°C in einen Backofen. Falls sich das Schloss danach noch nicht auseinanderbauen lässt, wiederhole die Prozedur.
Baue dann das Türschloss auseinander und reinige die Kleinteile in ein Lösemittelbad aus Aceton. So kannst du den restlichen Sekundenkleber entfernen. Vor dem Zusammenbau muss das Schloss evtl. wieder geölt/ geschmiert werden. Ein geeignetes Gleitmittel kann der Fachhandel für Sicherheitstechnik empfehlen.

Unter Umständen können empfindliche Teile, etwa enthaltene Kunststoffteile, durch diese Behandlung beschädigt werden. Eine Garantie ist daher leider nicht möglich. Aber der Versuch, den Sekundenkleber aus dem Türschloss zu entfernen, lohnt sich allemal, bevor ein neues gekauft wird. 

Selbstklebende Tapete

Die selbstklebende Tapete: Hier erklären wir dir, was du bei ihrer Verarbeitung beachten solltest. de

Die selbstklebende Tapete: Tapezieren ohne tropfenden Leim, verschmierten Fußboden und klebrige Finger! Hier zeigen wir dir, wie du sie am besten auf die Wand bringst:
Sorge zunächst für einen glatten und staubfreien Untergrund. Verputzte Wände müssen zudem mit einem Vlies oder einer glatten Tapete vorbehandelt werden. Wölbungen sorgen besonders bei selbstklebender Fototapete für unschöne Verzerrungen.
 
Die selbstklebende Tapete hat auf der Rückseite eine Schutzfolie über der Klebeschicht. Löse diese von der ersten Tapetenbahn etwa zehn Zentimeter ab. Die Bahn kannst du nun oben an der Orientierungslinie angelegen. Mithilfe eines weichen Tuchs wird die selbstklebende Tapete sanft an die Wand gedrückt und Stück für Stück weitere Schutzfolie abgezogen. Ist die Tapetenbahn optimal ausgerichtet, kannst du sie mit einem Besen oder dem Filzrakel von der Mitte nach außen glattstreichen.
 
An der ersten Bahn orientierst du dich dann für die weiteren. Wenn sich doch Blasen gebildet haben, dann wirkt ein vorsichtiger Schnitt mit der Schere wahre Wunder. Die aufgeschnittene Blase muss danach mithilfe des Tuchs wieder vorsichtig an die Wand gedrückt werden. 

Fliesen verfugen mit Mörtel

Fliesen verfugen mit Mörtel – lies hier wie es geht. Außerdem erklären wir dir, wie du Fugen reinigen kannst. de

So funktioniert das Fliesen verfugen mit Mörtel:

  • Fugen reinigen: Sprühe ein starkes Reinigungsspray gegen Schimmelbefall auf die Fuge und lass es kurz einwirken.

  • Dann reinige sie gründlich mit einer Bürste. Achte dabei darauf wirklich alle Rückstände zu entfernen, deshalb wiederhole den Vorgang ruhig mehrmals, wenn nötig.

  • Fugen erneuern: Auf die gereinigte und getrocknete Fuge kannst du nun spezielle Fugenfarbe auftragen. Verteile sie mit der Schwammtube ruhig über die Fugenränder hinweg und drücke sie gut in die Fuge hinein. Aber Achtung: Dunkle Fugen lassen sich nicht aufhellen! Verwende deshalb entweder den gleichen oder einen dunkleren Farbton.

  • Farbränder entfernen: Nach etwa 30 Minuten ist die Farbe angetrocknet. Feuchte dann die Fläche an und entferne die Farbreste auf den Fliesen mit einem Schwamm. Mache nur kreisende oder diagonale Bewegungen – wische nicht in Fugenrichtung! Anschließend kannst du die gesamte Fläche mit einem Fensterleder reinigen.

    Tipp: Bei rauen oder sehr dunklen Fugen kann es sein, dass du die Farbe ein zweites Mal auftragen musst. Lasse dazu die erste Schicht vollständig trocknen und wiederhole den Vorgang.

Fuß- und Deckenleisten ankleben

Fußleisten kleben: Lies hier alles über die schnellere und saubere Alternative zum Bohren und Nageln de
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Der Raum ist fertig renoviert, hat einen neuen Wand oder Bodenbelag, nun musst du nur noch die Decken- und Fußleisten anbringen. Eine lästige und langwierige Arbeit, sofern du bohren, schrauben oder nageln musst. Es geht einfacher und schneller, denn du kannst Decken- und Fußleisten kleben.

 

Für diesen Zweck bietet sich Montage-Kleber an, denn er bietet gleich zwei Eigenschaften die bei dieser Arbeit hilfreich sind: Zum einen können damit Unebenheiten ausgeglichen werden, zum anderen hat er eine längere offene Zeit, in der korrigiert werden kann.

 

Ein einkomponentiger, lösemittelfreier Montageklebstoff ist in der Regel ein wahrer Allrounder, denn er eignet sich sowohl für saugfähige, als auch für nicht-saugfähige Untergründe.

Du kannst damit also auch Fußleisten kleben. Ist der Untergrund jedoch extrem saugfähig, solltest du lieber zu einem Montagekleber auf Wasserbasis greifen. Beide Varianten werden in Tuben und Kartuschen angeboten.

So wird das Auftragen zum Kinderspiel:

  • Trage den Klebstoff in Strängen auf die entsprechende Fläche auf. Passe dabei die Dicke der Stränge an, je nach dem wie viel Platz du zwischen Wand und Leiste überbrücken musst. Mit dem normalen Montage-Kleber lassen sich bis zu 2 cm ausgleichen, mit dem wasserbasierten Montageklebstoff nur 1 cm.

  • Nach dem Aufkleben brauchen beide Klebstoffe 24 bis 48 Stunden um richtig auszuhärten. Sind die Leisten jedoch besonders schwer oder stehen unter hoher Spannung, solltest du sie fixieren bis der Kleber vollständig ausgehärtet ist, zum Beispiel mit einem Klebeband.

Wärme- und Schalldämmung mit PU-Schaum

Wärmedämmung leicht gemacht: Hier zeigen wir dir, wie du mit PU-Schaum schnell und sauber dein Haus isolieren kannst. de
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Du willst dein Haus isolieren? Mit PU-Schaum geht das schnell, einfach und sauber. Er haftet problemlos an allen Oberflächen und seine feinporige, expansive Struktur dämmt Rolladenkästen, Mauerdurchbrüche oder Fensterfugen zuverlässig ab.

Sowohl Wärmedämmung, als auch Schalldämmung sind damit kein Problem mehr:

  • Vorbereitung: Reinige die zu isolierende Umgebung sorgfältig, denn loser Bauschutt oder Staub reduzieren die Leistungsfähigkeit der Wärmedämmung. Dann klebe die Flächen, die nicht ausgeschäumt werden sollen, großzügig mit Malerkrepp ab.
  • Ausschäumen: Nun kannst du dein Haus isolieren. Zum Laden, schüttle die Dose mindestens 20 Mal hin und her, bevor du sie in die Halterung der Schaumpistole einschraubst. Am besten verwendest du dabei Handschuhe. Spritze den PU-Schaum dann sorgfältig und gleichmäßig in den entsprechenden Hohlraum ein. Beachte dabei, dass sich der PU-Schaum bis auf sein doppeltes Volumen ausdehnen kann, er sollte also etwas Luft zum arbeiten haben.

  • Reinigung der Schaumpistole: Unmittelbar nach dem Ausschäumen solltest du die Pistole reinigen, da sich der ausgehärtete Schaum nur schwer entfernen lässt. Benutze dafür am besten einen Pistolenreiniger, den du in die Pistole einschrauben und, wie zuvor den Schaum, herausspritzen kannst.

  • Nachbereitung: Nach etwa zwei Stunden können überstehende Schaumreste der Wärmedämmung entfernt werden. Verwende dafür ein stabiles und scharfes Cuttermesser. Danach kannst du auch den Malerkrepp entfernen.

Kleben statt Bohren

Schneller, sauberer, leiser: Hier zeigen wir dir, in welchen Fällen du besser kleben statt bohren kannst. de

Du möchtest etwas dauerhaft an einer Wand befestigen, aber nicht bohren, schrauben oder nageln? Verständlich, denn es macht Krach, Dreck und die entstehenden Löcher sind manchmal nur schwer zu entfernen. Mit einem speziellen Klebstoff kannst du kleben statt bohren. Bei seiner Verwendung gibt es nur zwei Dinge zu beachten: Die Klebeflächen müssen fest, trocken, staub- und fettfrei sein und mindestens eine der beiden zu verklebenden Flächen muss porös, also saugfähig sein.

So geht’s:

  • Willst du beispielsweise ein Bild an einer Schranktür befestigen, trage den Klebstoff punktförmig auf alle vier Bildecken auf und drücke das Bild an die gewünschte Stelle. Da der Kleber nicht sofort abbindet bleibt eine kurze Zeit um es richtig auszurichten und gegebenenfalls zu korrigieren. Drücke es 10 Sekunden an und das Bild hält.
    Auch Fußleisten lassen sich damit einfach und schnell anbringen. Trage den Klebstoff dazu strangförmig auf die Leiste auf, drücke sie 10 Sekunden an die Wand und fertig.

  • Bei großen und schweren Stücken empfiehlt es sich, mehrere Stränge aufzutragen und sie nach dem Anbringen zu fixieren oder abzustützen, bis der Kleber vollständig ausgehärtet ist. Das dauert etwa 48 Stunden. Dennoch sparst du viel Arbeitszeit, wenn du dich für Kleben statt Bohren entscheidest.

Hinter der Heizung tapezieren

Hinter der Heizung tapezieren – mit diesen Tipps und Tricks bekommst du ein langlebiges Ergebnis de

Nicht hinter Heizkörpern zu tapezieren hat nichts mit Bequemlichkeit zu tun, sondern gute Gründe. Denn kein Kleister kommt mit der permanenten Wärmeentwicklung zurecht und die Tapetewürde sich ablösen. Deshalb werden auch Profis niemals hinter der Heizung tapezieren.
Damit es trotzdem schön aussieht und keine Kanten sichtbar sind, belasse einfach den normalen Putz an dieser Stelle und überstreiche ihn mit etwas Dispersionsfarbe. In der Regel genügt das.
Möchtest du trotzdem hinter der Heizung tapezieren, zum Beispiel weil die Tapete ein besonders auffälliges Muster hat, tapeziere maximal 10 cm hinter dem Heizkörper herunter. So ist keine Freifläche zu sehen und die Tapete hält trotz der Wärme.

Dabei gehst du am besten folgendermaßen vor:

  • Stelle den Heizkörper aus und warte bis er vollständig abgekühlt ist.

  • Schneide die betroffenen Bahnen so zurecht, dass sie maximal 10 cm überstehen.

  • Teile dieses letzte Stück in mehrere schmale Streifen, und drücke sie später, mit Hilfe eines Lackrollers, an die Wand.   

Gipskarton fliesen

Du willst auf Gipskarton Fliesen verlegen? Hier erklären wir dir ausführlich, wie es geht. de

Hast du dein Badezimmer mit Gipskartonplatten renoviert, möchtest du in der Regel darauf Fliesen verlegen, damit Spritzwasser und die hohe Luftfeuchtigkeit sie nicht angreifen. Doch dabei gibt es ein paar Dinge zu beachten.
Für die Verlegung von Fliesen auf Gipskarton musst du zunächst wissen, welche Art von Gipskartonplatte verwendet wurde. Für Badezimmerrenovierungen bieten sich entweder imprägnierte Gipskartonplatten oder faserarmierte Gipsplatten an. Solltest du es mit der ersten Variante zu tun haben, ist es wichtig, dass du sie mit einem lösungsmittelhaltigen Tiefengrund vorbehandelst. Erst danach solltest du die Fliesen verlegen.

So geht’s:

  • Zum Anbringen der Fliesen auf Gipskarton sollte dann ein Spezialkleber zum Einsatz kommen, der gleichzeitig als Dichtung fungiert. Epoxidharzkleber sind dabei eine gute Wahl. Achte vor dem Verkleben außerdem immer darauf, dass alle zu verklebenden Flächen schmutz-, staub- und fettfrei sind, sonst wird die Klebewirkung beeinträchtigt.

  • Hast du den Kleber angerührt, ziehe ihn sorgfältig und vollflächig mit einem Zahnspachtel über die Wand und lasse die Schicht eine Stunde aushärten. Anschließend folgt eine zweite Schicht.

  • Danach kannst du die Fliesen verlegen: Drücke an einer der unteren Ecken die erste Fliese ins Klebebett und benutze dann Fugenkreuze um die weiteren Fliesen ordentlich auszurichten und anzuordnen. Zusätzlich solltest du eine Wasserwaage zur Hand haben, mit der du deine Arbeit kontrollierst.

  • Sind alle Fliesen angeklebt, müssen sie 48 Stunden trocknen. Danach kannst du mit dem Verfugen beginnen.  

Hausnummer und Briefkasten außen befestigen

Lies hier, wie du deinen Briefkasten anbringen kannst, ohne lästiges Bohren und Dübeln. de

Viele Häuser haben heutzutage eine moderne Energiesparfassade, die durch Vorsatzschalen aus isolierenden Materialien besteht. Jedoch haben Sie einen Nachteil: Willst du eine Hausnummer oder einen Briefkasten anbringen, kommt die (traditionelle) Befestigung mit Dübeln nicht in Frage. Montage-Klebstoffe bieten die Lösung dieses Problems – mit ihnen können diese Gegenstände zuverlässig und witterungsbeständig angebracht werden, ohne dass die Fassade Schaden nimmt.

So geht’s:

  • Säubere die Fassade im Bereich der Klebefläche, dazu reichen ein normaler Haushaltsreiniger und ein Lappen. Bei einer Putzfassade, sollte der Lappen allerdings fusselfrei sein.

  • Reinige auch die Klebefläche von Briefkasten oder Hausnummer. Sind sie aus Metall, kannst Du dafür am besten Aceton verwenden. Sind sie aus Kunststoff, prüfe vorher ob sie Lösemittel vertragen.

  • Wenn alles sauber und staubfrei ist, kannst du den Klebstoff strangförmig auf Hausnummer oder Briefkasten anbringen. Um zu verhindern, dass die Stränge beim Ankleben ineinander gepresst werden, kannst du Stückchen von Zahnstochern oder Streichhölzern als Abstandshalter einbetten. Hinter größeren Flächen, zum Beispiel dem Briefkasten, gewährleistet diese Form des Auftragens eine gute Hinterlüftung und das Ablaufen von Regenwasser.

    Tipp: Schwerere Teile solltest du zur Sicherheit abstützen bis der Kleber vollständig ausgehärtet ist. Das dauert, je nach Witterung, etwa drei Tage.

Abflussrohr reinigen

Den Abfluss reinigen muss nicht kompliziert sein. Probiere einen unserer Tipps dazu aus. de

Den Abfluss reinigen – das ist mühsam, für manche gar eklig. Deshalb gibt es viele Mittel, die eine schnelle und einfache Reinigung versprechen. Doch nicht selten sind sie aggressiv, manchmal sogar giftig und fast immer schädlich für die Umwelt. Deshalb zeigen wir dir hier die Hilfsmittel und Verfahren, mit denen sich das Rohr nicht nur einfach, sondern auch umweltschonend befreien lässt.

So geht’s:

  • Musst du den Abfluss reinigen, ist die Saugglocke, liebevoll auch „Pömpel“ genannt, wohl das bekannteste Werkzeug dafür. Du verwendest sie am sinnvollsten, wenn du zuerst ein Glas mit lauwarmen Wasser und etwas Seife in den Abfluss kippst. Dann verschließe den Abfluss mit dem Pömpel und lasse Wasser ins Becken laufen, bis er bedeckt ist. Nun kannst du den Holzgriff hoch und runter drücken – durch den so entstehenden Sog bewegt sich das Reinigungsmittel im Rohr und kann den Abfluss reinigen.

  • Mit einer Drahtbürste lässt sich nicht nur Rost entfernen, sondern auch der Abfluss reinigen. Sie sollte ähnlich wie eine Toilettenbürste geformt sein und kann tief im Rohr versenkt werden. Wenn du sie kräftig hin und her ziehst, können die feinen Drahtstifte vor allem Kalk gut entfernen.

  • Ist das Abflussrohr extrem dreckig oder sogar verstopft, kommst du am Abmontieren des Siphons wahrscheinlich nicht vorbei. Um Kratzer zu vermeiden, wickle zuerst einen Lappen um die Überwurfmutter und stelle einen Eimer darunter bevor du ihn mit der Rohrzange abschraubst. Ist er ab, kannst du ihn mit der Drahtbürste reinigen. Bei dieser Gelegenheit bietet sich an, auch gleich die Dichtungen zu überprüfen und gegebenenfalls zu erneuern.
    Ein schlichtes, aber effektives Hausmittel zur Reinigung des Abflussrohrs sind Backpulver und Essig. Einfach vier Löffel Backpulver in den Abfluss geben und dann eine Tasse Essig hinterher schütten. Es wird blubbern und sprudeln, doch das ist ganz normal. Anschließend kannst du einfach mit heißem Wasser nachspülen.

  • Auch eine Salz-Essig-Lösung kann in einem verstopften Rohr Abhilfe schaffen. Schütte dazu 150 g Salz in den Abfluss und sofort 500 ml farblosen, kochenden Essig hinterher. Fünf Minuten einwirken lassen und anschließend mit heißem Wasser nachspülen.

  • Cola ist nicht nur schlecht für die Zähne, ihren zersetzenden Effekt kann auch den Abfluss reinigen. Solltest du wirklich gar nichts anderes im Haus haben, kippe zwei Liter Cola hinein und warte 10 Minuten. Der Erfolg ist bei dieser Methode nicht garantiert, doch zumindest bei kleineren Verstopfungen kann sie helfen.

Feuchte Kellerwände abdichten

Keller abdichten mit Dichtschlämme - so gehören feuchte Wände bald der Vergangenheit an. Hier erklären wir dir, wie es geht. de

Feuchte Wände, drückendes Wasser im Keller und im Mauerwerk aufsteigende Feuchtigkeit: Der blanke Horror für einen jeden Hausbesitzer, denn hier müssen die Profis ran. Doch eine örtlich begrenzte Durchfeuchtung, wenn von außen kein drückendes Wasser im Spiel ist, können Heimwerker auch selbst in den Griff bekommen, indem sie den Keller abdichten.
Möchtest du deinen Keller abdichten, empfehlen wir dir eine mineralische Abdichtschlämme mit unterstützenden Additiven zu verwenden. Sie wird in drei Schichten aufgetragen:

  • Nässe die Außenwände vor, damit die Dichtschlämme später in Ruhe abbinden kann und ihr das Wasser nicht zu schnell entzogen wird.

  • Rühre die Dichtschlämme streichfähig an und trage sie satt und oberflächendicht mit einer Deckenbürste auf.

  • Wenn die erste Schicht in den Untergrund eingezogen, aber noch deutlich nass ist, rühre weitere Abdichtschlämme an. Diesmal aber in einer festeren Konsistenz, sodass du die mit einem Flächenglätter aufspachteln kannst. Sollte die erste Schicht schon zu trocken sein, nässe noch einmal an, bevor du die zweite Schicht aufspachtelst.

  • Rühre die Dichtschlämme wieder streichfähig an und trage sie, nach erneutem Vornässen, mit einer Deckenbürste auf.

Beachte, dass die Schichtdicke jeder einzelnen Schicht, maximal 5 mm betragen sollte. Nach ungefähr einer Woche kannst du die abgedichtete Wand mit Dispersionsfarbe überstreichen. Wähle hier atmungsaktive Farben, da die Abdichtung wasserdampfundurchlässig ist.

Feuchte Wand nach Rohrbruch trockenlegen

Feuchte Wände im Innenbereich? Lies hier was du dagegen tun kannst. Außerdem erklären wir, wie du Schimmel entfernen kannst. de
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Die Trockenlegung von Wänden erfordert in vielen Fällen Hilfe vom Fachmann. Denn wie feucht eine Wand tatsächlich ist und welche Methode zur Bekämpfung der Feuchtigkeit die richtige ist, kann meist nur der Profi beurteilen. In manchen Fällen jedoch, besonders im Innenbereich und in den Wänden oberhalb des Kellers, kannst du feuchte Wände auch selbst trockenlegen.

 

Die folgende Anleitung bezieht sich ausdrücklich nur auf solche Feuchtschäden, die durch Rohrbrüche oder defekte Regenwasserrohre an von innen und außen zugänglichen Wänden oberhalb der Kellerräume verursacht worden sind. Feuchteschäden, die durch aufsteigendes Grundwasser oder durch eine fehlerhafte Kellerabdichtung entstehen, können nur schwer in Eigenleistung beseitigt werden, da hierfür meist teures Spezialwerkzeug und professionelles Fachwissen erforderlich sind.

  • Schritt 1: Zunächst muss geklärt werden, woher das Wasser kommt. In der Regel fallen feuchte Wände durch Schimmel oder muffigen Geruch auf, doch die Frage ist, ob die Wand von innen heraus feucht ist, oder ob nur oberflächliche Kondensationsfeuchte herrscht. Das lässt sich am einfachsten mit einem elektronischen Feuchtigkeitsmessgerät prüfen: Wenn die Nadeln, nach der Messung an der Oberfläche, auch tiefer in der Wand den gleichen, oder nur einen geringfügig niedrigen Wert anzeigen, ist die Wand feucht. Zeigt das Gerät nur an der Oberfläche einen hohen Feuchtigkeitswert an, solltest Du zuerst über eine bessere Belüftung der Wohnung nachdenken. Sollte Dir eine eindeutige Schadenanalyse nicht möglich sein, ziehe auf jeden Fall einen Sachverständigen hinzu!

    Tipp: Wurde die Feuchtigkeitsquelle noch nicht gefunden und beseitigt, ist die ganze Sanierung umsonst! Stelle das sicher, bevor du beginnst, denn sonst wirst du bald wieder feuchte Wände haben.
    Achtung: Hat sich bereits Schimmel gebildet, sind Eile und Vorsicht geboten, denn der Schimmel dringt in den Putz ein und du musst Putz und Schimmel entfernen. Trage dabei unbedingt eine Schutzausrüstung, bestehend aus Atemmaske, Schutzbrille und einem staubdichten Schutzanzug, denn Schimmelsporen sind giftig und dürfen nicht eingeatmet werden.

  • Schritt 2: Lege die Schutzausrüstung an und achte darauf den Arbeitsbereich mit Folien und Kreppband sorgfältig von anderen Teilen der Wohnung abzudichten. Schließe auch eine Filteranlage an, denn die Luft im Arbeitsbereich muss gereinigt werden und darf nirgends entweichen. Hole dir für die Installation gegebenenfalls Hilfe bei einem Fachbetrieb.

  • Schritt 3: Nun kannst du Putz und Schimmel entfernen. Entferne den Putz großflächig, denn auch in die umliegenden, vermeintlich trockenen Bereiche könnten bereits Schimmelsporen eingedrungen sein. Die abgeschlagenen Putzreste müssen staubdicht verpackt und einem professionellen Entsorgungsbetrieb übergeben werden. Unter Umständen muss die Fläche mit Ethanol angefeuchtet werden – frage einen Sachverständigen.

  • Schritt 4: Anschließend müssen Wand und Raum dekontaminiert werden. Ist der Putz entsorgt, reinige den Arbeitsbereich sorgfältig. Stelle dann ein Aerosol-Dekontaminationsgerät auf, das Atemluft und Wand von Schimmelpilzen befreit. Dies dauert einige Tage. Den Abschluss bildet dann die sorgfältige Tocknung mit einem Bautrocknungsgerät.

  • Schritt 5: Wenn alles dekontaminiert und trocken ist, beseitige zuerst Risse und Unebenheiten mit Spachtelmasse, anschließend kannst du die Wand neu verputzen. 

Dübel in Wand und Decke befestigen

Du willst einen Dübel befestigen, aber das Bohrloch ist zu groß geraten? Mit diesem Tipp funktioniert's trotzdem. de

Ist ein Bohrloch zu groß geraten oder ein Dübel locker, ist das mit einer passenden Reparaturmasse kein Problem. Sie erinnert in ihrer Konsistenz an Knete und kann solche kleinen Schäden schnell und einfach beheben. Und so kannst du die Dübel befestigen:

  • Stelle sicher, dass das Umfeld fest und tragfähig ist. Die zu verklebenden Oberflächen müssen sauber, staub- und fettfrei sein. Dazu reicht es meistens, das Bohrloch auszupusten oder auszusaugen. Sollte sich zeigen, dass das Mauerwerk nicht fest ist, oder sandet, wird ein Zwischenschritt nötig. Trifft das nicht zu, mache weiter mit Schritt 2.
    Zwischenschritt: Pinsele das Bohrloch mit etwas lösemmittelfreiem Tiefengrund oder verdünntem Holzleim ein. Nach etwa einer Stunde Trocknungszeit kann es weiter gehen. Hast du es eilig, kannst du den Vorgang mit einem Fön beschleunigen.

  • Nun kannst du den Dübel befestigen. Schneide die benötigte Menge der Knetmasse ab und knete sie bis sie schlierenfrei weißlich ist. Bringe sie ins Dübelloch ein und drücke den Dübel herein.
    Tipp: Empfindliche Anwender tragen am besten dabei Handschuhe, sonst können Klebstoffreste an der Haut bleiben. Diese sind jedoch mit warmem Wasser und Seife oder Spülmittel abwaschbar.

  • Nach 15 Minuten können auch die Schraube hereingedreht und leichte Gegenstände angebracht werden. Schwere Gegenstände sollten erst aufghängt werden, wenn die Endfestigkeit erreicht ist. Dies dauert etwa 24 Stunden.

Osterdeko basteln

Osterdeko basteln. Hier zeigen wir dir eine einfache Anleitung für ein hübsches Ostergesteck. de
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Mit sonniger Frühlingslaune macht das Basteln und Dekorieren gleich doppelt so viel Spaß. Deshalb zeigen wir dir hier, wie du mit wenigen Elementen eine hübsche Osterdeko basteln kannst. Du brauchst nur eine Heißklebepistole, ein Körbchen, etwas Ostergras, bunte Eier und ein paar Kunstblumen.

So geht’s:

  • Bereite die Heißklebepistole vor: Lege einen transparenten Klebestick ein und lass sie 10 Minuten aufheizen.
  • Lege etwas Ostergras in das Körbchen und trage den Heißkleber einseitig auf die bunten Eier auf. Klebe die Eier sofort im Körbchen fest, drücke sie dazu kräftig an.

  • Nach zwei Minuten ist die Klebestelle fest. Verteile dann die Kunstblumen dekorativ auf dem Körbchen.

Tür- und Fensternischen tapezieren

Um Türen und Fenster tapezieren ist oftmals eine Herausforderung. Doch mit unsern Tipps und Tricks geht's ganz leicht. de
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Gerade Flächen zu tapezieren ist nicht schwer. Das Tapezieren um und über Türen und Fenster hingegen ist für den passionierten Heimwerker oftmals eine kleine Herausforderung, denn die Stücke müssen gesondert zugeschnitten und an die Kanten angepasst werden. Mit diesen Tipps allerdings wird dir auch das spielend gelingen:

  • Türen tapezierst du am besten, indem Du die Tür zunächst von einer Seite antapezierst. Sie wird dann ganz scharf am Rahmen abgeschnitten. Passe über der Tür ein Stück von einer Restrolle ein, aber Achtung: bei Tapeten mit Rapport musst Du den mitbeachten.
  • Dann kannst du die nächste volle Bahn über der Tür einsetzen und im Bereich der Türöffnung, zunächst mit etwas Zugabe, ausschneiden. Die genaue Anpassung an den Türrahmen erfolgt dann wieder mit der Tapezierschere oder dem Cuttermesser.

  • Möchtest du um die Fenster tapezieren, beginnst du ebenfalls mit einer Bahn an der Seite. Setze sie aber nicht genau an der Fensteröffnung an, sondern lasse sie so weit überstehen, dass es für die Tiefe der Nische mit Zugabe reicht. Nach dem Einschneiden oben und unten kannst du den Überstand abschneiden. Dann wird ein Stück für den Bereich über dem Fenster mit etwas Überstand abgeschnitten.

  • Anschließend passt du ein weiteres Bahnstück, das auch für das Einklappen von oben in die Laibung ausreicht, über dem Fenster ein. Die Aussparung für die Rolladengurte muss sauber ausgeschnitten werden, sodass die Schnittkanten später von der Blende verdeckt werden.  

Fensterläden aus Holz reparieren

Fensterläden reparieren. Probiere unsere Tipps und Tricks aus, bevor du neue Fensterläden kaufst. de
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Kommen Fensterläden aus Holz in die Jahre, reicht ein bloßer Anstrich irgendwann nicht mehr aus. Tiefe Verwitterungsspuren, Kratzer und Sturmschäden brauchen intensivere Behandlung. Dennoch müssen nicht gleich neue, womöglich unpassende Läden gekauft werden, oftmals kannst du die Fensterläden reparieren.

  • Schleife sie zunächst mit 80er-Schleifpapier sorgfältig ab, sodass Lack oder Lasur entfernt werden und du Einblick in die Holzstruktur erhältst. Falls das Holz schon einen Fäulnisschaden an der tragenden Struktur genommen hat, ist eine Reparatur nämlich meist nicht mehr möglich. Ist es jedoch nur aufgesprungen, rissig oder fehlen Lamellen, kannst du die Fensterläden problemlos reparieren.
  • Einzelne herausgebrochene Lamellen kannst du, sofern sie noch vorhanden sind, mit etwas Holzleim befestigen. Wenn sie ganz fehlen, kannst du im Holzfachhandel oder in einer Schreinerwerkstatt nach passendem Ersatz fragen. Meist sind es aber einfache, schmale Brettchen, die du, mit etwas Geschick, auch zuhause nachbauen kannst.

  • Bevor sie montiert werden, solltest du die alten Holzreste mit einem Stemmeisen aus den Nuten entfernen. Danach kannst du die neue Lamelle mit einem großzügigen Tropfen Holzleim in den Rahmen einsetzen.

  • Mit etwas Holzspachtel kannst du rissiges Holz auffrischen. Streiche die Masse sorgfältig mit einem scharfen Spachtel über das Holz und lasse sie 24 Stunden aushärten. Anschließend kannst du die Stelle, genau wie das echte Holz, abschleifen und überstreichen.  

Mörtel mischen

Den passenden Mörtel mischen, hier erklären wir dir wie es geht und was es mit den Zuschlagstoffen und Bindemitteln auf sich hat. de
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Hier erklären wir dir, wie du deinen passenden Mörtel mischen kannst. Zement ist nicht das Gleiche wie Mörtel, und selbst Mörtel ist nicht gleich Mörtel. Der Begriff bezeichnet lediglich den Endbaustoff, den Heimwerker zum Fliesen, Verputzen oder Mauern verwenden. Er besteht aus drei Komponenten: Wasser, Zuschlagstoff (z.B. Kies oder Sand) und Bindemittel (z.B. Zement oder Kalk).

So geht’s:

  • Durch die Zuschlagstoffe kannst du die Konsistenz des Mörtels regulieren.

  • Die Bindemittel sind für die Aushärtung zuständig und reagieren in Verbindung mit Wasser.
  • Für die Wassermenge gibt es die Faustregel: Pro Kilogramm Bindemittel ein halbes Kilogramm Wasser.

  • Die Menge der Zuschlagstoffe hängt davon ab, ob du Kalk-, Zement- oder Kalkzementmörtel mischen willst. Sie werden in Raumteilen angegeben:


  • Willst du den Mörtel mischen, gibst du die erforderlichen Mengen Zuschlagstoff und Bindemittel in einen Eimer und vermengst sie mit einem Bohrmaschinenquirl.

  • Während des Verquirlens gibst du immer weiter kleinere Mengen Wasser hinzu, bis der Mörtel die richtige Festigkeit hat. Zum Mauern etwa, sollte der Mörtel fest bleiben, wenn du eine Kelle hindurch ziehst. Maurer nennen das „kellenfertig“. Zum Fliesenlegen hingegen, sollte der Mörtel „erdfeucht“ sein. Die Konsistenz ist richtig, wenn du in einer Hand eine Kugel daraus formen kannst und sie ihre Form behält.

  • Musst du für ein größeres Bauvorhaben besonders viel Mörtel mischen, ist es ratsam eine Mischmaschine zu verwenden. Das Prinzip der Mischung bleibt aber gleich: Zuerst die Trockenstoffe hinein und warten bis sie sich vermengt haben. Dann folgen kleine Wassermengen bis zur gewünschten Festigkeit.

  • Willst du den Mörtel nicht selbst zusammenmischen, kannst du auch Fertigmörtel verwenden. Dieser muss nur noch mit Wasser gemischt werden und ist für verschiedene Einsatzbereiche erhältlich.


Doch woher weißt du, welchen Mörtel du brauchst? Das hängt von seinem Verwendungszweck ab:

Kalkmörtel etwa, eignet sich wegen seiner geringen Festigkeit nur für nichttragende Innenwände und Haushöhen mit höchstens zwei Geschossen. Dafür ist er viel leichter zu verarbeiten als beispielsweise Zementmörtel. Der ist gut für stabiles, tragendes Mauerwerk geeignet und außerdem witterungsbeständig. Kalkzementmörtel eignet sich für alle Wände und ist gleichzeitig leicht zu verarbeiten.

Tür abdichten: Anschlussfugen zwischen Tür und Wand

Tür abdichten: So schaffst du optisch ansprechende Übergänge zwischen Tür und Wand de

Zum Thema Tür abdichten: Fugen zwischen eingesetzten Türzargen und den Wänden lassen sich in den seltensten Fällen vermeiden. Beim Einzug werden sie dann häufig übertapeziert, doch das ist keine dauerhafte Lösung, denn mit der Zeit hebt sich die Tapete von der Zarge ab und sieht nicht mehr schön aus. Besser solltest du die Tür richtig abdichten – am besten einem überstreichbaren Dichtstoff. Das ist auch im Nachhinein noch möglich:

  • Stoße die am Türrahmen anhaftende Farbe mit einem Hölzchen ab, damit der Dichtstoff gut haften kann. Schneide überstehende Tapete vorsichtig mit einem Cuttermesser ab. Abgelöste Tapete kannst du mit Naht- und Reparaturkleber wieder an der Wand befestigen.

  • Drücke eine Polyethylen-Rundschnur mit einem stumpfen Gegenstand in die Wand und achte darauf, die Schnur nicht zu beschädigen.

  • Öffne die Kartusche des Dichtstoffes mit einem Glätt-Cutter und setzte die Spitze auf. Diese kannst du auf Spaltbreite abschneiden, gegebenenfalls auch schräg. Setze sie dann in eine Kartuschenpistole ein.

  • Nun kannst du die Tür abdichten. Spritze das Acrylat dazu gleichmäßig in den Spalt und ziehe die Fuge im Anschluss mit einem Glättwerkzeug ab. Dieses solltest du vorher mit etwas klarem Wasser anfeuchten. Aber Achtung: Sei sparsam mit dem Glättmittel – durch zu viel davon können dispersionsbasierte Acrylat-Dichstoffe ausgewaschen werden und die angrenzenden Flächen verunreinigen.

  • Ist die Fuge komplett durchgetrocknet, kann sie überstrichen werden. Rechne dazu einen Tag pro mm Schichtdicke.

    Tipp: Mit Acrylat kannst du nicht nur die Tür abdichten, sondern du kannst es auch zur Reparatur von kleinen Wandrissen oder für Übergänge zwischen Gipskartonplatten verwenden.

Beanspruchte Böden versiegeln

Um sie lange schön und intakt zu halten, solltest du beanspruchte Böden versiegeln. Hier erklären wir dir, wie du es am besten anstellst. de
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Um sie vor Schäden zu schützen, solltest du starkt beanspruchte Böden versiegeln. Zu diesen zählen beispielsweise Terassenplatten im Außenbereich, die durch Regen, Frost und Sonne strapaziert werden, oder Garagenböden, die durch die Befahrung beansprucht werden. Als Dichtstoff bietet sich Acryl an, denn er ist lichtecht und strapazierfähig, sowie wetter-, abrieb- und haftfest.

 

  • Entferne zunächst alle alten, nicht tragfesten Anstriche, denn sowohl Grundierung als auch die Acrylatversiegelung halten nur auf einer ebenen, tragfähigen, rissfreien, trockenen und sauberen Oberfläche. Danach kannst du die Böden versiegeln.

  • Ein kleiner Tipp: Terassenplatten müssen vor der Behandlung gründlich gereinigt werden, am besten mit einem Hochdruckreiniger. Arbeite aber lieber nicht mit vollem Druck, damit du die Fliesenoberfläche nicht zu stark angreifst.

  • Verteile Tiefgrund gleichmäßig mit einem Quast auf dem Boden und lass ihn trocknen. Das dauert maximal vier Stunden.

  • Trage anschließend den ersten Deckanstrich Acrylversiegelung auf. Für die Ecken eignet sich dabei am besten ein schmaler Pinsel, für die großflächigen Bereiche ein Quast. Nachdem der erste Anstrich getrocknet ist, folgt ein zweiter. Beachte dazu die angegebene Trocknungszeit des Herstellers. Nach zwei Tagen kann der Beton wieder voll belastet werden.

    Tipp: Böden versiegeln im Außenbereich – Bei großflächigen Terrassen kannst du gut eine Gartenspritze verwenden um die Lösung schnell und gleichmäßig zu verteilen

Fliesen verlegen mit dem Floating-Verfahren

Fliesen verlegen kannst du mit verschiedenen Methoden. An dieser Stelle erklären wir dir das Floating-Verfahren. de
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Du willst Wärmedämmstoffe oder keramische Fliesen verlegen? Dazu gibt es verschiedene Verfahren: Das Floating-Verfahren, das Buttering-Verfahren und eine Kombination aus beidem. An dieser Stelle wollen wir dir das Floating-Verfahren erklären.

  • Bringe den Mörtel oder Klebstoff nach dem Anrühren auf die Verlegefläche auf.

  • Ziehe mit einer Glättkelle eine dünne Schicht davon über den Untergrund und gleich danach eine zweite.
  • Kämme den Mörtel oder Kleber mit einem Kammspachtel durch.

  • Jetzt kannst du die Fliesen verlegen! Schiebe sie dazu in das frische Mörtel- oder Kleberbett und klopfe sie an.

    Zum Thema Fliesen verlegen bieten wir viele Anleitungen an, zum Beispel, wie man besonders große Fliesen verlegt.

Gardinenschiene ankleben

Du willst eine Gardinenschiene anbringen, doch Decke und Dübel bereiten dir Probleme? Wir zeigen dir, wie du es schnell und einfach schaffen kannst. de

Obwohl es mittlerweile viele Arten von Gardinen und Vorhängen gibt, ist die klassische Gardinenleiste nach wie vor gefragt. Die Schiene wird an die Decke montiert, jedoch können instabile Altbau-Decken oder besonders harte Beton-Decken beim Aufhängen mit Dübeln Probleme bereiten. Hier zeigen wir dir, wie einfach du die Gardinenschiene anbringen kannst – ohne lästiges Bohren und Dübeln:

  • Stelle sicher, dass der Untergrund fest, trocken, staub- und fettfrei ist. Außerdem sollte die Decke porös, also saugfähig sein – bei Beton und Putz ist das der Fall. Sollte die Decke tapeziert sein, entferne die Tapete im Klebebereich. Am besten arbeitet ihr dabei zu zweit, so ist ein reibungsloser Ablauf beim Verkleben und Fixieren sichergestellt.

  • Messe die benötigten Maße aus und schneide die Gardinenschiene entsprechen zu.

  • Bringe den Klebstoff schlangenlinienförmig auf den Gardinenleistenstücken an und klebe sie dann sofort an die Decke. Drücke sie fest an und fixiere sie für einen Tag mit Stützen. So schnell kannst du eine Gardinenschiene anbringen!

  • Willst du die Gardinenleiste wieder abnehmen, etwa wegen Renovierung oder Umzug, stoße einen Spachtel zwischen Leiste und Decke und heble die einzelnen Stücke ab. Aber Achtung: Die Leiste kann dabei zerbrechen. Sind danach noch Klebstoffreste an der Decke kannst du sie mit einem Fön oder Heißluftgebläse erhitzen – sie werden weich und lassen sich besser lösen.  

Hübsche Herbstdekoration basteln

Hübsche Herbstdekoration – hier findest du eine einfache Bastelanleitung. Mit wenig Aufwand ein toller Blickfang. de

Die Tage werden kühler und kürzer – doch mit diesen Deko-Kugeln werden sie auch schöner. Hier zeigen wir dir, wie du mit einfachen Mitteln eine tolle Herbstdekoration bastelst und dir so die bunte Jahreszeit direkt ins Haus holst. Alles was du dafür brauchst sind Hartschaum-Kugeln, bunte Blätter, kleine Zweige und Eichelhütchen, etwas Alleskleber, 3 m Schnur, kleine Schraubösen und eine alte Kaffeetasse.

So geht’s:

  • Nimm dir die erste Hartschaum-Kugel zur Hand und stelle sie in die Kaffeetasse. Diese dient als praktische Bastelhalterung.

  • Klebe die bunten Blätter, Zweige und Eichelhütchen mit etwas Alleskleber darauf, bis die Kugel ganz bedeckt ist. Überlappen sich zwei Dekorationselemente, warte kurz bis der Kleber angetrocknet ist.

  • Wiederhole Schritt 1 und 2 bei den anderen Kugeln. So bekommst du eine tolle, dreiteilige Herbstdekoration.

  • Sind die Kugeln fertig verziert, fädle die Schnur durch die Schraubösen und hänge sie auf, wo immer du magst. Fertig ist eine tolle Herbstdekoration für deine Wohnung oder zum Verschenken.

Farbige Fugen

Farbige Fugen verleihen deinem Bad ein neues Gesicht. Es müssen nicht immer gleich neue Fliesen sein. de

Um einem alten Badezimmer neuen Glanz zu verleihen, müssen es nicht immer gleich neue Fliesen sein. Oft genügt auch schon ein kleines Facelifting für einen neuen Look. Dies lässt sich beispielsweise durch farbige Fugen herbeiführen, die deinem Bad eine besondere Note verleihen. Und das funktioniert so:

  • Sind noch alte Fugen vorhanden, entferne sie zunächst. Das geht mit passendem Werkzeug recht mühelos. Achte dabei darauf, dass keine Silikonrückstände zurückbleiben.

  • Klebe die Fuge ab, zum Beispiel mit Malerkrepp. Arbeite schon hier akkurat, damit die Fuge später gerade ist.

  • Öffne die Kartusche mit der bunten Fugenmasse und lege sie in die Kartuschenpistole ein. Spanne sie vor, bis du einen geringen Widerstand spürst.

  • Spritze die Fugenmasse in den Spalt. Gib Acht, dass du die Dichtmasse möglichst gleichmäßig aus der Kartusche pumpst. Die Fuge muss anschließend vollständig gefüllt sein.

  • Ist die Fuge voll, kannst du den Glättcutter ansetzen und damit die überschüssige Fugenmasse abziehen. Schon hat dein Badezimmer ein neues Gesicht, nur durch farbige Fugen.

  • Das letzte Finisch bekommen farbige Fugen durch deinen Finger. Tauche ihn in etwas Wasser mit Spülmittel und streiche einmal darüber. Durch das Spülmittel bleibt nichts am Finger kleben und die bunte Fuge ist richtig glatt.

  • Nach sechs Stunden kannst du das Klebeband entfernen, nach 12 Stunden kannst du die Fuge mit Wasser benetzen.

Holzleim verdünnen

Du kannst Holzleim verdünnen, aber womit und wie? Hier erklären wir dir, worauf du achten solltest. de

Wasserbasierten Dispersionen lassen sich mit Wasser verdünnen. Da es bei ihm um eine solche Dispersion handelt, kannst du auch Holzleim verdünnen. Doch hierbei solltest du ein paar Dinge beachten:

  • Wenn du Holzleim verdünnen willst, benutze abgekochtes, am besten sogar destilliertes Wasser. So können keine Keime oder anderer Verunreinigungen in den Leim geraten.

  • Mische per Augenmaß und mache zwischendurch Klebeproben. Wie flüssig der Leim sein soll, hängt zwar von seiner Anwendung ab, bedenke jedoch, dass er mit jeder weiteren Zugabe von Wasser auch Klebkraft einbüßt.

Gips kleben im Modellbau

Im Modellbau musst du manchmal Gips kleben. Hier verraten wir dir, wie du dabei am besten vorgehst. de

Ob im Architekturbüro oder auf der heimischen Modellbahn – manchmal müssen einfache Gipsteile zu komplexen Modellen zusammengeklebt werden. Doch wie genau lässt sich Gips kleben? Wir zeigen es dir mit dieser Anleitung, sie eignet sich jedoch nur für leichte Modelle, die komplett durchgetrocknet sind:

  • Bereite den Untergrund vor. Der Gips muss sauber, eben, unbeschichtet und fettfrei sein, dann kannst du ihn mit lösemittelfreiem Tiefgrund bestreichen. Dieser garantiert optimale Anhaftung. Bei Teilen, die nicht unter Spannung oder Belastung stehen, reicht es auch, sie mit einem Schwämmchen vorzunässen. Lange, herausragende Teile, die eine Hebelwirkung entfalten, solltest du zusätzlich mit Knetkleber stabilisieren.

  • Nun kannst du die Teile aus Gips kleben. Trage den Kleber vollflächig auf die zu verklebende Fläche auf. Bei großen Flächen eignet sich Montagekleber dafür.

  • Fixiere die Teile nach dem Zusammenkleben mit Klammern, Gummibändern oder Kreppband. Nach 24 Stunden kannst du die Fixierung entfernen.

Wespennester verhindern

Wespen am Haus oder Balkon, das führt schnell zu Ärger. Hier zeigen wir, wie du Bienen, Hornissen- und Wespennester verhindern kannst. de
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Das Wichtigste gleich vorab: Bienen, Hummeln, Wespen und Hornissen gehören laut Bundesartenschutzverordnung zu den "besonders geschützten" Arten. Deshalb dürfen ihre Nester nicht einfach eigenmächtig zerstört werden. Ausnahmen werden in der Regel nur dann gemacht, wenn die Gesundheit des Menschen oder die öffentliche Sicherheit gefährdet sind. Das beste Mittel gegen die Insektennester ist deshalb Prävention: die Bienen-, Hornissen- und Wespennester verhindern.

In der freien Natur nisten sich Bienen-, Wespen und Hornissen in Höhlen und Felsvorsprüngen an. In menschlichen Siedlungen sind deshalb die Stellen mit ähnlichen Eigenschaften attraktiv für die kleinen Summer: Vorsprünge, Hohlräume, Nischen und Ritzen, die groß genug und trocken sind – beispielsweise Rolladenkästen oder Hohlräume am Dachstuhl. 

Am besten dichtest du all diese Löcher ab, so kannst du Bienen-, Hornissen- und Wespennester verhindern.

So geht’s:

  • Bei kleineren Ritzen und Löchern nimmst du Acrylat oder Füllspachtel.

  • Bei größeren Hohlräumen solltest du zu PU- oder Montage-Schaum greifen, bevor du es zuspachtelst.

  • Bei großen Löchern im Innenraum empfiehlt es sich, alukaschierte Dämmtapete zu verkleben. Beispielsweise in Rolladenkästen muss genug Platz für das Rollo bleiben. Um die Dämmung perfekt an die Rolle anzupassen, fülle einfach die Ecken und Ritzen mit PU- oder Montage-Schaum aus und drücke dann die Dämmtapete an – solange der Schaum nicht hart ist, lässt er sich formen. Überstehende Reste kannst du später abschneiden und kleinere Stellen mit lösungsmittelfreiem Kleber und Dämmtapete oder Aluband abdichten.

Acrylglas kleben

Du willst Acrylglas kleben? Mit diesen beiden Klebstoffen funktioniert das am besten. de

Willst du Acrylglas kleben eignen sich dafür zwei Sorten Kleber besonders gut:

  • Zum einen kannst du einen lösemittelhaltigen, einkomponentigen Klebstoff verwenden, der die Acrylglasflächen durch Anlösen verschweißt.

  • Zum anderen könntest du auch einen zweikomponentigen, transparenten Epoxidharzklebstoff nutzen. Dieser besitzt, im Gegensatz zu dem lösemittelhaltigen Einkomponentenkleber, auch spaltfüllende Eigenschaften.
    Bist du unsicher, welcher Kleber für dein Projekt geeignet ist? Mache zunächst eine Probeverklebung. Danach kannst du das ganze Acrylglas kleben.

    Träumst du von absolut unsichtbaren Verklebungen, gibt es auch Spezial-Acrylklebstoffe, die beispielsweise im professionellen Möbelbau zum Einsatz kommen. Allerdings werden sie nicht über den Baumarkt vertrieben.
     

Verschimmelte Fugen im Bad entfernen

Schimmel im Bad muss komplett entfernt werden, bevor er sich verbreitet. Hier zeigen wir dir, wie es geht. de
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Schimmel im Bad ist an bestimmten Stellen einfach nicht vermeidbar. Überall wo es dauerhaft feucht ist, beispielsweise in der Dusche, setzt er sich früher oder später fest – vor allem in den dortigen Silikonfugen, die sich dann unangenehm verfärben. Sage dem Schimmel den Kampf an! Hier erklären wir dir, wie es geht:

  • Wenn du den Schimmel im Bad entfernst, versuche eine Verbreitung über die Luft vermeiden. Dazu solltest du zunächst den ganzen Bereich mit einem Anti-Schimmel-Spray besprühen und es 5 bis 10 Minuten einwirken lassen. Aber Achtung: Empfindliche Heimwerker sollten Handschuhe tragen.

  • Putze den verschimmelten Bereich mit normalem Haushaltsreiniger.
  • Entferne die befallene Fuge. Das geht mit einem Cutter-Messer ganz gut: Setze die Klinge langsam zwischen den unteren Rand der Fuge und die Dichtmasse. Schneide dann vorsichtig die untere Kontaktnaht (zum Beispiel zur Badewanne) auf, in dem du die Klinge vor dir her schiebst, bis die ganze Fuge gelöst ist. Alternativ gibt es auch spezielles Werkzeug zur Fugenentfernung, mit dem es ebenfalls leicht zu schaffen ist.

  • Entferne die Reste des Dichtstoffes von Wannenrand und Fliesenspiegel. Dabei hilft ein trockener Schwamm mit rauer Fläche.

  • Nun sollte nirgends mehr Schimmel im Bad sein. Besprühe deshalb auch das Umfeld mit dem Schimmelentfernungsspray. Dabei unbedingt gut lüften!

  • Nach einer Einwirkzeit von mindestens 5 bis 15 Minuten kannst du mit einem Neutralreiniger nachwischen.

  • Nun kannst du den Spalt neu verfugen. Benutze dafür eine geschlossenporige Rundschnur als Füllprofil und spezielles Silikon, das den Schimmelbefall blockiert. So wird es dauern, bis sich wieder Schimmel im Bad bildet.

Fliesen legen mit dem Buttering-Verfahren

Fliesen legen: Eine von drei Vorgehensweisen ist das Buttering-Verfahren. Hier erklären wir, wie es funktioniert. de

Willst du keramische Fliesen legen, bieten sich dazu drei verschiedene Methoden an: Das Floating-Verfahren, das Buttering-Verfahren und eine Kombination aus beiden. Im folgenden stellen wir dir das Buttering-Verfahren vor. Damit kannst du besonders gut Fliesen legen, die unterschiedlich oder ungleichmäßig dick sind.

So geht's:

  • Trage den Mörtel oder Klebstoff nicht auf den Untergrund auf (wie beim Floating-Verfahren), sondern auf die Rückseite der Fliese.

  • Drücke die Fliese dann auf die zu fliesende Stelle.

    Lies hierzu auch bitte unseren Tipp zum Floating-Verfahren.

Treppenstufen kleben

Treppenstufen kleben: Mit Montagekleber geht es recht einfach. Hier erklären wir dir Schritt für Schritt, wie es funktioniert. de

Willst du Treppenstufen kleben, ist ein einkomponentiger, lösemittelfreier Montagekleber dafür eine gute Wahl. Dabei ist es egal, ob es um Holz-, Stein-, Metall- oder Natursteinstufen geht. Hier erklären wir dir schrittweise das Vorgehen:

  • Sorge dafür, dass die Klebflächen trocken, staub-, öl- und fettfrei sind. Reinige sie dafür gegebenenfalls mit Aceton.

  • Möchtest du bereits ausgetretene Treppenstufen kleben, solltest du den Montageklebstoff in dicken Strängen auftragen. So kannst du auch Unebenheiten bis zu 2 cm ausgleichen. Verwendest du den Kleber auf diese Weise, liegt der Verbrauch bei etwa einer halben Kartusche pro Stufe. Je mehr du ausgleichen musst, desto mehr Klebstoff wirst du brauchen.

  • Nach 24 bis 48 Stunden ist der Klebstoff getrocknet. Die Trocknungszeit verlängert sich aber unter Umständen, wenn du besonders dicke Klebstoffschichten aufgetragen hast.

Putz auf Putz verarbeiten

Putz auf Putz anzubringen funktioniert, sofern du einige Dinge beachtest. Hier erklären wir dir das Vorgehen. de

Da einmal aufgetragener Putz entweder nur sehr mühsam auf mechanische Weise oder chemisch durch aggressive Lösungsmittel entfernt werden kann, ziehen die meisten Heimwerker und Profis es vor, Putz auf Putz zu verarbeiten. Wichtig ist dabei aber, dass der alte Putz noch fest und tragfähig ist.

So geht’s:

  • Reinige die alte Putzfläche gründlich.

  • Trage eine Dispersionsspachtelmasse oder einen flexiblen Fliesenkleber auf, so dass der Putz wieder eben und ohne Rillen ist.

  • Nach 24 Stunden ist diese Schicht trocken. Trage dann eine spezielle Grundierfarbe für Putz auf.

  • Nun ist die Wand soweit vorbereitet, dass du ohne Probleme Putz auf Putz auftragen kannst.

    Wir zeigen dir aber auch gerne, wie du den Putz vollständig entfernen kannst.

Dielenboden ausgleichen

Dielenboden ausgleichen: Dazu kannst du Fließspachtel verwenden. Hier erklären wir dir, was du dabei beachten solltest. de

Mit Fließspachteln kannst du einen einen unebenen oder ungeraden Dielenboden ausgleichen. Die Anwendung ist allerdings wegen der zu erwartenden Bewegungen der Dielen kritisch. Entscheidend sind die Biegesteifigkeit und eine einwandfreie Konstruktion. Nur unter diesen Voraussetzungen lässt sich der Dielenboden ausgleichen.

So geht’s:

  • Schraube die Dielen gegebenenfalls nach, denn sie müssen fest anliegen. Beachte, dass sie mindestens 20 mm stark sein sollten und der Balkenabstand höchstens 70 cm betragen. Natürlich darf auch die Dehnungsfuge nicht fehlen.

  • Reinige die Dielen gründlich. Ein alter, festsitzender Anstrich muss angeschliffen, lose Teile müssen entfernt werden.

  • Fülle Fugen zwischen den Dielen mit einem Acryl-Dichtstoff.

  • Grundiere die gesamte Fläche mit einem Haftgrund.

  • Lege einen Randstreifen auf Estrich ein.

  • Jetzt kannst du den Dielenboden ausgleichen. Trage dazu eine Bodenausgleichsmasse mit einer Mindeststärke von 5 mm auf. Diese ist wichtig um die Bewegungen, die zwangsläufig auftreten, aufzufangen.

Kleisterflecken entfernen

Noch bevor er trocknet, solltest du Kleister entfernen. Von empfindlichen Untergründen wirst du ihn sonst nicht ohne Schaden los. de

Auch wenn du noch so ordentlich tapezierst, kann es passieren, dass Kleisterflecken versehentlich auf die Vorderseite der Tapete gelangen. Dann solltest du den Kleister entfernen – am besten hast du dir dazu bereits vorher einen feuchten Lappen bereit gelegt. Tupfe die Flecken sofort damit und mit etwas klarem Wasser wieder ab und lasse die Tapete dann nachtrocknen. 
Nur sehr mühsam lässt sich Kleister entfernen, der bereits getrocknet ist, besonders bei empfindlichen Untergründen. Manchmal gelingt es gar nicht mehr. 

Was tun gegen Zecken im Garten?

Zecken leben nicht nur in Wäldern und wilden Wiesen, sondern auch in vielen Gärten. Hier zeigen wir, was du dagegen tun kannst. de

Geht es um Zecken, denkt jeder zunächst an Wälder und Wiesen in der freien Natur. Der eigene Garten allerdings wird häufig vernachlässigt – zu unrecht, denn Zecken im Garten sind keine Seltenheit. Einer Studie zufolge finden sie sich in 80 Prozent der deutschen Gärten.
Besonders bei feucht-warmem Wetter, zum Beispiel während eines lauen Sommerregens werden die Zecken aktiv, doch schon ab 7°C lauern sie in Büschen und hohem Gras. Durch einen Zeckenbiss können Krankheiten, wie Borreliose und FSME (eine Art der Hirnhautentzündung) übertragen werden. Deshalb solltest du mit einem Biss nie leichtfertig umgehen und dafür sorgen, dass die Zeckenpopulation in deinem Garten möglichst gering bleibt.

Was tun gegen Zecken im Garten?
Zecken durchlaufen mehrere Wachstumsphasen im Laufe ihres drei- bis fünfjährigen Lebens. Eines der häufigsten Wirtstiere für die kleineren Exemplare ist die Maus. Da sich Mäuse in Menschennähe wohlfühlen und fast in jedem Garten zu finden sind, kommen auch Zecken – in deren Fell – in unsere Gärten.

An dieser Stelle setzt die wirkungsvollste Methode zur Zeckenbekämpfung an: Zeckenrollen. Das sind ganz unscheinbar aussehende, mit Watte gefüllte Papprollen, die mit Permethrin getränkt sind. Permethrin ist dem Pyrethrum nachempfunden, einem natürlichen Insektizid, das in den Blüten der Chrysantheme vorkommt.
Die Zeckenrollen werden geöffnet und im Garten ausgelegt. Mäuse finden sie schnell und nutzen die Watte als Nestbaumaterial. Dadurch geht das Permethrin auf sie und ihre Nachkommen über und tötet alle Zecken, die mit ihnen in Kontakt kommen.

Außerdem gibt es einige Pflanzenarten, denen eine Zeckenabschreckende Wirkung nachgesagt wird. Neben der bereits erwähnten Chrysantheme sind das Lavendel, Salbei, Tomaten, Tabak und Mönchspfeffer. 

Wie macht man Pappmaschee mit Kleister?

Mit Pappmaschee lässt sich prima basteln. Du brauchst nur Kleister, Papier und Mehl. Hier erklären wir, wie es geht. de

Auch für Bastelarbeiten mit Kindern lässt sich Kleister prima verwenden, etwa zur Herstellung von Pappmache. Dazu brauchst du nur alte Eierkartons oder Zeitungen sowie Wasser, Kleister und Mehl.

So geht’s:

  • Zuerst reißt du die Eierkartons bzw. die Zeitungen klein und gibst sie in einen Behälter. Achte bei den verwendeten Papierschnipseln darauf, dass die Kanten nicht scharf sind. Mit einer Schere geschnittenes Papier bringt kein gutes Pappmache-Ergebnis. Dann schüttest du warmes Wasser hinzu und rührst die Masse kräftig durch. Lasse sie anschließend über Nacht ruhen.

  • Am nächsten Tag kannst du Tapetenkleister und Mehl unterrühren. Das Mehl sorgt dabei dafür, dass das Pappmaschee geschmeidiger wird. Den Kleister bitte separat ansetzen und dann erst mit der eingeweichten Papierschnippsel-Masse verrühren.

  • Nun kannst du deiner Fantasie freien Lauf lassen und alle möglichen Figuren und Formen aus Pappmaschee modellieren. Nachdem das Kunstwerk durchgetrocknet ist, kannst du es bemalen oder lackieren.

    Tipp: Wenn kleinere Mengen Kleister zum Basteln angesetzt werden sollen, wird folgendes Mischungsverhältnis empfohlen: 4 leicht gehäufte Esslöffel auf 1 Liter Wasser.

Auf Kork tapezieren

Auf Kork tapezieren ist möglich, sofern Du ein paar Dinge beachtest. Wir erklären Dir, welche. de

Du willst auf Kork tapezieren? Grundsätzlich ist das möglich, zumindest auf rohen und unversiegelten Korkoberflächen. Wichtig dafür ist, dass sie sauber, fest und tragfähig sind. Gewachste Korkflächen solltest du besser entfernen.

Du solltest aber nicht direkt die Tapete auf den Kork tapezieren, sondern zunächst ein Renoviervlies anbringen. So entsteht ein gleichmäßig saugender und farblich einheitlicher Tapeziergrund, der besonders bei durchscheinenden Vliestapeten wichtig ist. Um das Renoviervlies anzukleben gibt es im Handel einen speziellen Kleister.

Ist das Vlies getrocknet, kann darauf ganz normal tapeziert werden. Wähle dafür einen Kleister passend zur Tapete.
Beachte aber, dass du keine undurchlässigen Tapeten (beispielsweise Glattvinyl) verklebst, da deren Oberflächenbeschichtung keine Feuchtigkeit durchlässt. Die gesamte Flüssigkeit aus dem Kleister würde somit an den Untergrund abgegeben werden und den Kork aufquellen. Benutze zum tapezieren auf Kork deshalb immer nur diffusionsoffene Tapeten, wie Raufaser-, Vlies- oder Papiertapeten. 

Kleistergerät: Tapezieren wie die Profis

Mit dem Kleistergerät kannst Du bei großen Projekten Zeit sparen. Hier zeigen wir Dir, wie es benutzt wird. de

Die meisten Heimwerker bringen den Kleister beim Tapezieren ganz traditionell auf: per Hand mit dem Quast. Doch für größere Vorhaben, etwa wenn mehrere Räume oder gar ein ganzes Haus neu tapeziert werden müssen, kann es sinnvoll sein ein Tapeziergerät anzuschaffen: Schnell und einfach lässt sich mit einem solchen Kleistergerät Tapetenbahn um Tapetenbahn einkleistern und an die Wand bringen. Auch Profis benutzen die Geräte deshalb gern.
Hier zeigen wir dir, wie man es benutzt:

  • Zuerst muss der Kleister angesetzt werden. Bei Raufasertapeten solltest du einen Ansatz von 1:30 verwenden, dass bedeutet, dass du 300 Gramm Kleister in 6 Litern Wasser auflöst. Für Vliestapeten und besonders schwere Raufaser solltest du sogar den Maßstab 1:25 verwenden, also 300 Gramm Kleister in 5 Liter Wasser geben.

  • Rühre die Kleistermischung um, warte ein paar Minuten und rühre anschließend noch einmal um. Danach kannst du den Kleister in die Wanne vom Tapeziergerät füllen.

  • Nimm eine fertig zugeschnittene Tapetenbahn und ziehe sie durch das Kleistergerät. Dabei benetzt eine Walze die Rückseite der Tapetenbahn mit Kleister. Mit der Abstreifschiene kannst du die Kleisterstärke bestimmen. Falte die Bahn zusammen und lasse sie einweichen und bereite weitere Bahnen vor. Beachte jedoch bei der Verarbeitung die Hinweise des Herstellers im Einleger.

Fassade abdichten: Klinkerfassade imprägnieren

Gegen Wettereinflüsse kannst Du Deine Fassade abdichten. Hier erklären wir Dir, wie Du dabei am besten vorgehst. de

Hat dein Haus eine unbehandelte, offenporige Klinkerfassade, solltest Du diese Fassade abdichten. Dazu gibt es eine spezielle Imprägnierung, die vom Stein aufgenommen wird und idealerweise tief in das Material eindringt. So ist die Fassade vor Feuchtigkeits- und Witterungsschäden geschützt ist. Hier erklären wir dir, was du beachten solltest, wenn du deine Klinkerfassade imprägnieren willst.

Bevor du die Fassade abdichten kannst sollte der Untergrund richtig sauber sein. Reinige ihn deshalb am besten mit einem Hochdruckreiniger porentief. Anschließend muss das Mauerwerk vollständig austrocknen, denn nur dann kann es möglichst viel Imprägnierlösung aufnehmen. Die ideale Zeit für eine Imprägnierung ist deshalb eine sehr warme und trockene Periode im Sommer. Dieser Schutz hält 8-12 Jahre, danach solltest du erneut deine Klinkerfassade abdichten.

Die Imprägnierung ist unsichtbar und beeinflusst die Diffusion des Untergrundes nicht – das Mauerwerk kann also weiterhin „atmen“.  

Welchen Fliesenkleber benutzt man für große Fliesen?

Willst Du große Fliesen verlegen, erfordert das ein spezielles Vorgehen. Hier erklären wir Dir, was Du bei der Wahl von Werkzeug und Material beachten solltest. de

Um Fliesen zu verlegen gibt es verschiedene Techniken und verschiedene Fliesenkleber. An dieser Stelle wollen wir dir kurz erläutern, was Du beachten solltest, wenn Du große Fliesen verlegst:
Für sehr große Fliesen, (Formate ab 40 x 40 cm), solltest du im Bodenbereich statt Fliesenkleber ausschließlich Fließbettmörtel verwenden. Die großen Platten können sehr gut in den flüssigeren Fließbettmörtel einsacken und so eine nahezu hohlraumfreie Verbindung mit dem Untergrund eingehen. Außerdem entfällt das mühsame Einklopfen der Platten. Um diesen Vorteil zu nutzen, solltest du natürlich darauf achten, eine entsprechend dicke Mörtelschicht aufzutragen. Hast du besonders große Fliesen (ab  60 x 60 cm) empfiehlt sich die Verwendung einer halbmondförmigen Mittelbettzahnleiste.

Außerdem haben wir noch eine Anleitung für dich, wie du große Fliesen verlegen kannst. 

Ausblühungen in Fliesenbelägen

Ausblühungen entstehen im Zusammenhang mit Feuchtigkeit. Hier geben wir ein paar grundlegende Hinweise um ihnen Herr zu werden. de

Ausblühungen in Fliesenbelägen sind nicht nur unschön, sondern auch ein komplexes Thema, egal ob im Innen- oder Außenbereich. Ohne eine genaue Kenntnis des Objektes ist eine verlässliche Diagnose schwierig, jedoch können wir dir hier einige grundlegende Hinweise geben:

Ausblühungen entstehen immer im Zusammenhang mit Feuchtigkeit.
Allerdings ist entscheidend woher diese Feuchtigkeit kommt. Es könnte an Undichtigkeiten im Untergrund liegen oder an kapilarer, aufsteigender Nässe. Wenn du dir nicht sicher bist, solltest du einen Fachmann zurate ziehen.


Um zukünftige Ausblühungen zu verhindern, muss die Quelle der Feuchtigkeit identifiziert und beseitigt werden. Wird dies korrekt gemacht, werden auch keine weiteren Ausblühungen auftreten.

Um bereits bestehende Ausblühungen zu entfernen, kannst Du in den meisten Fällen Zementschleierentferner verwenden. Dabei handelt es sich um Mittel, die auf Säure (Zitronen- oder Phosphorsäure) basieren und in verschieden starken Konzentrationen eingesetzt werden können. Hält jedoch die Feuchtigkeitsbelastung weiter an, werden sich die Ausblühungen erneut bilden. 

Kleben auf Fliesen – Mit welchem Kleber lassen sich Haken und andere Gegenstände in Bad und Küche anbringen?

Kleben auf Fliesen: Hier zeigen wir Dir, welchen Kleber Du am besten verwenden kannst um Haken und Badaccessoires zu befestigen. de

Beim Anbringen von Badezimmeraccessoires, Duschstangen oder Halterungen an einer gefliesten Wand möchtest du glasierte Fliesen wahrscheinlich nicht anbohren. Es empfiehlt sich also, diese Dinge zu kleben, doch auch der Kleber muss vielleicht eines Tages wieder entfernt werden. Folgende Dinge solltest du beim Kleben auf Fliesen beachten:

Ein einkomponentiger, lösemittelfreier Montageklebstoff eignet sich am besten für das Kleben auf Fliesen. Bevor Du aber mit dem Verkleben beginnst, stelle sicher dass die Klebestellen trocken, sauber und fettfrei sind. Dazu kannst du sie am besten mit Aceton vorreinigen.
Achtung: Fliesen mit Lotus-Effekt können aufgrund ihrer besonderen Beschichtung nicht beklebt werden!

So geht’s:

  • Die Badezimmeraccessoires werden mit einem kleinen Abstand von ca. 1-2 mm an die glatte Fliese geklebt. Als Abstandshalter können kleine Kügelchen oder Stücke von einem Zahnstocher dienen.

  • Willst du Handtuchstangen oder ähnlich lange Teile ankleben, bedenke die Hebelwirkung: Je länger der Hebel, desto größer sind die Scher- und Schälkräfte. Beim Kleben auf Fliesen solltest du deshalb das Gewicht in Relation zur Klebefläche beachten.

  • Bis der Klebstoff durchgehärtet ist, sollte die Klebung fixiert werden. Das funktioniert gut mit Klebe- oder Paketband. Rechne mit etwa zwei Tagen Aushärtungszeit.

    Selbst wenn das Kleben auf Fliesen erfolgreich war, möchtest du die angebrachten Teile vielleicht doch eines Tages entfernen. Dabei solltest du so vorgehen:
  • Schneide die Klebefläche zunächst mit einem Cuttermesser an. So reißt der Kleber weiter auf, wenn du anschließend versuchst den Gegenstand, beispielsweise mit einem Spachtel, abzuhebeln. Klebstoffreste lassen sich danach gut mit einem Messer abkratzen.

  • Letzte besonders dünne Reste kannst du bei kratzfesten Untergründen mit feiner Stahlwolle gut entfernen.

  • Sollte danach noch immer eine dünne Schicht Kleber verbleiben, kannst du sie mit Aceton oder Waschbenzin einweichen. So quillt der Klebstoff an und kann leichter abgerieben werden.

    Achtung: Eine absolut rückstandsfreie Entfernung ist leider nicht immer möglich. Auf glasierten Fliesen oder Metall sollten jedoch keine Probleme auftreten.

Glas kleben: Mit diesem Kleber funktioniert es

Glas kleben: Hier zeigen wir dir, welchen Kleber du am besten verwenden kannst um Glas zu verkleben. de
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So leicht lässt sich zerbrochenes Glas kleben. Du bist ein leidenschaftlicher Sammler von Glas-Figuren oder Glas-Deko? Dann ist dir Folgendes bestimmt schon einmal passiert, oder? Du stößt ungeschickt gegen den Setzkasten oder gegen das Regalbrett und eine deiner Lieblings-Figuren fällt herunter. Glasbruch ist da vorprogrammiert.

 

Und so wird's gemacht:

 

  • Reinige die zu verklebenden Flächen gründlich und befreie sie von Staub und Fett. Anschließend trocknest du die Glasteile und trägst einen Glas-Sekundenkleber einseitig auf. Je dünner du den Klebstoff aufträgst, desto schneller und stärker hält die Verklebung. Fixiere beide Teile nun 15 bis 60 Sekunden, eventuell auch mit einer Klammer.
  • Da der Klebstoff transparent ist, wirst du einen eventuellen Klebstoffüberschuss nach dem Verkleben kaum noch sehen.

  • Nun kannst du dein Sammlerstück wieder zurück in den Setzkasten stellen und auch deine Glasdekoration sieht wieder aus wie neu. Und keine Sorge – Sekundenkleber für Glas ist häufig spülmaschinenfest – einfach auf die Herstellerangaben achten.

Der richtige Putz für deine Außenwand

Wand verputzen: Hier zeigen wir dir, wie du Außenputz richtig an deine Wand bringst und worauf du dabei zu achten hast. de
aussenwand-verputzen

Außenputz kann im Heimwerker-Bereich für verschiedene Arbeiten verwendet werden. Welchen Putz man verwendet, hängt von der Erfahrung ab, die man schon bei der Verarbeitung von Putz sammeln konnte. Heimwerkern mit wenig Erfahrung empfehlen wir die Verwendung von Fertigputz. Besonders zu empfehlen sind Reibeputz oder Rollputz, denn damit kannst du zügig loslegen und gute Ergebnisse erzielen.

Kunststoffputz kann zum Schutz des Mauerwerks, zur Dekoration oder als Fassadenputz verwendet werden. Erhältlich ist der Werkstoff in Kornstärken von 2, 3 und 5 mm.

 

Zur Berechnung der Putzmasse kannst du folgende Faustformeln verwenden:

  • Eine Putzschicht von 2 mm benötigt etwa 3 kg pro Quadratmeter
  • Eine Putzschicht von 3 mm benötigt etwa 3,8 kg pro Quadratmeter
  • Eine Putzschicht von 5 mm benötigt etwa 5,3 kg pro Quadratmeter

    Bevor man damit beginnt, die Wand zu verputzen, müssen die zu bearbeitenden Flächen grundiert werden. Die Wand muss dafür tragfähig, rissfrei und sauber sein. Putz wird immer von unten nach oben bzw. von links nach rechts aufgezogen und das Bearbeiten durchgehender Flächen darf nicht unterbrochen werden.
     
    Für das Mischen von Putzmörtel gibt es eine Faustregel: Es wird eine Menge angerührt, die man in etwa einer Stunde verarbeiten kann.

    Reibeputz: Den Reibeputz musst du gründlich vermengen und kannst ihn dann mit einer Glättkelle in der gewählten Kornstärke auf die Oberfläche auftragen. Die gewünschte Struktur erreicht man durch senkrechtes, waagerechtes, diagonales oder kreisförmiges Streichen.

    Rollputz: Für den Rollputz wird eine Glättkelle mit doppelter Kornstärke verwendet. Die Ecken benötigen besondere Sorgfalt: Achte darauf, dass alle Kanten scharf und sauber verputzt sind.
     
    Bei der Verwendung von selbstgemischtem Außenputz muss das Mauerwerk vor dem Verputzen ausreichend vorgenässt werden. Warte anschließend wenige Minuten, bis du die Fassade verputzt.

    Unterputz und Oberputz
    Der Unterputz ist die untere einer zweilagigen Mörtelschicht. Sie dient als Haftgrund auf dem Mauerwerksmaterial und bietet den Grund für den Oberputz. Zudem können Unebenheiten und Löcher im Mauerwerk ausgeglichen und geebnet werden. Unterputz sollte in einer Dicke von 10 bis 15 mm aufgetragen werden.
     
    Der Oberputz wird dünn aufgetragen. Er dient vor allem dem Schutz gegen Witterung und zur farblichen Gestaltung der Fassade. Daher empfehlen wir die Verwendung von Edelputz, welcher nicht so spröde wie herkömmliche Baustellenputze ist. So sinkt die Gefahr, dass sich Risse bilden und die Fassade durch hohe Temperatur- oder Feuchtigkeitsschwankungen beschädigt wird.

Mit dem Buttering-Floating-Verfahren Fliesen verlegen

So funktioniert das Buttering-Floating-Verfahren. Und du kannst ganz einfach keramische Fliesen und Wärmedämmstoffe verlegen. de

Es gibt verschiedene Verfahren für das Verlegen von keramischen Fliesen oder Wärmedämmstoffen. In der Regel unterscheidet man zwischen dem Floating-Verfahren, dem Buttering-Verfahren und einem kombinierten Verfahren, das Floating und Buttering vereint.
 
Das Buttering-Floating-Verfahren oder auch kombiniertes Verfahren ist, wie der Name bereits vermuten lässt, ein kombinierte Anwendung von Floating-Verfahren und Buttering-Verfahren.
 
Dazu trägst du den Klebstoff bzw. Mörtel sowohl auf die Verlegefläche als auch auf die Fliese selbst auf.
Dies ist die einzige Methode, die im Außenbereich das Eindringen von Feuchtigkeit zwischen Fliesen-Belag und Untergrund sicher verhindert. Denn Feuchtigkeit würde hier die Fliesen regelrecht absprengen. Das kombinierte Verfahren wird deshalb vor allem im Außenbereich, in Schwimmbecken und generell bei stark beanspruchten Bodenflächen verwendet.

Schritte beim Buttering-Floating-Verfahren:
1. Kleber am Boden aufkämmen
2. Kleber auf die Fliese geben
3. Kleber auf der Fliese verteilen
4. Fliese wird in den Kleber eingelegt und angedrückt 

Die richtige Vorbereitung: Ausgleichsmasse

Boden ausgleichen: Wenn du die richtige Ausgleichsmasse nutzt, wird das Ausgleichen vom Boden zum Kinderspiel. So geht's. de
ausgleichsmasse-vorbereitung

Mit Ausgleichsmasse den Boden auszugleichen kann notwendig sein, wenn nach der Entfernung eines alten Bodenbelages noch Reste zurückgeblieben sind oder der Boden Unebenheiten aufweist.

 

Ausgleichsmasse ist prinzipiell ein äußerst dünnflüssiger Spezialestrich, der auf Grund seiner speziellen Zusammensetzung extrem gute Fließeigenschaften aufweist, sich selbst nivelliert und so einen ebenen Untergrund schafft. Mit der hier vorgestellten Bodenausgleichsmasse können Unebenheiten von 0 bis 20 mm ausgeglichen werden.

So gehst du vor:

  • Reinige den Boden von alten Kleberesten, Staub und Bauschutt. Benutze gegebenenfalls eine Bodenschleifmaschine. Je weniger Unebenheiten zurückbleiben, desto weniger Ausgleichsmasse benötigst du schlussendlich.

  • Rühre dann in einem Mischbottich die Ausgleichsmasse an.

  • Gieße nun die fertige Mischung auf dem Boden aus. Durch die hervorragenden Fließeigenschaften des Bodenausgleichs wird in Verbindung mit der Schwerkraft eine selbstständige Nivellierung der Unebenheiten erreicht.

  • Nach einigen Stunden ist der Bodenausgleich betretbar, die fertig abgebundene Masse ist stuhlrollengeeignet und hochbelastbar.
     
    Ideale Voraussetzungen für einen schönen Bodenbelag!

Ausgleichsmasse entfernen
Speziell auf alten Dielenböden kann Ausgleichmasse sehr hartnäckig sein: Will man hier die Dielen freilegen, hilft nur eine mechanische Entfernung der alten Reste. Hierzu bieten sich spezielle Schleifgeräte an, welche die aufwändigen Reinigungsarbeiten mit Motorkraft unterstützen können. Bei empfindlichen Böden und für die Feinarbeit ist Handarbeit allerdings unumgänglich.

Unerwünschte Fugen erneuern

Fugen erneuern: Mit unsere Anleitung klappt das auch beim Holzboden und deine Fugen strahlen wie neu. Sieh selbst! de

Fugen im Parkett treten erst nach einiger Zeit auf und sind keine Seltenheit. Solche Parkettfugen haben im Normalfall allerdings nichts damit zu tun, wie der Parkett verlegt wurde. Wenn du dazu noch Hilfestellung benötigst, schaue dir unsere Anleitung zum Parkettverlegen an. Vielmehr bilden sich Fugen im Holzboden durch ein zu trockenes Raumklima.

Randfugen: Diese Fugen sind notwendig, damit das Holz später Bewegungsfreiheit hat – sie sind aber meist sowieso durch Sockelleisten verdeckt. An Stellen, an denen man keine Sockelleisten anbringen kann, kommt hingegen ein Produkt zum Fugenfüllen zum Einsatz. Es schließt die Fugen farblich passend ab und ist dennoch so elastisch, dass der Parkettboden weiterhin arbeiten kann.

Ungewollte Parkettfugen: Treten solche Fugen auf, ist dein Raum falsch klimatisiert. Dies hängt vor allem damit zusammen, dass die Räume im Winter viel stärker beheizt werden und die Luft in den Räumen stark austrocknet. Dadurch wird der Boden ausgetrocknet und das Holz verliert seine Feuchte. Die fehlende Feuchte sorgt dafür, dass Schwindungserscheinungen am Holz und somit Fugen im Parkett auftreten. Sorge also für das richtige Raumklima, damit du deinem Holzboden etwas Gutes tust. Und zu trockene Luft schlägt auch auf die Gesundheit! Achte jedoch darauf, dass das Raumklima auch nicht zu feucht wird. Denn zu hohe Feuchtigkeit schadet dem Parkettboden genauso wie zu trockene Luft.

Parkettpflege: Auch bei der Parkettpflege solltest du darauf achten, die richtige Dosierung zwischen Parkettreiniger und Wasser zu finden. Das Stichwort lautet "nebelfeucht" Wischen.
 

Wände verputzen mit Reibeputz

Wand verputzen: Reibeputz ist leicht anzuwenden. Hier zeigen wir dir, worauf du achten musst. de

Reibeputz, der Cellulose als Bindemittel enthält, ist einfach aufzutragen und kann praktischerweise beim Auszug einfach wieder entfernt werden. Natürlich ist diese Art von Reibeputz nach kompletter Trocknung mit Innenraumfarbe überstreichbar.

Als erstes werden alle angrenzenden Flächen abgedeckt und abgeklebt. Wichtige Voraussetzung für ein optimales Endergebnis ist ein glatter, ebener Untergrund. Löcher, tiefe Kratzer oder Fugen müssen deswegen mit Spachtelmasse gefüllt und geglättet werden, bevor du den Reibeputz aufträgst.

Der gebrauchsfertige, lösemittelfreie und atmungsaktive Putz auf Cellulose-Basis lässt sich aufgrund seiner langen offenen Zeit von 45 Minuten auch auf großen Wandflächen Zug um Zug ansatzfrei auftragen.

Reibeputz auftragen
Zunächst wird der Putz grob mit dem Edelstahl-Glätter vollflächig aufgezogen. Man trägt etwa 2 bis 3 m² auf und zieht dann mit steil gestelltem Glätter scharf auf die jeweilige Kornstärke ab.
 
Spätestens nach ca. 45 Minuten, kannst du dem Putz seine Struktur geben. Strukturiert wird mit dem Kunststoff-Glätter, der je nach gewünschter Struktur waagerecht, senkrecht, diagonal oder in Kreisbewegungen über den Putz gerieben wird.
Schmiert der Reibeputz beim Strukturieren, ist meist noch zu viel Putz auf der Fläche.
Die Klebebänder müssen abgezogen werden, bevor der Strukturputz trocken ist, sonst reißt du Teile davon mit von der Wand.  Bei Reibeputzen muss die Wandfläche immer von Ecke zu Ecke komplett fertiggestellt werden. Andernfalls sind die Ansätze sichtbar.

Durch Überstreichen wird der Cellulose-Putz widerstandsfähiger gegen Wasser. Dann eignet er sich auch für Feuchträume wie Bäder und Küchen. Gleichzeitig wird die Oberfläche strapazierfähiger.

Struktur-Putz entfernen
Weiche den Putz an der Wand zunächst mit Wasser ein. Die Zugabe eines Tapetenablösers beschleunigt den Vorgang.
Nach einigen Minuten Weichzeit kann der Putz mit einem Tapezierspachtel abgekratzt und entfernt werden. 

Schimmel in der Wohnung entfernen

Schimmel in der Wohnung muss schnellstmöglich entfernt werden, bevor er sich verbreitet. So funktioniert es. de
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Feuchtigkeit kann überall in der Wohnung oder im Haus auftreten und das Raumklima negativ beeinflussen.
Wenn diese Feuchtigkeit nicht entweichen kann, wird die Wohnung schnell zu feucht. Die Folgen können Schimmel oder Stockflecken sein, die das Krankheitsrisiko deutlich erhöhen.
 
Du solltest deshalb etwas gegen feuchte Wände, Decken oder Fenster unternehmen: Eine Entfeuchtung der entsprechenden Räume ist notwendig und sinnvoll.
 
Vorbeugende Maßnahmen gegen Feuchtigkeit in der Wohnung:
Um Feuchtigkeit in der Wohnung und im Haus zu vermeiden, solltest du die Räume richtig lüften. 

Unterstützend zum aktiven Lüften kannst du Luftentfeuchter einsetzen. Sie entziehen der Raumluft ihre überschüssige Feuchtigkeit.
Durch die einfache Handhabung der Behälter und der Nachfülltabs ist eine geruchsneutrale und schadstofffreie Entfeuchtung von Räumen möglich. Mit den Tabs machst du dir die Natur zunutze. Bestimmte Salze können Wasser binden und so der Luft das Wasser entziehen. Die dabei entstehende Salzlösung entleerst du einfach ins Waschbecken. Luftentfeuchter schützen zuverlässig vor Feuchtigkeitsschäden.


Richtig lüften
Um Feuchtigkeit im Haus zu vermeiden, solltest du die entsprechenden Räume richtig lüften. Beachte dabei folgende Punkte:
 

  • Lüfte die Wohnung 3-4-mal täglich für jeweils 5 Minuten.

  • Auch bei kalter Witterung oder Regen wird durch das Lüften die Feuchtigkeit nach draußen geleitet.

  • Das Badezimmer nach dem Duschen oder Baden umgehend lüften.

  • Lüfte den Keller im Winter, denn nur dann kann die einströmende Luft Feuchtigkeit aufnehmen.

  • Um Kondenswasser zu vermeiden, solltest du keine Schränke oder Bilder direkt an ungedämmte Außenwände hängen. Falls dies doch erwünscht ist, solltest du einen Mindestabstand von 5-10 cm einhalten.

  • Vermeide langes Dauerlüften, auch über gekippte Fenster.

Alte Tapeten entfernen

Tapeten entfernen: Schaffe die Grundlage für deinen neuen Wandbelag. So entfernst du deine Tapeten fachgerecht. de
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Bevor die neue Tapete geklebt wird, muss die alte Tapete restlos entfernt werden. Ohne geeignete professionelle Hilfsmittel ist dies sehr mühsam. Besser – und auch für den Wanduntergrund schonender – sind spezielle Tapetenlöser.
 
Zum Lösen von Tapeten eignen sich Tapetenablöser. Diese werden je nach Art der zu entfernenden Tapete in unterschiedlichen Mengen dem Wasser zugesetzt und mit einer Kleisterbürste satt aufgetragen. Diese Tapetenablöser eignen sich vor allem für Papiertapeten oder Raufaser.
 
Wenn auch die Decke tapeziert ist und unversehrt bleiben soll, muss die dort verklebte Tapete mit einem Trennschnitt vom Wandbelag gelöst werden. 

Diesen führt man in einem Sicherheitsabstand von ungefähr 5 mm und mit einem scharfen Messer durch. Nun kann der Tapetenablöser mit dem Quast satt aufgetragen werden.

Alle Tapetenablöser müssen einige Zeit einwirken. Danach lässt sich die alte Tapete mit einem Stielspachtel von der Wand lösen und bahnenweise abziehen. Besonders dichte oder mehrfach überstrichene Tapeten sollten jedoch erst mit einer Nadelwalze perforiert werden, damit der Tapetenablöser besser eindringen kann.

Alte Leimfarbenanstriche oder Tapeten müssen vor dem Tapezieren immer entfernt werden, da sie sich im Kontakt mit Wasser lösen und so keinen tragfähigen Untergrund für die neue Tapete bilden.
Handelt es sich bei der alten Tapete um einen spaltbaren, zweilagigen Wandbelag, lässt sich die obere Schicht einfach trocken entfernen. Das verbliebene Trägerpapier kann beim nachfolgenden Tapezieren auf dem Untergrund bleiben, wenn es fest sitzt.

Bauplatten richtig verarbeiten

Bauplatten kleben: Vom Zuschneiden bis zum Verlegen – so klebst du Bauplatten richtig! de

Hartschaum-Trägerelemente sind der ideale Baustoff für modernes und kreatives Bauen. Die Platten gibt es in unterschiedlichen Ausführungen für die anschließende Verlegung von Fliesen, Mosaik, Kunst- und Naturstein. Sie eignen sich für die Herstellung von dünnbettgerechten Untergründen an Boden, Wand und Decke im Innenbereich. Die Platten werden aufgrund ihrer Eigenschaften vor allem in Feuchträumen eingesetzt. 

  • 1. Schritt: Zuschnitt der Platten
    Zuschnitte werden mit dem Fuchsschwanz, einem Messer oder einer Stichsäge ausgeführt. Dünnere Platten lassen sich mit einem Cuttermesser bearbeiten. Wenn du dünnere Platten kürzen möchtest, solltest du Folgendes beachten. Zeichne einen Schnitt an. Entlang der Markierung die Platte mit dem Cuttermesser einschneiden. Platte über eine Kante legen und brechen.

 

  • 2. Schritt: Platten verkleben
    Zunächst muss der Untergrund auf seine Tragfähigkeit geprüft werden. Dann die Trennschichten entfernen und das Saugverhalten kontrollieren. 

    Variante a: Großflächige Anwendungen
    Je nach Ebenheit des Untergrundes den Fliesenkleber punktweise mittels Kleberbatzen (6-8 Stück pro m²) auf einer Seite auftragen. 

Dann die Kanten mit dem Fliesenkleber einstreichen und so die einzelnen Elemente miteinander verkleben. Die Platten können senkrecht oder waagerecht verlegt werden. Anschließend die Elemente mit Richtlatte und Wasserwaage anklopfen und sowohl die lot- als auch die fluchtrechte Ausrichtung der Elemente überprüfen. Zusätzlich sollte man größere Elemente mit speziellen Dübeln fixieren.

Mauer abdichten

Mauer abdichten: Mit den richtigen Tipps und Produkten ist deine Mauer schnell wieder dicht. Fange direkt an sie abzudichten. de

Im Außenbereich sind Wände der direkten Witterung ausgesetzt. Bei den Mauermaterialien handelt es sich meist um Klinker- und Ziegelsichtmauerwerk, Naturstein, Außenputz, Beton oder Kalksandstein – stabil, aber eben nicht unzerstörbar. Diesen Außenmantel des Hauses sollte man deshalb für eine längere Lebensdauer gegen die Witterung schützen. Dafür benötigst du eine atmungsaktive Abdichtung der Mauer, um gegen eindringende Feuchtigkeit vorzubeugen.
 
Moderne Imprägnierungen sollten lösemittelfrei sein, auch wenn sie nur im Außenbereich eingesetzt werden. Die frostbeständige Fassadenimprägnierung sollte also auf jeden Fall farblos und UV-beständig sein. Zudem sollte sie klebefrei austrocknen, um ein späteres Anhaften von Staub, Schmutz oder Ungeziefer zu verhindern.

Aufbringen kann man die Imprägnierung mit einer Deckenbürste. Einfach die lösemittelfreie Imprägnierung in einen Eimer gießen und mit den Spitzen der Borsten gut eintauchen. Mit der Bürste in alle Richtungen gründlich auftragen. Dadurch ist eine gleichmäßige Verteilung möglich. Zwischen dem ersten und zweiten Produktauftrag sollte man ein bis zwei Stunden bis zum vollständigen Trocknen abwarten.
 
Einfacher, sauberer und schneller geht es mit einer Gartenspritze. Bei dieser den Dosiereinsatz abschrauben, die Imprägnierung in den Flaschenkanister einfüllen und aus nächster Nähe die Fassade besprühen. Auch in diesem Fall solltest du zwischen den beiden Arbeitsgängen eine ein- bis zweistündige Pause einhalten.
 

Mit Bauschaum arbeiten

PU-Schaum ist eine Allzweckwaffe: Hier zeigen wir dir wie du den Bauschaum richtig verwendest und verarbeitest. de
bauschaum-arbeiten

Bau- oder PU-Schaum ist eine Allzweckwaffe im Heimwerkerbereich. Der auf Polyurethan basierende Dichtstoff lässt sich leicht dosieren und klebt nahezu auf jeder Oberfläche. Nach dem Aushärten ist der PU-Schaum mechanisch bearbeitbar, so dass man ihn schneiden, sägen, überputzen oder streichen kann.

Bei der Arbeit mit PU-Schaum, musst du deine Hände mit Handschuhen schützen. Erst danach kannst du mit der Arbeit beginnen. Achte währenddessen darauf, dass du keinen direkten Hautkontakt mit dem Schaum hast.
 
1-komponentige PU-Schäume härten mit Luftfeuchtigkeit aus. Da der Schaum feuchtigkeitshärtend ist, feuchtet man sinnvollerweise vor dem Aufbringen die Stelle an, die mit PU-Schaum aufgefüllt werden soll.
 
Alternativ kann auch ein Zwei-Komponenten-Bauschaum verwendet werden, der einen speziellen Härter nutzt und nicht auf Wasserbasis arbeitet. Bei der Verarbeitung solltest du beachten, dass der Schaum noch im Volumen zunimmt.

PU-Schaum aus der Dose anwenden
Sorge zunächst dafür, dass die Anschlussstelle, die du schließen möchtest, sauber, fest, fett- und staubfrei ist. Danach klebst du angrenzende Flächen mit Malerkrepp ab. Nimm nun die Dose und schüttle sie kräftig. Stelle die Dose anschließend auf den Kopf und betätige den Ventilhebel. Trage den PU-Schaum auf die gewünschten Stellen auf. Nach ca. 2 Stunden können überstehende Reste des PU-Schaums mit einem Messer entfernt werden. Der entsprechende Anschluss ist nun abgedichtet, isoliert und gedämmt.
 
PU-Schaum aus der Pistole anwenden
PU Schaum aus der Pistole funktioniert fast genauso wie der aus der Dose. Nur musst du die Dose nicht auf den Kopf stellen, bevor du die Pistole anschraubst.
 

OSB-Platten tapezieren

Mit den richtigen Produkten kannst du auch OSB-Platten erfolgreich tapezieren. Sieh dir an, wie das funktioniert. de

Eine allgemeine Tapezierempfehlung auf OSB-Platten zu geben ist schwierig, weil die Platten von den verschiedenen Herstellern unterschiedlich verleimt bzw. werkseitig grundiert werden. Es liegt also kein einheitlich definierter Untergrund vor.
 
Normale diffusionsoffene (wasserdampfdurchlässige) Tapeten lassen sich jedoch in der Regel mit dem dafür empfohlenen Kleister auf OSB-Platten gut tapezieren. Die meisten Platten besitzen aus den genannten Gründen eine recht schwache Saugfähigkeit, so dass eine Grundierung in vielen Fällen nicht erforderlich ist.
 
Noch ein Hinweis: Grundsätzlich ist davon abzuraten, sehr feine, glatte Tapeten, beispielsweise Vinyltapeten, auf OSB- oder auch Spanplattenuntergründen einzusetzen. Der Wasseranteil des Kleisters kann zum Anquellen des Holzes führen. Diese angequollenen Fasern können sich in der Tapetenoberfläche abzeichnen und so die Optik beeinträchtigen. Abhilfe schafft hier das Vorkleben einer Rollenmakulatur oder besser noch eines Renoviervlieses.
Bei strukturierten Tapeten wie Raufaser oder geschäumten Strukturtapeten fällt das Problem der aufquellenden Holzfasern erfahrungsgemäß nicht ins Gewicht.
 

Schaumstoff kleben

Wenn du Schaumstoff kleben möchtest, musst du ein paar Dinge beachten. Hier findest du Tipps zum richtigen Kleber für Schaumstoff. de

Ob im Hobbybereich oder einfach nur zum Basteln: Schaumstoff ist vielseitig einsetzbar und wird deshalb gerne für verschiedenste Projekte verwendet.
Schaumstoff eignet sich hervorragend zum Polstern von harten Oberflächen oder Sitzflächen. Im Bastelbereich ist das Material sehr beliebt, da es flexibel und leicht ist. Vor allem aber lässt es sich sehr gut schneiden und damit in die gewünschte Form bringen.
Das größte Problem bereitet Heimwerkern und Bastlern bei der Verarbeitung meist die Wahl des richtigen Klebstoffes, um den Schaumstoff an der gewünschten Stelle dauerhaft zu fixieren.
 
Nutze Alleskleber oder speziellen Klebstoff für Schaumstoffe. Der Klebstoff wird auf die zu klebende Fläche einseitig aufgetragen. Achte dabei unbedingt darauf, dass die Fläche sauber und staubfrei ist! Danach drückst du die zu verklebenden Objekte kräftig zusammen und lässt den Kleber trocknen. 

Teppichboden entfernen

Teppichboden entfernen: Hier findest du eine Anleitung mit der du deinen alten Bodenbelag schnell loswerden kannst. So funktioniert es auf jeden Fall! de
teppichboden-entfernen

Teppichboden entfernen ist immer eine mühselige Arbeit. Wir zeigen dir einige Tricks, wie du den Teppich möglichst schonend entfernen und den Boden anschließend wieder sanieren kannst. Wenn der Klebstoff jedoch alt und zudem nicht wasserlöslich ist, hilft nur grobe mechanische Entfernung.

Bevor du dich an das Entfernen des Teppichs machst, solltest du einige Erkundigungen über die Art der Verklebung einziehen. Die Art der Verklebung hilft dir dabei den Teppichboden optimal zu entfernen.

Wasserlöslich verklebten Teppich entfernen
Wenn der Teppich wasserlöslich verlegt wurde kann man ihn verhältnismäßig leicht entfernen. Schneide ihn zunächst mit einem Teppichmesser in etwa 15 cm breite Streifen. Wässere ihn danach sorgfältig mit Spülmittellauge. Durchtränke den Teppich mit der Seifenlauge und lasse sie einige Stunden einwirken. Voraussetzung ist hier allerdings, dass der Estrich Wasser verträgt. Der Teppich sollte nicht wieder trocknen!
Versuche nun, mit dem Schaber den Teppich vom Boden anzuheben. Nun müsste sich der Teppich bahnweise lösen lassen. Sollte das Einweichen noch nicht ausreichen, kannst du den Teppich erneut einweichen. Klebereste entfernst du am Ende mit einem Bodenschleifgerät.

Wasserunlöslich verklebten Teppich entfernen
Sollte der Teppich wasserunlöslich verklebt worden sein, hilft nur die mechanische Variante. Schneide auch hier den Teppich in etwa 15 cm breite Streifen. Beginne nun mit dem Schaber und/oder dem Elektroschaber, den Teppich vom Boden zu lösen. Je nach Alter, Dicke und Art der Verklebung kann dies sehr mühselig sein. Bei dieser Art der Entfernung treten normalerweise Beschädigungen am Estrich auf, die du für die anschließende Verlegung eines neuen Belags beseitigen solltest. Schleife auch hier den Boden zunächst großflächig ab – Vertiefungen und Löcher bleiben dabei allerdings zurück. Fülle diese mit einer Ausgleichmasse.

Acryl streichen

Wenn du Acryl streichen möchtest, musst du vor allem die Trocknungszeit des Acryl beachten. Danach kannst du das Acryl überstreichen. de

Grundsätzlich sollte eine Acrylfuge nur nach vollständiger Durchtrocknung überstrichen werden. Sonst riskiert man Verfärbungen oder Risse im Anstrich. Die Trocknungszeit hängt von der Schichtstärke der Fuge und den Trocknungsbedingungen ab. Niedrige Temperaturen und hohe Luftfeuchtigkeiten verzögern die Aushärtung. Für Acrylate gilt als Faustformel: 1 mm/Tag bei ca. 20 °C. 

Spiegel kleben auch ohne Bohren

Spiegel kleben: So kannst du auch ohne Bohren schnell deinen Spiegel anbringen. Und er hält trotzdem bombensicher! de

Bei der Montage eines Spiegels ist einiges zu beachten: Wichtig ist bei der Spiegelverklebung, dass der gewählte Klebstoff die Spiegelrückseite nicht angreift. Zudem müssen oft kleine Unebenheiten des Untergrundes ausgeglichen werden.
 
Daher eignet sich zum Verkleben des Spiegels am besten ein Montageklebstoff. Es handelt sich dabei um einen einkomponentigen, lösemittelfreien Montageklebstoff, der in Tuben und Kartuschen angeboten wird. Der Klebstoff greift die Spiegelrückseite nicht an und haftet auf den meisten Untergründen wie Holz, Fliesen, Stein, Metall oder Naturstein. Zudem ist mit diesem Produkt ein Ausgleich des Untergrundes möglich.
 
Wir empfehlen, den Klebstoff in entsprechend dicken senkrechten Klebstoff-Strängen aufzutragen. Die Trocknungszeit liegt meist bei 24-48 Stunden. So lange müssen schwere oder spannungsreiche Teile fixiert werden, zum Beispiel mit einem Klebeband.
 
Alternativ zu diesem speziellen Montagekleber kann man auch feste, für Spiegel geeignete Klebebänder einsetzen. Nachteil der Klebebänder: Hier ist keine Korrektur möglich, und die Flächen müssen sehr eben sein.
 
Aber egal, was eingesetzt wird: Unbedingte Voraussetzung ist ein tragfähiger, sauberer und fettfreier Untergrund – deshalb ggf. mit Aceton vorreinigen.
 

Dachschräge tapezieren

Dachschräge tapezieren: Hier erfährst du wie du auch komplizierte Schrägen, Ecken und Rundbögen tapezieren kannst. de

Beim Tapezieren wird nicht immer an einer normalen geraden Wand gearbeitet. Denn nicht immer verläuft eine Wand senkrecht von der Decke bis zum Boden. Viele Menschen schätzen bauliche Akzente wie Rundbögen im Wohnbereich. Bei Dachschrägen liegt die Abweichung von der Vertikalen in der Natur der Sache. All das bedeutet in der Regel einen höheren Aufwand beim Tapezieren der Wände. Mit unseren Tipps und Tricks lässt sich das jedoch spielend meistern.

Bei der Arbeit auf dem Dachboden und in Rundbögen wechseln Licht und Schatten. Wer unter Dachschrägen im Fensterbereich kniet, hat das Gesicht im Sonnenlicht, während der eigene Arbeitsbereich meist im Schatten liegt. Der aufgetragene Kleister ist dabei kaum zu erkennen.
 
Hier hilft ein Kleister mit visueller Auftragskontrolle, die offene Nähte und anderen Fehlstellen vorbeugt. Diese Kleister trocknen transparent aus und scheinen nicht durch – so erzielst du ein perfektes Ergebnis.

Badezimmer fliesen

Badezimmer fliesen: Lust auf einen neuen Fliesenspiegel im Bad? So bringst du ihn schnellstmöglich an die Wand. de
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Für das Fliesen von Badezimmern benötigst du die richtigen Werkzeuge und Klebstoffe, um den Untergrund vorzubereiten und abzudichten. Eine gute Vorbereitung ist also unumgänglich, denn Wasserschäden im Badezimmer sind der Albtraum aller Haus- und Wohnungsbesitzer. Wir zeigen dir darum hier, wie du dein Badezimmer am besten fliest, auf was du achten musst und welche Materialien und Werkzeuge du benötigst.
 

  • Um in Nassbereichen wie Bad oder Küche fliesen zu können, sind einige Vorarbeiten unerlässlich. Diese sollen sicherstellen, dass auch bei stark durch Wasser beanspruchten Flächen in der Dusche oder am Waschbecken keine Feuchtigkeit ins Wand- oder Bodeninnere dringen kann.
  • Bei Fliesenarbeiten im Nassbereich sind vor allem die Vorarbeiten wichtig. Diese sind gründlich und gewissenhaft auszuführen. Nur mit einem völlig wasserundurchlässigen Untergrund wirst du lange Freude an deinen Fliesen im Bad oder in der Küche haben.
     
  • Gerade beim Verlegen von Fliesen in Nassbereichen wie Bad oder Küche sollte der Untergrund absolut wasserundurchlässig sein. Nutze geeignete Grundierungen und Abdichtungen, mit denen du Flächen und schwierige Stellen wie Ecken, Kanten und Anschlüsse vorbereiten und abdichten kannst.

ABS kleben

ABS kleben: Wir zeigen dir Möglichkeiten, wie du diesen komplizierten Kunststoff verkleben kannst. de

ABS ist die Kurzbezeichnung für den synthetischen Kunststoff "Acrylnitril-Butadien-Styrol".
Dieser hitzebeständige Kunststoff weist eine besonders hohe Schlag- und Kratzfestigkeit auf, weshalb er vor allem in der Automobil- und Elektroindustrie eingesetzt wird. ABS findet aufgrund der positiven Geräuschdämpfung und der guten Formbarkeit auch in der Verarbeitung von Motorradhelmen Verwendung.
 
Allerdings haben nur wenige Kleber die Eigenschaft, diesen Kunststoff effektiv mit anderen Materialien zu verkleben. Ebenso kompliziert ist es ABS mit ABS zu verkleben.
 
 

Laminat verlegen

Wenn du Laminat verlegen möchtest gibt es immer auch Sonderfälle. Wir zeigen dir wie du mit offenen Randfugen, Sockelleisten und Heizungsrohren umgehst. de
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  • Offene Randfugen: Randfugen, die nicht von einer Sockelleiste überdeckt werden, dürfen mit einem elastischen Dichtstoff versiegelt werden. Dies gilt beispielsweise für Anschlussfugen an Türrahmen, Kaminen, Balkontüren oder an Übergängen in Nebenräume. Wir empfehlen dafür wasser- und silikonfreie Dichtstoffe.

  • Sockelleisten: Ist der Boden fertig verlegt, können die Fuß- oder Sockelleisten angebracht werden. Je nach System werden sie angeschraubt oder gesteckt. Natürlich lassen sich die Sockelleisten auch kleben: Mit Montagekleber sind die Leisten schnell und vor allem unsichtbar auf Beton oder Putz befestigt.
  • Heizungsrohre: Wenn du mit der Längsseite eines Elements an Heizungsrohre stößt, bohrst du in die Diele Löcher, die mindestens 10 mm größer sind als der Rohrdurchmesser. Säge nun von der Seite her bis zum Umfang der Löcher und schiebe die Diele um das Rohr. Gib ausreichend Fugenkleber auf die Schnittkanten und presse Diele und ausgeschnittenes Stück mit dem Zugeisen zusammen. Distanzkeile für den Wandabstand (mind. 10 mm) nicht vergessen.

Stößt du mit einer Stirnseite auf Heizungsrohre, bohrst du die Löcher wie an den Querseiten, aber schneidest sie im Winkel von 45 Grad auf die Löcher zu. Verleime anschließend wie oben beschrieben.

Kunststoffe verkleben

PP kleben: Dieser Kunststoff findet sich in vielen Alltagsgegenständen. Hier erfährst du wie du sie am besten reparierst und verklebst. de

Polypropylen (PP) ist ein Kunststoff, besser gesagt ein sogenannter Thermoplast (Kunststoff, der sich bei einer bestimmten Temperatur einfach verformen lässt). Polypropylen gibt es seit 1951.
 
Dieser Kunststoff findet Anwendung in vielen Alltagsgegenständen wie z.B. Kindersitzen, Fahrradhelmen oder Armaturenbrettern in Autos. Aber auch in der Elektroindustrie, bei der Klimatechnik oder im Modellbau ist Polypropylen als vielseitiger Kunststoff stark vertreten.
Die Besonderheit dieses Kunststoffes ist seine geringe Oberflächenenergie. Diese erschwert eine Wechselwirkung mit anderen Materialien wie z.B. Farben und Klebstoffen.   
Deshalb wurden spezielle Plastikklebstoffe entwickelt. Diese Produkte liefern einen speziellen Aktivator zur "Oberflächenaktivierung" des PP-Kunststoffes mit. Der Aktivator muss vor dem eigentlichen Klebevorgang auf der Kunststoffoberfläche angewendet werden. Die so aktivierte Oberfläche kann nun mit dem speziellen Klebstoff verklebt werden.
 
Alternativ kann man auch versuchen, den Kunststoff mit einem Lötkolben zu erwärmen und so den Kunststoff wieder zu verschweißen. Im Profi-Bereich werden hierzu spezielle Heißluftpistolen mit den entsprechenden Schweißstäben angeboten, um solche Risse wieder zu verschweißen.

Kratzspachtelung zur Untergrundvorbereitung

Die Kratzspachtelung ist eine besondere Form der Untergrundvorbereitung: So kannst du Unebenheiten ausgleichen und das Abrutschen des Wandbelags verhindern. de

Die Kratzspachtelung ist eine Methode der Untergrundvorbereitung mit Fliesenkleber. Dabei wird der Fliesenkleber in einer dünnen Schicht aufgetragen. Vor allem an Wänden dient die Kratzspachtelung dazu, die Fliesen vor dem Abrutschen zu hindern. Weiterhin können durch die Kratzspachtelung Unebenheiten aus- oder verschieden farbige Untergründe angeglichen werden.

Trage den Fliesenkleber in einer sehr dünnen Schicht auf die entsprechende Fläche auf. Du wirst dabei schnell feststellen, woher die Kratzspachtelung ihren Namen hat: Dadurch, dass die Fliesenkleberschicht extrem dünn aufgezogen wird, ist das Kratzgeräusch beim Aufspachteln deutlich lauter als sonst.
 
Wie du den Fliesenkleber am einfachsten und schnellsten aufträgst, kannst du am besten in unseren Anleitungen zu Bodenfliesen oder Wandfliesen nachlesen.
Die Kratzspachtelung dient in erster Linie als Haftbrücke und lohnt sich vor allem dann, wenn du Fliesen an die Wand bringen möchtest. Durch die Kratzspachtelung rutschen die Fliesen nicht ab. Bevor du mit der Spachtelung weiterarbeiten kannst, solltest du allerdings 2-3 Stunden warten. Falls die Kratzspachtelung sogar als Ausgleich von Unebenheiten dient, dann gib der Spachtelung 24 Stunden Trocknungszeit.
Weiterhin kannst du die Kratzspachtelung dazu verwenden, Untergründe mit unterschiedlichen Farbtönen anzugleichen, was sich besonders dann empfiehlt, wenn du Glasfliesen und Glasmosaik verlegst. 

Fliesen verputzen mit Strukturputz

Mit Strukturputz kannst du auch Fliesen verputzen. Dabei solltest du aber verschiedene Schritte beachten und ausführen. Hier erfährst du mehr. de

Kann man alte Fliesen mit einem Strukturputz überarbeiten? Ja.

Der Fliesenbelag muss zunächst gründlich gereinigt werden. Dann erfolgt der Auftrag einer Grundierung für kritische, nichtsaugende Untergründe. Nach der Trocknung wird die gesamte Fliesenfläche mit einem flexiblen Fliesenkleber dünn verspachtelt. Im Ergebnis sollte schließlich ein möglichst ebener Untergrund entstehen.
Am nächsten Tag wird eine Grundierfarbe aufgetragen. Nach einem weiteren Tag Trocknung kann der eigentliche Struktur- und Reibeputz aufgetragen werden.
Noch ein Hinweis: Der Aufbau lässt sich später nicht wieder entfernen, ohne die Fliesen zu beschädigen beziehungsweise zu zerstören.
 

Klick-Parkett verlegen

Klick-Parkett verlegen: Klick-Parkett ist besonders beliebt weil es sich einfach verlegen lässt. Hier zeigen wir die worauf du achten solltest, um einen schönen Echtholzboden zu bekommen. de

Parkett zählt zu den hochwertigsten Bodenbelägen. Viele fürchten jedoch Probleme beim Verlegen oder halten Parkett für zu teuer. Dabei haben sich die Preise für Parkett verringert und gleichzeitig ist das Parkettverlegen durch die Klick-Technik einfacher als je zuvor.

Die besonderen Vorteile beim Verlegen von Klick-Parkett sind die Zeitersparnis, die Anfängertauglichkeit, der Verzicht auf Leim, das Wegfallen von Trockenzeiten und letztlich, dass man den Boden bei Bedarf auch schnell wieder entfernen kann, weil er nicht geleimt wurde. Bei der Klick-Methode wird das Parkett schwimmend verlegt. Wenn ein Bodenbelag schwimmt, ist er nicht direkt mit dem Untergrund verklebt.

Berechne vor dem Verlegen exakt die zu verlegende Fläche. Plane dabei immer einen Verschnitt von 5-10% ein, der lediglich beim Einpassen der ersten und der letzten Reihe entsteht. Ansonsten dienen bei fortlaufender Verlegung die Reststücke einer Reihe als Anfangsstücke der jeweils folgenden Reihe.
 
Untergrund vorbereiten
Du kannst die schwimmende Verlegung auf fast allen Untergründen vornehmen. Manche Hersteller empfehlen dennoch die Entfernung alter Teppiche. Unebenheiten von über 2 mm sollten außerdem immer ausgeglichen werden. Möchtest du dein Parkett auf Estrich oder Fliesenbelag verlegen ist eine sogenannte Dampfbremse notwendig. Liegt die Dampfbremse, muss eine Trittschalldämmung verlegt werden.

Das Verlegen
Verlege das Parkett in Längsrichtung parallel zum Lichteinfall im Raum. Überschreitet die Verlegefläche des Parketts acht bis zehn Meter, sollte zusätzlich eine Dehnungsfuge eingeplant werden.
Lege die erste Dielenreihe mit der Nut an die Wand und verkeile die Reihe mit Distanzkeilen. Dabei sollte ein Abstand von 10 mm zur Wand bleiben, da Holz stets Platz zum Arbeiten braucht.
 
Sollte trotz Klick-Technik dennoch Leim benötigt werden, lege zunächst zwei Reihen trocken aus. Ermittle, wie du an der gegenüberliegenden Seite des Raumes mit der letzten Parkettreihe auskommst. Die Paneele dieser letzten Reihe sollten nicht schmaler als 5 cm sein. Bei Bedarf musst du die Paneele der ersten Reihe anpassen.
Wenn die drei Reihen verlegt sind, solltest du mit dem Verleimen beginnen. Achte darauf, dass hinterher keine Fugen mehr vorhanden sind. Die Endstücke werden mit einem Zugeisen fest und dicht angezogen. Lass anschließend die ersten drei Reihen eine Stunde antrocknen, damit eine bessere Stabilität gewährleistet wird. Danach kannst du  Reihe für Reihe verleimen und verlegen.

Holzleim verkleben

Wenn du Holzleim verkleben möchtest solltest du vor allem die nötige Presszeit beachten. Hier erfährst du alles Wissenswertes. de

Die Presszeit von Holzleimen hängt ab von Temperatur, Art und Feuchte des Holzes sowie der Stärke des Leimauftrages. Wir stellen dir Richtwerte vor, die du jedoch am besten noch mal mit den jeweiligen Herstellerangaben vergleichst. Unter normalen Bedingungen – ca. +20°C – betragen die Mindestpresszeiten bei normalen Holzverleimungen mit Weißleimen etwa 15-20 Minuten. Besonders schnellklebende Holzleime bieten allerdings auch Presszeiten von ca. 12 Minuten.

Dusche abdichten

Dusche abdichten: Mit sauberen Fugen als Grundlage gelingt die Imprägnierung im Nassbereich auf jeden Fall. de

Imprägnierungen für den Außenbereich können nach Rücksprache mit dem Hersteller oftmals auch ohne Probleme im Innenbereich zum nachträglichen Abdichten von zementierten Fugen verwendet werden – beispielsweise in der Dusche!
 
Wichtig: Die Fugen müssen absolut sauber sein, sie müssen also auch von Seifen- und Shampooresten befreit werden.
Die Imprägnierung kann dann zum Beispiel mit einer Blumenspritze aufgesprüht werden. Das Produkt ca. 5 Minuten einwirken lassen, damit es in die Fugen einzieht. Das überschüssige Material auf den Fliesenflächen wischt man nach der Einwirkzeit einfach mit einem feuchten Lappen ab.
 
Diese Imprägnierung ist allerdings keine Dauerlösung, sondern sollte bei durchschnittlicher Belastung im Duschbereich einmal jährlich wiederholt werden.
 

Silkon-Verwendung bei Naturstein

Silikon bei Naturstein ist ein heikles Thema, denn du solltest spezielles Silikon zur Abdichtung verwenden. Erfahre hier mehr zu Silikon bei Naturstein. de

Viele Natursteine, allen voran Marmor, aber auch Granit, Basalt oder Schiefer haben eine poröse Struktur und sind an der Unterseite sowie den Plattenkanten meist nicht versiegelt. Darum kann durch die Poren z.B. überschüssiges Anmachwasser aus den verwendeten Verlegeprodukten in die Steine eindringen. Problematisch ist, dass es durch die polierte Oberfläche des Natursteins nicht entweichen kann. So wird das in den Stein gelangte Wasser an der Fliesenoberfläche nachhaltig als dunkler Schatten sichtbar – besonders offensichtlich etwa bei hellen und dünnformatigen Natursteinen.

Außerdem kann die Feuchtigkeit z.B. metallische Einschlüsse im Stein aktivieren, so dass es etwa bei Eisen-Einschlüssen zu Rostverfärbungen kommen kann.

Nur mit speziellen Qualitätsprodukten sind Verfärbungen an Natursteinen ausgeschlossen. Bei den Produkten sollte vollständig auf kleinteilige flüssige Rezepturbestandteile (z.B. Lösemittel) verzichtet werden, die in den Naturstein eindringen und ihn nachhaltig verfärben könnten. So lässt sich bei der Versiegelung die Gefahr von Verfärbungen vermeiden.
 

Plakate kleben

Wenn du Plakate kleben möchtest, kannst du am besten einen normalen Tapetenkleister verwenden. Hier erfährst du mehr zum Ankleben von Plakaten. de

Für die private, nicht gewerbliche Plakatierung empfiehlt sich ein normaler Tapetenkleister (orientiere dich für die richtige Dosierung an den Herstellerangaben). Zur Verbesserung der Feuchtigkeitsbeständigkeit kannst du einen Kleisterzusatz oder Kleber für Wandbeläge zur Optimierung der Klebkraft hinzugeben. Empfehlenswert ist die Zugabe von ca. 20%.
 
Diese Kombination wird seit vielen Jahren erfolgreich für die Plakatierung im Außenbereich eingesetzt. Wichtig: Der Untergrund muss saugfähig sein.
Die Haltbarkeit einer solchen Plakatierung bewegt sich bei normaler Bewitterung auf ca. 3-4 Wochen. Etwas längere Haltbarkeiten sind bei Papierverklebungen noch mit reinen Dispersionsklebstoffen zu erreichen, die wegen der höheren Kosten aber eher selten angewendet werden.
 

Flachdachsanierung

Dein Flachdach ist undicht? Dann wird es Zeit für eine Dachsanierung. Wie du dein Flachdach abdichten kannst, erfährst du hier. de
flachdachsanierung

Trotz optimaler baulicher Bedingungen können auch bei solchen Flachdächern Undichtigkeiten entstehen. Witterung und herabfallende Gegenstände wie Äste können in den Dachbahnen Risse und Löcher verursachen. Deshalb ist es sinnvoll, dort wo es möglich ist, das Flachdach ein bis zweimal im Jahr zu inspizieren. Denn nichts ist ärgerlicher als ein Schaden am Dach, der sich erst durch herabtropfendes Regenwasser im Innenraum bemerkbar macht.
 
Sind Risse oder Schäden auf dem Flachdach ausgemacht, sollte man bald mit der Flachdachsanierung beginnen. Hochflexible moderne Dichtstoffe haften auch unter kritischen Bedingungen auf feuchten Untergründen. Direkt mit dem Pinsel auf die Rissstelle auftragen und aushärten lassen. 

Bei der Aushärtung spielt die Schichtdicke eine entscheidende Rolle. Bereits nach ca. 24 Stunden ist die Stelle regenfest. Bis dahin empfiehlt sich bei kleinen Schadbereichen eine Abdeckung mit einer PE-Folie.

Möchtest du das gesamte Flachdach abdichten, empfiehlt sich der Auftrag mit einer Kurzhaar-Rolle.
Diese Rolle einfach auf eine Teleskopstange montieren und das Produkt direkt aus dem Eimer auftragen.
Der Auftrag sollte bei trockenem Wetter ausgeführt werden. Der Untergrund selbst darf etwas feucht sein. Zum Trocknen benötigt das Produkt bei einer Schichtdicke von 1,5 mm etwa 24 Stunden.
Ein einmaliger gleichmäßiger Auftrag genügt bei der Flachdachsanierung. An kritischen Stellen wie Schornstein-, Rohr- oder Kantenübergängen empfiehlt es sich, mit einem Pinsel oder Quast das Produkt vorzustreichen und auf den noch deutlich nassen Anstrich ein weiteres Mal mit der Rolle aufzutragen.

Silikonfugen erneuern

Silikonfugen erneuern: Deine Silikonfugen müssen mal aufgefrischt werden? Na dann los, wir zeigen dir wie es geht! de
fugen im badezimmer erneuern

Fugen im Badezimmer können altern und sehen nach einigen Jahren oft unansehnlich aus. Wenn eine Reinigung von Fliesenfugen nicht mehr reicht, musst du die Fugen nicht unbedingt  erneuern – es gibt einfachere und weniger aufwändige Methoden, die Fugen aufzufrischen. Darüber hinaus kannst du deinem Bad mit dieser Anleitung einen völlig neuen Look geben – wie wäre es mit Fugen in grau, beige oder weiß? Wir zeigen dir hier, wie die Frischekur fürs Bad funktioniert.

Vor dem Auffrischen der Fugen müssen die Fliesen und insbesondere die Fugen gründlich gereinigt werden: Seifenreste und Ablagerungen können das Ergebnis beeinträchtigen. Reinige daher die Fugen und Fliesen sorgfältig mit einem Haushaltsreiniger und einem Küchenschwamm. Die vorgereinigten Fugen sind dann, nach dem Trocknen, zur Auffrischung bereit.
  

Öffne das Produkt zur Fugenerneuerung und trage das Material strichweise auf die unansehnlich gewordenen Fugen auf. Lass die Fugen danach trocknen. Anschließend wird mit dem Küchenschwamm der überflüssige Rest von den Fliesen abgewischt – fertig.

Teppichboden verlegen

Teppichboden verlegen: Mit dem richtigen Teppichkleber kannst du deinen neuen Teppichboden auch auf eigene Faust verkleben. de
teppichboden verlegen

Vor dem Verlegen eines Teppichs musst du dich entscheiden, ob du den Bodenbelag dauerhaft verkleben oder nur fixieren möchtest. Bei stark beanspruchten Räumen oder Fluren bietet sich die Verklebung an. Bei weniger häufig begangenen Böden oder wenn der Boden schnell auswechselbar sein soll, ist eine bloße Fixierung sinnvoll.

Um Teppiche vollflächig im Wohnbereich selbst zu verkleben, gibt es gebrauchsfertige Teppich- oder PVC-Kleber. Bis der Kleber endgültig getrocknet ist, hat man 30 Minuten Zeit, die Position des Teppichs zu korrigieren. Auch auf Fußbodenheizungen ist der Kleber anwendbar. 

Unter Stuhlrollen bietet er ausreichenden Schutz gegen Verschieben und gegen Wellen im Teppich. Um ein gesundes Raumklima zu gewährleisten solltest du bei den Produkten darauf achten, dass sie emissionsarm sind (EC1).

Auch wenn man einen Teppichbelag wieder problemlos entfernen, ihn aber trotzdem ohne Beulen und Wellen verlegen möchte, gibt es entsprechende Produkte. Diese fixieren den Teppich am Untergrund. Dazu wird die Fixierung einfach per Farbroller auf den Untergrund aufgetragen. Auch hier bleibt noch eine halbe Stunde Zeit, um den Belag in die endgültige Position zu bringen. Für Räume mit Fußbodenheizung sind diese Produkte meist ebenfalls geeignet. Orientiere dich hier jedoch an den entsprechenden Herstellerangaben.

An Übergängen von Teppich zu Teppich oder zu anderen Belägen zeigen sich bei alten Teppichböden zuweilen lose Stellen. Sie sehen unschön aus und können zu gefährlichen Stolperfallen werden. Diese Stellen lassen sich schnell, dauerhaft und stark mit Reparatur-Klebern befestigen. Dieser wird einfach aufgetragen und ist auch auf Resten alter Teppichkleber verwendbar.

Granitboden verfugen

Den eigenen Granitboden verfugen – so einfach geht es. Mit dem nötigen Material kannst du die Fugen in deinem Granitboden selbst anlegen. de

Zum Granit verfugen benötigst du einen speziellen Fugenmörtel mit einer Fugenbreite von bis zu 8 mm. Schon nach 3 Stunden ist der Mörtel wasserfest und der Granitboden begehbar. Weiterhin werden Verfärbungen im Randbereich durch das schnelle Abbinden verhindert.

Bereite den Fugenmörtel, wie vom Hersteller angegeben, vor. Meist ist der Mörtel für etwa 30 Minuten verarbeitbar. Sofern du einen Granitboden verfugst, gieße den Mörtel direkt auf den Granit und verteile ihn mit dem Fuggummi. Solltest du hingegen eine Wand aus Granit verfugen wollen, nutze ein Schwammbrett, um den Mörtel an der Wand zu verteilen.

Du solltest den Fugenmörtel immer diagonal zur Fuge verteilen. Achte zudem darauf, dass der Mörtel sorgfältig in die Fuge eingearbeitet ist. Wichtig: Gehe Schritt für Schritt vor, wenn du den Mörtel einfugst. Achte darauf, dass du lediglich eine Fläche bearbeitest, die du anschließend reinigen kannst, bevor der Mörtel erhärtet ist. Je nach Größe der Fläche solltest du diese also nicht komplett mit Mörtel bearbeiten, weil du diesen ansonsten nicht mehr abwaschen kannst und der Mörtel auf den Granit Bodenplatten erhärtet.

Lass den Mörtel ein wenig antrocknen, allerdings nicht ganz erhärten. Danach kannst du den Granit reinigen und letzte Schleierreste mit einem trockenen Tuch entfernen. Arbeite wieder diagonal zur Fugenrichtung. Der Granitboden ist nach etwa 3 Stunden begehbar. Allerdings solltest du insgesamt eine Woche warten, bis der Boden vollständig belastbar ist. 

Verblendsteine für den Kamin

Zur Verschönerung gibt es extra Verblendsteine für den Kamin. Natursteinverblender verschaffen ganz einfach einen hochwertigen Eindruck. Bringe sie selbst an! de

Natursteinverblender erzeugen auch bei alten und schmucklosen Kaminen schnell einen hochwertigen Eindruck. Die Verlegung ist mit dem richtigen Fliesenkleber ganz leicht und schnell durchführbar. Werte deinen alten Kachelkamin auf – mit Natursteinverblendern.

Um eine problemlose Verarbeitung der Natursteinverblender und ein tadelloses Ergebnis zu garantieren, solltest du dir die Verlegefläche erst einmal genauer ansehen. Unebenheiten, Reste alter Verkleidung und bröckeliger Putz müssen vor der Verlegung entfernt werden.
 
Einen optimalen Untergrund garantieren Haftgrundprodukte: Streiche die Verlegefläche satt mit einer Kleisterbürste und dem Haftgrund ein. Je nach Klimabedingungen kannst du danach in 2 bis 4 Stunden mit den Verlegearbeiten beginnen.
Nachdem der Haftgrund getrocknet ist, rührst du den Fliesenkleber gemäß den Hinweisen auf der Packung im Mischbottich an. Für ein optimales Ergebnis sollten die Fliesen im Buttering-Floating-Verfahren verlegt werden; demzufolge an der Unterseite und auf dem Untergrund mit Fliesenkleber bestrichen werden.

Trage zunächst mit der Zahnkelle eine Schicht Fliesenkleber auf den Untergrund auf, ebenso auf den Natursteinverblender. Für die Verlegung an der Wand empfiehlt sich zusätzlich der Einsatz schmaler Kunststoff-Fliesenkreuze um gleichmäßige Fugen zu erhalten.
 
Bereits drei Stunden nach dem letzten verlegten Natursteinverblender ist deine neue Kaminverkleidung verfugbar. Rühre den im gesäuberten Mischbottich an. Trag den Fugenmörtel danach mit der Schwammkelle großzügig auf den frischverlegten Natursteinverblendern auf. Wische danach die Natursteinverblender sorgfältig mit Wasser ab, aber ohne die Fugen auszuschwemmen.
 
Fertig ist dein neuer Naturstein-Kamin! 

Möbel restaurieren

Alte Möbel restaurieren: So kannst du auch aus altem Mobiliar neue Schmuckstücke für dein Zuhause fertigen. de
moebel restaurieren

Holz ist ein seit Jahrhunderten bewährtes Material und wird nach wie vor gerne zur Herstellung von Möbeln verwendet. Natürlich entstehen auch im Holz Schrammen oder Risse, das lässt sich im täglichen Gebrauch nicht verhindern. Im schlimmsten Fall droht den geliebten Holzmöbeln der Weg zum Sperrmüll. Dies kann man verhindern, denn Holzmöbel sind in den meisten Fällen einfach zu reparieren.

Reparaturspachtel kleben und füllen in einem Arbeitsgang, das heißt sie dienen sowohl zur Reparatur von Holz mit Substanzverlust (Risse, Fugen, ausgerissene Bruchstellen) als auch zum Verkleben von Holzteilen. Mische das 2-Komponenten-System in einem Verhältnis von 2:1 (Harz zu Härter) mit einem Holzspachtel an. 

Achte darauf, dass die beiden Komponenten ausreichend durchmischt sind.
 
Haben deine Möbel lediglich Löcher, Risse oder Fugen, dann füllst du mit dem Holzspachtel den Klebstoff großzügig in die Fehlstellen ein. Nach ca. 12 Stunden ist der Klebstoff fest und weiter bearbeitbar. Schleife mit dem Schleifpapier Überstände ab und streiche die Stelle ggf. mit Lack oder Lasur.
 
Ist eine Armlehne oder ein Stuhlbein ausgebrochen, prüfe erst trocken, in welcher Position das ausgebrochene Teil wieder eingepasst werden muss. Bestreiche die beiden zu verklebenden Holzflächen mit der Spachtelmasse und drücke die Flächen zusammen. Damit die Reparaturstelle beim Aushärten nicht verrutscht, unterbaust du die Lehne oder das Bein mit einer Stützkonstruktion und fixierst sie mit Klebeband. Lass den Klebstoff 24 Stunden aushärten.
 
Mit der Spachtelmasse kannst du auf die gleiche Weise auch ausgerissene Türrahmen und Holzregale reparieren. Da der Klebstoff in aller Regel frei modellierbar und im ausgehärteten Zustand wie Holz bearbeitbar ist, kannst du ihn zur Restaurierung aller Möbel und Gebrauchsgegenstände aus Holz verwenden.

Die richtige Trocknungszeit

Fliesen kleben: So kannst du auch selbst den Fliesenspiegel in deinem Badezimmer oder deiner Küche anbringen. de

Beim Fliesenlegen spielt die richtige Trocknungszeit eine wichtige Rolle. Diese hängt allen voran von der Schichtstärke der Fuge und den Trocknungsbedingungen ab.

Richtig kleben

Richtig kleben: So verwendest du Klebstoffe bei deinen Projekten auf die richtige Art und Weise. de
richtig-kleben

Unabhängig vom Projekt ist es wichtig, dass du den Montagekleber (z.B. Pattex Kleben statt Bohren) korrekt verwendest.

Durchgehend Tropfen des Klebers auf die Rückseite des Materials auftragen. Pass dabei auf, dass die Tropfen nicht plattgedrückt werden. Außerdem sollte immer dieselbe Menge Montagekleber angewendet werden.

Wie benutzt man eine Kartuschenpistole?

Kartuschenpistole Anleitung: Was ist beim Aufschneiden einer Kartusche zu beachten und wie benutzt man sie richtig? Bei uns erfährst du alles wichtige! de

Zunächst musst du die Tülle abschrauben und dann die Spitze oberhalb des Gewindes abschneiden. Die Tülle kannst du dann wieder auf das Gewinde aufsetzen. 
Stütze die Kartusche auf einem Holzuntergrund ab, um die nötige Stabilität für einen Schnitt zu erhalten.

Setze nun das Messer an und scheide die Öffnung der Tülle schräg in Richtung des Holzuntergrundes auf, so breit wie deine Silikonspur sein soll. 

Jetzt kannst du die Kartusche in die Kartuschenpistole einlegen und loslegen!